17.01.2021 Madeira #29 – Rückflug

Wir haben Zeit. Wir fliegen erst 17:45h. So gibt es erstmal Frühstück auf der Terrasse und eine Planungskommission-Abschlussbesprechung. 🙂 Wir räumen auf, putzen ein bisschen und stellen die Spülmaschine an. Wir Packen.
Baulärm und ein Feuer des Nachbarn stören jetzt und wir ändern den Plan und starten eher. Zunächst geht es nach Ribeira Brava und wir drehen eine Abschussrunde durch das Örtchen und am Meer entlang. Jetzt waren wir garnicht im Atlantik. Schade! Einfach zu kalt.
Wir setzen uns ins Auto und fahren zum Flughafen. Wir tanken nochmal voll und geben dann unseren Hoppek bei Hertz zurück. Danke Hoppek, wir sind ja doch echte Freunde geworden!
Wir müssen 7,50€ Putzgebühr zahlen, die Fußmatten sind etwas voll von rotem Tuff. Also näh.
Ich karre das Gepäck zum Aufzug. Beim Checkin wird geprüft, ob wir zur Einreise nach Deutschland angemeldet sind. Ja, sind wir.
Auf der Aussichtsterrasse sehen wir unsere Boeing 737-800 landen. Wir wechseln zu den FFP2-Masken, dann geht es an Bord.
M* sitzt 27A, ich 3A. Wir konnten das nicht ändern. Zwei Buchungen, statt einer für zwei Personen. Das liegt wohl daran, dass die Maschine nicht voll ist und die Platzverteilung so erfolgt ist, dass zum nächsten Touri ein Platz frei bleibt.

Wir starten über den Osten der Insel. Ja, das war ne coole Wanderung da unten mit den Hobbytouristen. Dann sind wir über den Wolken und sehen einen schönen Sonnenuntergang, den ersten in diesem Jahr.
Wir fliegen gute 2800 km in vier Stunden. Es gibt ein Brötchen und eine Flasche Wasser.

Die halbe Stunde vor Düsseldorf ist super, die Städtchen und Dörfer unter uns leuchten gegen dünne Wolken oder Nebel. Das legt einen Weichzeichner über alles und sogar Sterne kann man sehen.

Wir landen gut und sicher. Vielen Dank.

Thea holt uns ab. 1000 Dank!

Nach Mitternacht sind wir gut zu Hause. Ein schöner Urlaub ist zu Ende. Dankeschön M*!

Update 18.01.2021: Wir waren heute in Bornheim zum Covid-Schnelltest. Unsere beiden Tests waren negativ.


Tagesvideo #700 🏆

Die Ostspitze von Madeira mit Leuchtturm Farol da Ponta de São Lourenço.

Wolken von unten beleuchtet.

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16.01.2021 Madeira #28 – Levada do Risco

Das Wetter ist günstig. Jedenfalls hier unten. Also los. Wir wollen zum Abschluss zu einer der Hauptartaktionen der Insel. Dem Wasserfall Risco. Wir denken, dass jetzt kaum mehr Touris da sind.
Wir fahren hoch zu Hochebene Paúl da Serra, Hoppek macht das heute alleine. An der Tanke fahren wir vorbei, obwohl Hoppek Durst hat – die Schlange ist zu lang. Wird sich das rächen?

Wir kommen höher und höher, die Sonne verschwindet. Nebel hängt über dem Gebirge. Wir fahren nach Rabaçal. Aber es bleibt nebelig. Cool bleiben! Am Pico Ruivo hatten wir das auch, aber dann kam die Sonne …

Wir fahren erst mal nach Fanal, zu meinen Freunden den Lorbeerbaumriesen. Jetzt sollten die auch wirklich einen Nebelwald bilden! Und tatsächlich. Nebel, Wolken, aber auch blauer Himmel hier und da. Das Paradies für Fotografen! Ich stürze mich auf die Bäume und mache Bilder, was das Zeug hält.
Es ist mystisch. Es sieht aus, als ob schon vor aller Zeit Bäume und Nebel so aussahen. Als sei alles in der Zeit stehengeblieben und hätte sich nie bewegt. Es war einfach schon immer so. Ich würde mich nicht wundern, wenn König Artus vorbei geritten käme (dafür kommen zwei Mountainbiker) oder Gandalf der Graue aus dem Wald träte.
Nebel fliegt über den kleinen Teich. Wolken fetzen vom Meer hoch und lassen Tropfen an den Flechten und Farnen zurück. Unglaublich still ist es. Die Sonne liegt etwas über dem Nebel, ich denke, bald hat sie gesiegt und wir haben hier Kaiserinnenwetter.
Ein Gleichgesinnter mit Stativ rennt rum und fotografiert. Seine Bilder würde ich gern mal sehen. Ich bin ohne Stativ unterwegs. Ich gebe mir Mühe, nicht zu stören, er nimmt auch Rücksicht. Dankeschön. M* will zurück. WASSERFALL. Ja na gut. Schnell noch ein paar Aufnahmen.
Dann zum Auto. Wir wenden Hoppek – er zeigt nun RESERVE an! Nachdrücklich, wie mir scheint und fahren wieder nach Rabaçal. Jetzt hat unser Glück auch hier den Nebel vertrieben. Wir nehmen das Shuttlebüsschen und fahren für 6 Euro bis zum Forsthaus. Das spart Zeit und man muss nicht 30 Minuten Straße latschen.
Wir gehen die Levada Richtung Risco. Der Weg ist breit, befestigt und gut ausgebaut. Das sieht aus, als gingen hier normalerweise Ströme von Touris. Wir haben Glück, wir treffen keine 10 Leute.
Der Lorbeerwald ist wieder mal der Hammer. Üppig, grün, feucht. Es tropft und plätschert. Farne, Moose und Lorbeer überall. Dazu heute auch Bartflechten.
Wie dicht so ein Wald sein kann! Und überall Wasser. Es kommt von oben, es fließt neben uns, es sprudelt aus Felsen und ergießt sich in kleinen und großen Wasserfällen.
Dann kommt Risco. DER Wasserfall auf Madeira. Ich denke, so 100 m Fallhöhe hat er. Weiße Gischt vor schwarzem Felsen. Man kann nah rangehen, aber dann ist der Weg versperrt. Die Levada scheint hinter dem Wasserfall durch den Felsen zu gehen und sich dann noch etwas fortzusetzen. Was für mutige Menschen müssen das gebaut haben? Und unter was für Mühen?
Ein paar Touris sind hier, aber nicht die Massen, die in normalen Zeiten hier wohl Schlange stehen.
Nachdem wir uns ausgiebig alles angesehen haben, geht es zurück. M* will noch ein bisschen mehr: Die Levada das 25 fontes. Na gut. Es geht (gefühlt) ein paar Millionen Treppen in die Tiefe. Aber dann kommt ein Weg, der noch ein bisschen besser ist, als die Levada zum Risco. Es ist dichter, enger, grüner und stiller – nur das Wasser rauscht.
Wir sind alleine hier. Wir haben den Weg, die Zeit und ganz Madeira für uns. Anders als andere Touris plärren wir nicht im Wald rum. Wir sind still, der Wald antwortet still. Wenn man Stille hören will, muss man leise sein!
Wir gehen, bis unter den Risco. Das reicht erst mal, wir müssen ja noch das Shuttle zurück bekommen.
Als wir die Treppen nach oben erklimmen, hat die Sonne so viel Berg umrundet, dass sie auch hier scheint. Das lässt den Lorbeerwald nun leuchten und glitzern. Prachtvoll!
Der Shuttle dröhnt durch den Wald, die Mucke des Fahrers dröhnt, der Zauber verfliegt. Wenn es Elfen und Trolle gab, wenn Artur und Gandalf hier waren, sind sie nun verschwunden.

Hoppek sieht uns vorwurfsvoll an. DURST. Ja ja. Wir fahren runter. Google macht einen kleinen Navigationsfehler und ich bekomme etwas Angst, ob wir nicht vielleicht liegen bleiben? Aber Hoppek hält durch. Mit den vielleicht letzten Tropfen erreichen wir die Tanke und spendieren Hoppel ein paar Literchen. Glück gehabt.

Der Tag endet auf der Terrasse mit einem schönen Himmel und ich denke auch einem super Sonnenuntergang, den man von der Weihnachtsvilla aus aber nicht sehen kann.

Morgen geht es zurück nach Deutschland. M* und ich danken allen Leserinnen und Lesern für die Begleitung. 1000 Dank an die vielen Rückmeldungen, Tipps und Hinweise, die uns erreichten!


Tagesvideo #699

Zauberwald

Zauberwald

Zauberwald

Wasserfall Risco

dichtes Grün

Lorbeerwald

Großer grauer Mann im Zauberwald.

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15.01.2021 Madeira #27 – Dentifrico com Carvão

Wir frühstücken in der Sonne. Blauer Himmel. Die Planungskommission schiebt einen Ruhetag ein. Eigentlich haben wir schon alle Ziele hier erreicht. Und gestern war anstrengend genug. Ein kleiner Lorbeerausflug könnte es vielleicht noch werden, aber der geht auch morgen noch.

Bevor der Pool freigelegt wird, möchte M* noch Werbung für ihre neue Zahncreme machen. Ich bin so erholt, dass ich keine Fragen stelle. Gibt es ein Sponsoring, von dem ich nichts weiß? Ist der Eigentümer der Weihnachtsvilla in der Holzkohleindustrie tätig?
Ich drehe also das Video und M* brilliert ohne eine einzige Probe. Ich denke, das kann so auf Sendung gehen.
M* schwimmt noch eine Runde im Pool, während ich schon anfange die Technik zu überprüfen und zusammen zu räumen.
Ich mache die nun nötige Online-Anmeldung für die Einreise aus Risikogebieten nach Deutschland. Das ist auch dann nötig, wenn die Inzidenzzahl hier auf Madeira knapp unter der von NRW liegt – sicher ist sicher. Ein Corona-Test für Montag ist gebucht. Ich denke, damit sollten wir den Regeln genügen. Morgen lese ich mir nochmal alles durch, damit nichts schief geht. Einchecken geht erst morgen, man muss auch bei der Fluglinie noch eine Gesundheitserklärung abgeben, das geht erst 24h vor dem Start.

Am Nachmittag fahren wir nochmal schnell nach Ribeira Brava und kaufen kurz ein. Das war es dann schon mit dem Tag.


Tagesvideo #698

Weihnachtsvilla‘s Garten I

Weihnachtsvilla‘s Garten II

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14.01.2021 Madeira #26 – Pico Ruivo

Ich nehme doch tatsächlich 90 Minuten an einer Videokonferenz der Hochschule teil. Das ist mein Eingewöhnungsprogramm 🙂 Nächste Woche geht es ja wieder richtig los.
M* rennt mit dem Frühstück hinter der Scheibe hin und her, da ich die Terrasse blockiere. Die Hochschule hat ein Einsehen, es gibt keine Fragen mehr, die Konferenz ist zu Ende.

Wir frühstücken in der Sonne und gleichzeitig tagt die Planungskommission. Wir entscheiden uns für den Pico Ruivo, das ist der höchste Berg Madeiras. Es ist weit zu fahren und wir starten auch sofort.
Den Weg kennt Hoppek schon und so muss ich nicht viel machen. Nur am Ende, geht es von Santana aus steil den Berg hoch und in den Nebel. Kurve und Baustelle und Kurve und Baustelle und immer so weiter. Schließlich sind wir oben. Parkplatz an der Achada do Teixeira. 15 Autos parken da. Staun. Ich hatte auf keins gewettet, M* auf drei.
Aber es ist dicht, Wolken, Nebel, kaum Sicht, keine Sonne, 6 Grad. Und roter Schneematsch überall. Und in Ribeira Brava und auf der ganzen Fahrt, schien die Sonne! Ja, was machen wir hier eigentlich? Ich erlaube mir etwas Skepsis.

Nun sind wir schon mal da, dann gehen wir auch ein Stück. Wir traben langsam den Berg hoch. Es ist ein gepflasterter Weg. Der graue Schnee nimmt zu. Bald ist der gepflasterte Weg voll Schnee, dann ist es ein gepflasterter Weg unter dem Schnee, dann ist es Schnee-Schnee.
M* fragt zaghaft: Wollen wir umkehren? Oh ja!! … Ich sage aber tapfer: Noch 5 Minuten und dann schauen wir nochmal.
Und da geschieht das Wunder. Erst wird es heller, dann ist es rechts von uns blau, dann sieht man Struktur in den Wolken um uns und plötzlich kommt die Sonne raus. Der Hochnebel verschwindet und nach ein paar Minuten, stehen wir im Sonnenschein, der Schnee ist weiß und glitzert, wir sehen den Weg, die Berge und den Pico Ruivo vor uns. M* strahlt. An Umkehr ist nicht zu denken. Nur der wunderbare weiße Schnee nimmt zu.

Wir gehen jetzt auf einer geschlossenen Schneedecke. Zum Teil ist der Schnee gefroren, zum Teil getaut und nass. Da es hier so gut 30-50cm Schnee hat, ist es nicht so leicht und bald sind die Füße nass. Es mag 30-40 Jahre her sein, dass ich so viel Schnee hatte.

Wir stapfen aber feste weiter den Hang hoch. Es sind noch andere Wanderer unterwegs, aber es hält sich in Grenzen. Zu normalen Zeiten, wären hier wohl Busladungen auf dem Weg!

Wir erreichen eine bewirtschaftete Hütte. Davor ist jeder Platz besetzt. Bloß weg hier!

M* ist glücklich und muss auf den Pico. Ich muss nicht. Ich bin auf Schnee eh nicht so schnell, wie M*. Ich wende also und bringe mich den Hang runter. Schon fast am Parkplatz, warte ich in der Sonne. Das ist besser, als im kalten Auto. In der Sonne ist es richtig angenehm!
Ich staune über einen Trupp portugiesischer Sportler – sicher irgendeine Nationalmannschaft – sie joggen den Berg runter. Ich bin froh, neben dem Weg auf einem Felsen zu stehen. Als alle vorbei sind, kommt die strahlende M* vom Berg. Sie hat dieses spezielle Siegerinnen-ich-war-oben-Lächeln aufgesetzt .

Wir erreichen den nun brechend vollen Parkplatz und verkriechen uns schnell ins Auto.
Es geht zurück. Berg runter. Santana, Flughafen, Funchal, Ribeira Brava, Weihnachtsvilla.

Das hat sich doch mal gelohnt! Danke an die Planungskommission. Gute Wahl heute.


Tagesvideo #697

Es wird heller.

Der Weg zum Pico Ruivo.

Schnee auf Madeira.

Mann ist mit sich alleine auf der Welt.

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13.01.2021 Madeira #25 – Cabeço da Manga

Ich glaube, ich war noch nie beim Friseur vor dem Frühstück. Heute ist es soweit. M* hat Physio um 10:00, ich habe zwei Friseurinnen. Gleich neben der Physio, wie praktisch.

Die Damen können mehr Englisch, als ich Portugiesisch. Aber es klappt, sie schneiden mir perfekt die Haare. Das kostet nur 9 Euro. Wow. Ich gleiche das mit dem Trinkgeld aus. Nach 15 Minuten bin ich wieder draußen. M* hat noch 45 Minuten.

Ich gehe ein Stück runter zum Meer. Nix los. Zwei Angler, viele Enten, die Promenade nach Ribeira Brava ist weiter gesperrt, aber es wird daran gearbeitet.

Ich setze mich neben der Physio vor eine Bar und trinke zwei Café com Leite. M* kommt und wir brechen auf.

Frühstück, Sonne, Pullover.

Die Planungskommission hat nicht mehr viel Zeit, die letzten Ziele auf dem Zettel abzuarbeiten. Deswegen soll es heute hoch in die Berge gehen. Ziel sind die Baumriesen und der Nebelwald. Es hat da einen Tipp von der besten Johanna gegeben. Heute sind wir bereit.

Hoppek fliegt wieder im Sopran den Berg rauf. Erster Gang, ich drehe nur bis 3000 U/m und dann geht’s.

Oben liegt tatsächlich noch etwas Schnee an der Straße. Wir fahren durch Ginster und dann Ginster und dann plötzlich Lorbeer. Wir halten.

Es gibt einen kleinen Teich. Uralte Lorbeerbäume stehen da. Wie alt die wohl sein mögen? Toll sehen die aus. Echt der Hammer.

Wir fahren noch ein paar Meter. Ein breiter Fahrweg führt zu einer Art Kuhweide. Junge Färsen kauen da vor sich hin. Und auf der Weide stehen richtig alte und richtig große Lorbeerbäume. Früher war wohl alles voll davon, aber man hat sie abgeholzt, um Brennholz zu haben. Jetzt wird wohl versucht, sie wieder aufzuforsten, aber alte Bäume bekommt man nicht so schnell.

Die Kühe lassen uns in Ruhe, wir sie auch. Die alten Bäume sind aber echt der Knaller. Man sieht ihnen an, dass sie hier wildes Wetter mitmachen. Alle neigen sich vom Meer weg, alle sind knorrig und gedrungen. Die Rinde ist bewachsen, Farne wohnen an Stämmen und Ästen. Alles sieht aus, als gehörte es ins Auenland.

Wir streifen die Weide hoch zum Hang. Hier geht es steil zum Meer runter. Das ist die Nordseite der Insel. Hier steigen wohl Tag für Tag die Nebel hoch, wenn Passatwolken über den Atlantik stürmen – nur eben heute nicht. Aber egal. Die prachtvollen Bäume sind auch so fantastisch.

Über die Weide und weitere Bäume, kehren wir zum Hoppek zurück.

Wir fahren noch ein paar Meter zu einem Miradouro. An diesem Aussichtspunkt, öffnet sich der Blick über den Ginster zu einem weiten Tal. Alles ist dicht von Lorbeer bewachsen. Was ein Wald! Er ist immergrün und so üppig, weil es keinen ernsten Frost gibt.

Wir fahren noch ein paar Meter bis zur Levada dos Cedros. Diese Levada führt mitten durch den Lorbeerwald. Sie führt Wasser, aber viele Stellen sind verstopft, Steine oder Blätter versperren dem Wasser den Weg. Der Pfad ist überflutet hier und da. Mich juckt es ein bisschen, alles sauber zu machen. Ich finde, das Wasser soll in der Levada fließen.

Der Wald hier ist einfach gigantisch. Alles grün, alles satt, alles knallig. Das Blätterdach schließt sich über uns, eine Aussicht ins Tal ist nicht möglich, überall sind Bäume, Farne, Blätter. Die Felsen sind bewachsen. Moose, Flechten, kleine Pflänzchen, winzige Blätter. Wasser quillt aus dem Fels, einfach so. Eine Quelle.

Wir klettern über drei Erdrutsche. Steine, Erde und Bewuchs sind von oben abgerutscht und haben Levada und Weg verschüttet, aber man kommt gut rüber. An dem vierten Erdrutsch ist Schluss, man käme wohl auch dort noch weiter, aber wohl nur mit Matsch bis zu den Knöcheln und nassen Schuhen. Das muss nicht sein und wir haben ja auch schon ein paar Kilometer.

Wir kehren um. Ein kleiner Vogel landet vor mir im Gebüsch. Ehe ich auch nur an eine Kamera denken kann, ist er schon wieder verschwunden. Lorbeerrehe oder -Hirsche sehen wir auch nicht. Elfen, Trolle oder Waldgeister leider auch nicht – aber es fühlt ich an, als lebten hier welche.

Wir erreichen unseren kleinen Hoppek. Zurück geht es eine neue Route. Wir fahren runter ans Meer und dann die Küstentunnels bis São Vicente. Damit haben wir die Insel eigentlich einmal umrundet.

Von São Vicente geht es wieder quer über die Insel und zurück nach Ribeira Brava. Nach einem kurzen Einkaufsstopp (M* will die Zahnpasta mit Holzkohle ausprobieren!), hoppeln wir nach Hause.

Was für ein Tag! Wir haben genug Eindrücke für zwei Tage gesammelt.

Wir sind dankbar!

Tagesvideo #696

https://youtu.be/eHzAAoAthPw

Lorbeer im Teich

Lorbeer auf der Weide.

Levada mit F* (M* fecit)

Quelle am Weg

Blättchen im Lorbeerwald

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12.01.2021 Madeira #24 – Levada Nova

Die Sonne lacht, wir lachen auch. Fast brauchen wir den Sonnenschirm beim Frühstück.
Die Planungskommission möchte einen Ruhetag einlegen, aber zum Beine vertreten soll es doch ein paar Meter auf den Hausberg gehen. Okay, wir nehmen dann nochmal die Levada Nova. Wir starten aber in der Mitte. Da haben beide Seiten die schönsten Stellen. Wir nehmen den Hoppek und rasen den Berg rauf.
Die Nordseite der Bergflanke liegt in der Sonne. Damit starten wir. Es geht durch sonniges Grün, Wiesen mit gelben Blumen, blühenden Mimosen- und Eukalyptusbäumen. An einem Einschnitt rauscht ein Bach über den Weg und man muss sich Mühe geben beim Überklettern weder reinzufallen, noch nasse Füße zu bekommen. Nach einer halben Stunde wenden wir und kehren zurück. Es geht am Hoppek vorbei und in die Südseite. Jetzt ist auch der ein oder andere Sonnenstrahl zu sehen.
Die Levada hat hier und da Schaden genommen. Ordentliche Felsbrocken sind von oben gekommen und haben Teile zertrümmert oder stecken noch im Wasserkanal. Wenn das hier ein schöner Wanderweg bleiben soll, muss sicher so einiges repariert werden … Immerhin ist nirgends der ganze Weg abgerutscht und wir gehen bis zum Tunneleingang. Dann kehren wir auch hier um.
Die Beine sind vertreten. Alles ist gut. Wir klettern in den Hoppek und fahren kurz nach Ribeira Brava – M* kauft Lauch und Avocados und wir kehren zurück zur Weihnachtsvilla, wo wir auf der Terrasse noch ein paar Minuten die Sonne genießen.

M* meldet uns zu einem Coronatest in Bornheim an. Den machen wir am Montag in der Mittagspause. Dann sollte eigentlich alles klar sein und wir können dann sicher sein, weder krank zu sein, noch jemanden anstecken zu können. Das müsste auch den Regeln von NRW genügen.


Tagesvideo #695

Levada Nova

Eukalyptus

Landschaft um die Levada Nova

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11.01.2021 Madeira #23 – Câmara de Lobos

Winston Churchill war hier. Auf Madeira. Er hat in einem Fischerdörfchen im Hotel gewohnt, am Hafen gesessen und gemalt. Das Dörfchen heißt Câmara de Lobos. Wir wollen heute da hin und die Besichtigung der Insel-Fischerdörfchen weiterführen.

Vorher ist M* wieder im Pool – nä, mir ist es heute zu kalt!
Wir frühstücken in der Sonne, es ist zwar kühl – aber wie Oma Ellen immer sagt: Man kann sich ja einen Pullover anziehen.

Dann recherchieren wir ein bisschen, was für Regeln wir für die Rückreise aus einem Risikogebiet beachten müssen. NRW und der Rhein-Siegkreis widersprechen sich. Im Moment sieht es aber so aus, dass wir uns testen lassen müssen – da das Testzentrum am Flughafen in Düsseldorf geschlossen haben wird, müssen wir den Test einen Tag später in Bonn machen lassen. Ich denke, dass ist auf der sicheren Seite, auch wenn wir sicher sind, dass wir uns hier ohne Kontakte eigentlich nicht angesteckt haben können und der Rhein-Siegkreis sagt: „Abgesehen von den speziellen Regelungen für die Einreise aus Großbritannien, (…) gibt es in Nordrhein-Westfalen aktuell keine grundsätzliche Quarantäneverpflichtung mehr für Personen, die aus einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet nach NRW einreisen.“

Ich telefoniere noch lange mit W*, er hat mich beauftragt, die Fakten für einen Aufenthalt mit Prachtwohnmobil zu erforschen. Leider sieht es z.Zt. schlecht aus, wir haben insgesamt EIN Auto mit ausländischer Nummer gesehen und Camper, Wohnmobile oder Caravans gar nicht. Es gibt keine Fährverbindung – die Kolleg*innen kommen einfach nicht auf die Insel. Vielleicht lohnt sich eine Fähre ja wieder im Sommer! Wollen wir es mal hoffen.
Eine Idee war noch den Hafen von Funchal mit https://www.marinetraffic.com/ (oder ähnlich) zu beobachten. Wenn ein Fähre anlegt, hat man leicht den Schiffsnamen, die Rederei und und und. Dann bekommt man auch raus, wie man an Bord von so einer Fähre gelangen kann.

Wir fahren dann gemütlich in Richtung Funchal und vorher rechts ab und runter zum Meer. Wir parken und bummeln durch das Dörfchen, was heute ein Städtchen ist. Immerhin liegen hier mal FIscherboote auf dem Strand und sogar zwei im Wasser. Und Fischen fährt hier gerade auch niemand.
Dafür sind die Restaurants bevölkert und zwei Kellner versuchen uns für ihr Angebot zu begeistern. Laut Reiseführer sind wohl zu normalen Zeiten hier mehr Touris, als Einheimische. Heute ist es andersrum. Gut für uns und: Seltsame Zeiten.
Wir schauen uns gemütlich alles an. Sogar die Pfarrkirche São Sebastião hat offen. Es wir gerade im Eingangsbereich renoviert, aber ein Arbeiter winkt uns freundlich rein. Blinkender Weihnachtsschmuck ist ja ganz out in unserem Kulturkreis. Hier aber nicht. Es leuchtet und blinkt ein bisschen. Eine alte Frau sitzt vorne in einer Bank. Wir sind rücksichtsvoll und setzen uns auch erst mal eine Weile, um den Raum in uns aufzunehmen und ein paar (Dank-)Gespräche zu führen.
Vorne ist so eine digitale Kerzenmaschine. Die finde ich ja voll klasse. Nix Wachs und Flamme und Tradition, hier ist Kirche mal modern! Elektronik! Ich werfe einen Euro ein und fünf neue Lampen blinken – damit ich weiß, welche jetzt von mir sind – und dann leuchten sie eine Weile. Vielleicht einen Tag? Fünf reichen für meinen Vater und seine Brüder, die sicher einen Heidenspaß an dieser Kerzenmaschine gehabt hätten.
Wir gehen nochmal um den Block und setzen uns dann in die Sonne mit Blick aufs Meer. Maren will dieses TIefseeungeheuer den Schwarzen Degenfisch probieren und ich probiere eine einheimische Köstlichkeit: Espetada regional.
Die Sonne blickt durch die Wolken, das Essen ist gut und lecker – wir habe es schon besonders gut hier!

Wir kaufen noch ein und fahren dann wieder zu unserer Weihnachtsvilla.


Tagesvideo #694

Schiffchen am Hafen

Winston und M*

Meer

Der Heilige Sebastian und eine elektronische Kerzenmaschine.

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10.01.2021 Madeira #22 – São Jorge

Das Wetter bessert sich langsam. Im Gebirge sind noch Straßen gesperrt, aber einmal quer über die Insel nach São Jorge, das sollte gehen. Besonders hoch steigt die Straße nicht, sondern sie unterquert den Pass mit einem langen Tunnel.

Wir frühstücken auf der Terrasse, während die Putzfrau unsere Hütte putzt.

Wir fahren zuerst Tanken (Preços 1,369 €/L, Litros 30.24, Total 41.40€) und fahren dann nördlich Richtung São Vicente und dann östlich bis São Jorge. Man sieht den Straßen an, dass sie in den letzten Tagen einiges mitgemacht haben. Viel Wasser kommt überall die Hänge runter. Steine und Steinchen liegen auf der Fahrbahn, die meisten wohl vom Wasser hierher geschwemmt. Zum Teil sind auch Äste abgebrochen oder Blätter liegen auf der Fahrbahn, Seitenstraßen sind gesperrt.

Im Norden der Insel führt der Weg als kleine Straße hoch am Hang entlang. Wir müssen ein paar Runden drehen, weil Google uns in São Jorge den Fußweg mit dem Auto runterschicken möchte. Bis wir dann da sind, wo wir hinwollen, hat der Hoppek viel geleistet, ist steil hoch und wieder runtergefahren und ist wirklich froh, dass an der ein oder anderen Stelle kein Gegenverkehr war.

Wir stehen schließlich und das Tosen eines Flüsschens und das Rauschen einer ordentlichen Brandung füllt die Luft. Wir sind an den Ruinas de São Jorge. Hier startet ein Küstenweg, der früher mal eine Hauptverbindung der Insel war. Gleich nach ein paar hundert Metern, ist er mit einem Flatterband gesperrt. Das kennen wir schon, das ist eine Empfehlung und sagt: Wenn Du weiter gehst, bist Du alles selbst Schuld.

Der Weg ist ordentlich, aber es gibt kein Geländer. Dazu ist er weich und sehr nass. Unter uns rauscht die Brandung auf die Felsen. Es geht steil runter. Eine sehr klapprige Brücke ist zu überqueren. M* schwebt rüber. Die Brücke hält. Okay. Ich gehe auch, eine Planke fehlt. Morsches Holz ist darunter. Schnell rüber. Geschafft.

Nach einem schönen Kilometer, rauscht ein Bach von oben und der Weg ist abgerutscht. Mit Mühe, Glück und Kletterkünsten, kann man die Stelle wohl passieren, aber das ist nichts für mich. Man muss seine Grenze kennen. Mit schlotternden Knien, will ich da nicht drüber und gefährlich ist es auch. Wir kehren um.

Da es noch nicht genug ist, gehen wir am Auto vorbei und den Caminho Real da Archada do Gramacho hoch. Der Caminho Real ist ein Königsweg, eine sehr alte Straße und früher wohl die einzige Verbindung nach Santana, dem nächsten größeren Ort.

Auch der Caminho Real hat gelitten, wir kommen an zwei Erdrutschen vorbei. Als wir fast oben sind, bietet sich ein prachtvoller Blick ins Tal, aufs Meer und auf die Hänge gegenüber.

Wir drehen um, bis Santana wollen wir nicht.

Unten am Auto spricht uns eine Engländerin an, sie ist den steilen Hangweg von oben gekommen und hat wohl wenig Lust, 300m wieder hoch zu kraxeln. Wir nehmen sie mit. Masken auf, Fenster auf und Hoppek öchelt die steilen Straßen nochmal hoch. Die Engländerin schimpft ein bisschen auf Boris, er wäre wie Donald und es ist ihr gerade peinlich Britin zu sein. Sympatisch!

Wir setzen sie bei ihrem Freund ab und fahren wieder. Diesmal geht es weiter nach Osten, das scheint mir einfacher, als nochmal die engen Straßen und Hänge zu kurbeln und wir machen so eine kleine Inselrundfahrt.

Wir fahren durch Santana. Ich frage mich, ob die Familie von Carlos Santana vielleicht von hier stammt? Im deutschen sind viele Nachnamen Ortsnamen …

Wir erreichen die Inselautobahn, unterqueren den Flughafen, fahren durch Funchal und sind bald wieder in der Weihnachtsvilla.

Ich koche Kaffee. M* genießt die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse.

Tagesvideo #693

Küstenweg

Brücke

Küstenweg (M* fecit)

Ruinas de São Jorge

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09.01.2021 Madeira #21 – Jardim Botânico

Das Wetter will auch heute noch nicht so richtig. Aber datt krieje ma schon. Wenn nicht gleich, dann später.
Wir müssen in der Küche frühstücken und auf den Bergen liegt immer noch Schnee. Die Präsidentin der Planungskommission sagt: entweder rauf zum Schnee und zu den Lorbeerwäldern oder in den Jardim Botânico da Madeira in Funchal. Ich denke, dass unser Hoppek mit Sommerreifchen noch nicht groß genug ist für den Schnee und wir folgen lieber dem Tipp von M1* und fahren in den Botânico.
Die Autobahn zeigt, wie regional das Wetter ist. Sonne, Regen, Wolken, Nebel, Schnee in den Bergen – alles dabei.

Der Jardim Botânico da Madeira liegt gleich an der Autobahn. Zweimal links und wir sind da. Die Sonne scheint. Ein paar „wasserlösliche Hobby-Touristen“ sind auch da, aber der Garten ist im wesentlichen leer. Er ist schön angelegt, hat mehrere Ebenen, die der steile Hang mit sich bringt und ein Teil der 160 auf Madeira endemischen Pflanzen gibt es hier auch.
Es fängt an zu regnen. Aber sanft. Das kann uns nicht schocken. Wir besichtigen weiter.
Es gibt schön angelegte Beete mit Palmen oder Kakteen. So richtig viel blüht nicht, aber genug. Dazu bietet der Garten einen wunderbaren Blick auf Funchal, de Hafen (immer noch leer) und das Meer. Dazu sieht man eine tiefe Schlucht, die sich hier den Berg hoch zieht. Eine Seilbahn überspannt sie. Wenn man will, kann man vom Botánico zusteigen, aber wir wollen nicht.
Als wir genug haben, fahren wir zu einer nahen Bäckerei, M* kauf Kuchen und Brot. Dann geht es heim.
Der Regenmesser am Pool zeigt 21 Liter seit gestern. Der Regen lässt also etwas nach.

Uns erreicht heute die Nachricht, dass Friedhelm gestorben ist. Mögen Engel ihm entgegen eilen! Und möge sein Andenken ein Segen sein.


Tagesvideo #692

Botânico 1

Botânico 2

Botânico 3

Botânico 4

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08.01.2021 Madeira #20 – Ponta de São Lourenço

Es stürmt sehr ordentlich in der Nacht, der Wind kommt plötzlich und genauso schnell, stellt er seine Arbeit ein. Am Morgen ist es still. Kein Hauch.

Wie liebäugeln gerade mit einem Frühstück auf der Terrasse, da naht aber schon der nächste Schauer. Das wird wohl nix. Hektisch alles in die Küche bringen, muss nicht sein.

Da im Moment das Wetter eine kleine Unbekannte darstellt – oben auf den Bergen, die wir sehen können, liegt sogar Schnee – beschließen wir, nach Osten zu fahren. Da hat Madeira eine hügelige Kette von Halbinseln, Inseln und ein Kap: Ponta de São Lourenço. Vielleicht sieht es da ganz gut aus? Und eine Runde durch den Regen, gelingt uns sicher auch – zur Not.
Wir fahren an Funchal vorbei, unter dem Flughafen durch und kommen zur Ponta de São Lourenço.
Der Parkplatz ist recht voll. Statt der drei erwarteten Autos gibt es 27. Ja, was ist denn hier los?
Wir gehen bei schönstem Wetter los. Es geht in das Naturschutzgebiet und Richtung des Kaps. Am Ende steht sogar ein kleiner Leuchtturm, der Farol da Ponta de São Lourenço. Da er aber auf einer Insel steht und wir die Badehose nicht dabei haben, ist er heute unerreichbar.
Es ist sehr windig und der Boden ist weich, voll Wasser und überall, wo Bewuchs ist, auch matschig.
Die Landschaft ist grandios. Sie erinnert mich an Schottland. Auch das Wetter. Im Süden, auf unserer Seite, ist das Meer ruhig, im Norden, hat es Wellen, Gischt und raue See. Schauer sieht man über dem Meer und über der Insel. Es wechselt ständig.
An einer Klippe öffnet sich der Blick nach Norden und ein Regenbogen liegt über dem Meer. Und er kommt langsam näher. M* sagt noch, ich würde ja jetzt die Jacke anziehen. Kaum bin ich dem Rat gefolgt, ergießt sich ein satter Schauer über uns. Ich finde nass nicht so schlimm. Frieren ist schlimmer. Ich friere aber nicht, M* mit Regenhose und -Jacke (wie immer) optimal ausgerüstet auch nicht. Also weiter.
Die steilen Stellen sind gut gesichert, der Weg ist ordentlich befestigt, halt nur hier und da matschig. Das Gute an Vulkangestein ist aber, dass es praktisch nie rutschig ist.
Das Licht spielt wunderbar über dem Meer, den Felsen und den Inseln. Die Brandung tost unter uns und Wind und Regen rauschen über uns hinweg. Immer mal wieder sieht man den kleinen Leuchtturm am Ende.
Wir wenden, als wir noch einen steilen Berg vor uns haben, das muss bei Matsch jetzt nicht mehr sein.
Auch auf dem Rückweg sieht es toll aus. Alle 5 Minuten leuchten andere Felsen oder Klippen, stechen neue Sonnenstrahlen ins Meer oder ins Grün der Insel. Eine Fischfarm liegt im Wasser und ein kleines Schiffchen kämpft sich von dort zum Hafen von Caniçal.
Wir erreichen den Parkplatz. Meine Hose ist bis zum Knie voll rotem Matsch, M*’s Regenhose hat weniger abbekommen und sie kann man einfach abspülen.

Wir fahren zurück. Ein tolles Erlebnis. Danke Peterr! Super Tipp.
Wenn ich die Wahl hätte, würde ich lieber nochmal bei so einem Wettermix gehen, statt bei Trockenheit und strahlend blauem Himmel. Sonne, Wolken und Schauer geben einfach mehr her fürs Auge und die Kamera.
Wir fahren nach Hause. Wieder landet kein Flugzeug auf unserem Hoppek, während wir unter dem Flughafen durchbrausen. Dafür gibt es aber einen Stau auf der Inselautobahn. Na sowas. Ein kleiner Unfall.
Wir erreichen glücklich die Weihnachtsvilla. Unser Regenmesser zeigt ca. 2mm. D.h. hier war es auch nicht staubtrocken. Wir nehmen zum Aufwärmen heute mal ein Glas Madeira vor dem Essen 🙂


Tagesvideo #691

Ponta 1

Regenbogen über dem Meer.

Im Norden ist die See rau.

Wechselhaftes Wetter.

Was für eine Klippe!

Ponta 2

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