Meine Stimme zum Synodalen Weg

Ich wollte nicht nur auffordern, sondern auch selbst teilnehmen. So habe ich heute abend – nach einigem Nachdenken – die Umfrage zum synodalen Weg (https://www.synodalerweg.de/ihre-stimme-zum-synodalen-weg/) ausgefüllt:

Forum 1: Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag

Frage 1: Welche konkreten Erfahrungen von Macht und Ohnmacht haben Sie in der Kirche gemacht und was muss Ihrer Meinung nach in der Kirche verändert werden, damit der Umgang mit Macht besser kontrolliert und Machtmissbrauch verhindert werden kann?

Ich sehe viele Strukturen und Regeln in der Kirche, als reinen Machterhalt an. Es gibt Bischöfe und Kardinäle, die versuchen (immer weniger erfolgreich) Einfluss auf das Leben der Gläubigen zu nehmen, damit sie oben drüber stehen, bestimmen, den Weg weisen, sagen, was man zu tun und zu lassen hat, sich prunkvoll (liturgisch) kleiden, damit man sieht, wie wichtig sie sind. Sie sorgen mit Aussagen und Regeln dafür, dass das System, in dem sie mühevoll nach oben gekommen sind, auch so bleibt. Es sind Gott sei Dank nicht alle so. Vielleicht sogar nur wenige. Aber diese sind die Lauten, die, die in den Medien vorkommen. Das macht schon ohnmächtig. Und man kann als Katholik kaum was sagen, wenn Arbeitskollegen auf Kardinal Müller oder oder oder schimpfen und fragen: Was macht der da? Warum sagt der sowas? Die Bischöfe und Kardinäle nehmen für sich in Anspruch auf Konzilen, beim synodalen Weg etc. vom Heiligen Geist geführt und geleitet zu sein (was ich auch glaube). Aber ich glaube auch, dass auf Versammlungen von Laien und Versammlungen von Geistlichen und Laien auch der Heilige Geist wirkt. Haben Bischöfe Angst vor dem Heiligen Geist in den Laien? Ich möchte mehr Laien in der kirchlichen Verantwortung sehen!

Frage 2: Wie können mehr Menschen aktiv an den Aufgaben und Entscheidungen in der Kirche beteiligt werden?

Ich würde die Wahl der Diözesanbischöfe demokratisieren. Die Gläubigen sollen abstimmen können, wer Ihr Anführer wird. Wenn der Heilige Geist in der Entscheidung des Papstes wirkt, warum soll er nicht auch in den Gläubigen und ihrer Abstimmung wirken?

Frage 3: Wie können wir im Sinne von Papst Franziskus als Kirche in Deutschland überzeugender eine dienende Kirche sein?

Das ist sehr schwierig. Ich würde zunächst mal versuchen, die Kleiderordnung am Altar zu ändern, versuchen die Kleider mehr den Menschen in der Kirche anzupassen. Der Einzug bei einem feierlichen Hochamt sieht wirklich nicht aus, wie eine Schar von Dienern, oder?

Forum 2: Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft

Frage 1: Welche Erfahrungen haben Sie diesbezüglich gemacht, welche Erkenntnisse oder Überzeugungen persönlich gewonnen?

Ich habe viele Gläubige, Kirchgänger*innen, Pfarrgemeinderäte in meiner Umgebung gefragt: Haltet ihr euch an die kirchliche Sexualmoral. KEINE EINZIGE Person hat gesagt: Ja. Niemand – ich auch nicht – hält sich daran. Warum? Weil die Menschen selbst Verantwortung übernehmen für sich und ihr Leben und das Leben ihrer Partnerinnen, Partner und Kinder. Warum schaut die Kirche so angestrengt in die Schlafzimmer? Was geht sie das an? Warum will Kirche da so intensiv mitreden? Ich glaube die kirchliche Sexualmoral sollte aus zwei Sätzen bestehen: „Seid verantwortungsvoll! Viel Vergnügen!“

Auch das völlig überhöhte Hochhalten der Familie kann man lassen. Priester kennen nur die Seite als Kind in einer Familie. Sie kennen die Seite der Eltern nicht aus eigener Erfahrung. Niemand lässt sich gerne von einem Einäugigen über das Sehen beraten. Es ist einfach nicht glaubwürdig.

Frage 2: Wie kann die Kirche Ihrer Meinung nach das Evangelium von der Liebe Gottes in unserer Zeit überzeugender verkünden?

Es gibt nur einen Weg: Lächeln, barmherzig und gnädig sein und mit gutem Beispiel voran gehen. Das zitieren des CIC oder anderer Normen und Regeln ist nicht der Weg. Man muss als Mitglied der Kirche Liebe im Herzen haben, sonst kann man Liebe nicht glaubwürdig verkünden. Das ist ein Anforderung an uns alle.

UND die Herren Bischöfe und Kardinäle sollten aufhören sich via Medien miteinander zu streiten. Einig sollen sie sein! Redet miteinander, telefoniert, schreibt euch Emails, seid solidarisch zu Mehrheitsbeschlüssen, schreibt nicht an den Papst, wenn euch eine Mehrheit nicht gefällt, gebt ein Beispiel. Ja GEBT EIN BEISPIEL.

Frage 3: Was ist Ihnen wichtig in der Sexuallehre der Kirche und was müsste dringend verändert werden

S.o. Hört auf euch in Sex einzumischen. Sagt: „Das war ein Fehler, wir sind zu weit gegangen, wir entschuldigen uns!“ und dann: „Seid verantwortungsvoll! Viel Vergnügen!“

Gott hat die Liebe und Begabungen der Homosexuellen so geschaffen, wie die Liebe aller anderen Menschen. Wenn man die Ehe nur auf die Fortpflanzung reduziert – was ich ganz falsch finde – dann sind Homosexuelle irgendwie „draußen“. Hört auf damit. Lasst sie rein. Traut sie, traut die, die die Ehe nicht körperlich vollziehen können. Macht die Liebe zweier Menschen nicht kleiner und sagt: Es kommt aber auf Nachwuchs oder wenigstens den Willen dazu an. Ist es vorstellbar, dass Jesus zu zwei Homosexuellen sagt: Ihr seid falsch, mein Vater im Himmel hat sich da vertan, eure Begabungen, eure Liebe ist nicht so ganz richtig? Im Ernst? Könnte Jesus das sagen? Und wenn Jesus es nicht kann, warum sagt ihr es? Warum?

Forum 3: Priesterliche Existenz heute

Frage 1: Was zeichnet Ihrer Auffassung nach einen authentischen Priester heute aus, welche Eigenschaften und Fähigkeiten sollte er besitzen?

Er muss Liebe im Herzen haben. Mehr nicht. Es wäre gut, die Liebe im Herzen wäre erkennbar. Irgendwie. Aber sie kann auch im Verborgenen da sein und kommt vielleicht im Beichtgespräch oder nur im geschriebenen Wort zum Leuchten. Überfrachten wir unsere Priester nicht mit einer Anforderungsliste: Singen muss er können, mit der Jugend, aber auch mit den Alten muss er es können, eine PGR-Sitzung muss er leiten können, Predigen muss er können, organisieren muss er können, er muss ein guter Leiter im Pfarrbüro sein, weise muss er sein und mit ‚dem Internet‘ muss er auch vertraut sein.
Er soll seine Talente einbringen und wenn Gott es gut mit ihm meint, soll er sie verdoppeln können. Das reicht schon.

Frage 2: Wie kann ein authentischer Priester mitten in der Welt von heute in der Nachfolge Jesu leben, welche Lebensform halten Sie für den Priester heute für angemessen?

Es ist schwer Priester zu sein. Erlauben wir ihm (oder ihr) eine Partnerin oder einen Partner an der Seite zu haben, die/der stützt, aufrichtet, berät und hilft. Ich bin dafür das Pflichtzölibat aufzuheben. Wer es schafft in der Lebensweise Jesu zu leben hat meinen größten Respekt! Aber, all die guten Seelsorger*innen, die lieber geheiratet haben, sollten auch einen Platz in der Kirche und am Altar haben. Und holt die Priester zurück, die geheiratet haben, die Kinder haben und die Aushilfsgottesdienste am Sonntag mit uns feiern wollen! Die Kirche hat irgendwann aufgehört schwarzhaarige Männer vom See Genezareth zu weihen und hat Haarfarbe und Herkunft nicht mehr als Zulassungsvoraussetzung angesehen. Hören wir auf damit das Y-Chromosom als Hinderungsgrund für die Weihe anzusehen.

Frage 3: Was müssen wir in der Kirche tun oder verändern, damit es mehr Berufungen gibt und der Dienst des Priesters attraktiver für junge Menschen wird?

In uns allen ist ein großes Sehnen nach Sinn im Leben, nach der Frage: Was kommt nach dem Tod? Wohin sind meine Eltern nach ihrem Tod entschwunden? Werde ich sie wieder sehen? Die Kirche hat eigentlich gute Antworten auf diese Fragen. Aber für so viele Menschen liegt in der Schublade auf der Kirche steht ein solches Gerümpel, ein solcher Schmutz, dass das Gute ganz zugedeckt ist oder völlig unglaubwürdig wirkt. Wenn die Kirche aufhört Vorschriften zu machen, wenn sie das ‚Du darfst‘ und das ‚Du darfst nicht‘ weglässt. Wenn unsere Seelsorger Ratgeber werden, wenn sie nicht mehr Hirten sein wollen und wir ‚Fußvolk‘ keine Schafe mehr sind – sondern gleichberechtigte Menschen, die auf Augenhöhe handeln und behandelt werden wollen, dann wird es ganz sicher Menschen geben, die den Weg als Seelsorger*in gehen möchten.

Forum 4: Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche

Frage 1: Wie sehen Sie die Rolle der Frau in der Kirche?

Die Tradition ist schön und gut. Aber sie muss dienen, nicht bestimmen!
S.o. wir weihen nicht mehr nur Fischer vom See Genezareth zu Priestern und Aposteln. Jetzt ist es Zeit, auch Frauen zu weihen. Und ja, die Kirche kann sagen: Der Heilige Papst Johannes Paul II hat sich geirrt, die Kirche hat die Vollmacht die Frage der Frauenordination anders zu beantworten als bisher. Ich weiß, dass das schwierig ist. Die Kirche ist ein großes Sperrholzboot und man hat Angst, eine zu heftige Lenkbewegung zerbricht das Schiff. Aber ich glaube, es ist jetzt der richtige Schritt! Und nicht, weil wir zu wenige Priester haben, sondern weil wir die Talente und Fähigkeiten von Frauen in der Kirche besser nutzen sollten! Es macht uns alle zusammen glaubwürdiger!

Frage 2: Was müsste sich ändern, damit mehr Frauen Leitungspositionen in der Kirche übernehmen (können)?

Die Männer, die sagen: Was schon immer so war, muss auch immer so bleiben, müssen sich einen Ruck geben. Die Kirche soll die Weihe von Frauen erlauben. Vielleicht zunächst zu Diakoninnen (damit das Schiff nicht zerbricht) aber später auch zu Priesterinnen, Bischöfinnen und sicher auch einst zur Bischöfin von Rom.

Frage 3: Wie müsste das Miteinander von Frauen und Männern in der Kirche gestaltet sein, damit wir in unserer Zeit glaubwürdig das Evangelium verkünden können?

Das Miteinander muss gleichberechtigt und völlig auf Augenhöhe erfolgen. Frauen müssen all das dürfen, was Männer auch dürfen. S.o. erlaubt Priestern die Ehe, erlaubt Frauen die Weihe.

Angabe Sonstiges:

Hört mit dem Bild des Hirten auf. Jesus ist mein Hirte. Keine Frage. Gegen ihn bin ich nur ein (dummes) Schaf! Da ist das Bild okay.
Aber ein Bischof oder Priester heute? Ist der schlauer, als seine Gläubigen, die gebildet sind, die vielleicht studiert haben, die im Leben ihre Frau oder ihren Mann stehen? Was macht da den Priester zum schlauen Hirten und uns zu dummen Schafen? Das Bild des Hirten diskriminiert mich zu einem Schaf.
Früher war der Priester vielleicht der einzige gebildete Mann im Dorf, da passte es, wenn er sagte, was richtig und falsch, was gut und böse ist. Heute passt es nicht mehr. Die Kirche soll Ratgeber sein, nicht Befehlsgeber!

Eins noch: Die Kirche versucht sehr tapfer so zu tun, als sagte sie von Anfang an immer die reine Lehre, die absolute Wahrheit, sei nie davon abgewichen. Deswegen fallen den Bischöfen und Kardinälen Sätze schwer, die Aussagen ihrer Vorgänger oder vergangener Päpste korrigieren. Meist traut sich niemand zu sagen: Das war falsch. Es muss ja immer alles richtig sein. Überwindet dieses ‚Dogma‘!
Lernt und traut euch zu sagen: Da hat die Kirche, da hat der Papst JPII, … falsch gelegen. Es macht glaubwürdiger! Auch wenn man sich dann der Frage aussetzt, stimmt denn das, was ihr jetzt sagt auch in 100 Jahren noch?
Die Kirche hat immer Aussagen geändert (z.B. zum Nehmen von Zinsen). Seid einfach mutig und korrigiert Aussagen der Vergangenheit, die uns heute ehrlicherweise als Fehler erscheinen! Bitte!

(Ich habe ein paar kleine (Tipp)Fehler korrigiert, die in der Mail an den Synodalen-Weg noch enthalten sind.)

Siehe auch:

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So 19.01.2020 Rauszeit: Startrails

Wie beschrieben, habe ich viele Stunden auf der Terrasse von Casa Paraíso verbracht und Startrails aufgenommen und wie angekündigt, liefere ich die zugehörigen Videos nach:

https://youtu.be/DP7rXKPaNeo

Die Aufnahmen entstanden an mehreren Tagen mit der ‚Sony A6500‘, dem ‚Samyang 12mm, 1:2.0‘ und der Sony-Application ‚Sternspur‘. Die Kamera ist mit Stativ etwa auf den Polarstern gerichtet, der von Teneriffa aus, etwas über dem Horizont steht (am Äquator, läge der Polarstern genau auf dem Horizont). Die Kamera macht pro Szene etwa 350 Bilder mit 20 Sekunden Belichtungszeit (Blende 2.8 und Iso zw. 400 und 6400) und baut das dann zu einem Video zusammen. Außer den Lichtspuren der farbigen Sterne, sieht man noch Spuren von Flugzeugen im An- oder Abflug von LaPalma und Schiffen.
Das jeweils letzte Bild jeder Szene, wäre auch durch eine Langzeitbelichtung von ca. 3 Stunden entstanden.

Nachtrag Videos:
Alle Videos der Rauszeit (Playlist) 2020 gibt es bei youtube unter:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLNMdZiAPO-PxFTN57Pq46XW2ESyhGIbUa

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Sa 18.01.2020 Rauszeit #17

Um 9 Uhr geht es aus dem Haus. Wir fahren zum Flughafen. Tanken. Ich gebe den Koffer ab, M* das Auto. An der Rolltreppe verabschieden wir uns. Hach.

Ich gehe durch die Security, M* holt ein kleineres Prinzessinnen-Auto.

Ich frühstücke einen Cortado und ein Baguette.

Dann geht es irgendwann an Bord. Wir liegen im Zeitplan zurück. Ich sitze links 19A in einem Airbus A320 der Eurowings. Den Fensterplatz neben einem besetzten Gangplatz zu wählen, zahlt sich aus. Obwohl der Flieger sehr voll ist, bleibt der Mittelplatz frei.

Wir stehen ziemlich lange an der Startbahn rum. Flieger landen, drei Maschinen stehen noch vor uns… Der Start erfolgt 50 Minuten zu spät. Es ist klar und ich bekomme ungewöhnlich gute Bilder von Teneriffa und dem Teide.

Wir erreichen Lissabon, 850km/h, 11200m. Man kann die Brücke ‚Ponte 25 de Abril‘ und die Jesus-Statue ‚Cristo Rei‘ sehen.

Südlich von Paris geht es durch die Abenddämmerung. Ich kann Versailles und die Seine erkennen.

In Bonn geht es über den Rhein. Dann landen wir gut in Köln/Bonn. Nur noch 20 Minuten zu spät.

B* holt mich ab. E* ist schon in Uedorf angekommen.

Der schöne Urlaub ist zu Ende.


Teneriffa mit Teide.


Faro de Punta del Hidalgo


Lissabon


Anflug auf Köln.

https://youtu.be/rS2eqHTkp8k

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Fr 17.01.2020 Rauszeit #16

Für eine heimische Avocado-Farm in spé mache ich ein paar Bilder des bienensummenden Avocadobaums. Man muss ja große Ziele haben.

Nach dem Frühstück machen wir uns auf nach Santiago del Teide. Dort startet der PRTF65, ein Wanderweg nach Puerto Santiago. Zwischen Steinmauern und einem blühenden Mandelbaum, geht es sanft den Berg hoch, zwischen grüner Kanaren-Wolfsmilch, Tabaiba und Äonium zu einem Sattel des Namens Degollada del Roque. In der Klarheit heute – der Calima lässt nach – liegt die Nachbarinsel La Gomera zum rüber schwimmen nahe. Ein wildes Tal fällt zum Meer hin ab, verschiedene Vulkangesteine leuchten in der Sonne. Überall grünt es und kleine, flinke Eidechsen huschen umher. Es ist schon besonders schön hier.

M* zieht es weiter nach oben, sie nimmt einen engen Pfad über den Berg, während ich den Hinweg zurück zum Auto laufe. Nach gut einer Stunde trifft auch M* wohlbehalten und fröhlich wieder ein und wir kehren zur Casa Paraíso zurück.

Ein Sundowner erfreut uns auf der Terrasse, Insekten tanzen für uns in der Sonne und LaPalma zeigt sich erstmals golden am Horizont. Was für ein Anblick!

Nach dem Abendessen zieht die ISS eine Spur über den Teide und mitten durch den Orion.

Ich schieße noch ein paar Bilder vom Rand der Milchstraße, bevor ich mich ans Packen mache.

Morgen fliege ich nach Hause. M* bleibt noch ein Weilchen und am Sonntag wird Königin E* zu ihr stoßen.

Ein herzliches Dankeschön allen Leserinnen und Lesern und Fans meiner WhatsApp-Status-Videos: M*, J*, D*, B*, Thea, Peter, optimisc, Gabi, Marina, Johanna, Hans, Ulrike, Marion, Bleicke, …

Die nächste Reise steht noch nicht fest. Aber ich möchte mal zu den Geminiden oder Perseiden hier auf der Casa Paraíso oder oben auf dem Teide sein. Mal sehen, was geht.


Eidechse.


La Gomera.


Mandelblüte.


Die ISS zieht eine Spur durch den Orion und verschwindet im Erdschatten.


Die Milchstraße über dem Atlantik. Das Zentrum ist unter dem Horizont.

Tagesvideo:
https://youtu.be/yvZE7JKnT3c

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Do 16.01.2020 Rauszeit #15

Der Calima bringt uns wieder Sonne und macht den Himmel blau. Heute trödeln wir ein wenig und M* wirft die Waschmaschine an. Entweder kommt die aus Portugal und die Anleitung ist auf polnisch oder umgekehrt. Das gibt ein fröhliches Icon-Raten. Schließlich läuft das Ding und sogar mit Wasser. Aber es hört nicht mehr auf. Wir laden eine englische Anleitung aus dem Internet, aber die ist eher für Monteure. M* findet raus, dass keine Kombination der Knöpfe eine längere Laufzeit, als 120 Minuten ergeben kann. Hm. Aber warum läuft das Ding jetzt schon 130 spanische lange Minuten? M* drückt beherzt noch ein paar neue Knöpfe und dreht am Schalter.
Ich plädiere jetzt für schnellen Aufbruch. Sei sich die Waschmaschine selbst genug! Vielleicht kommt sie ja ohne uns schneller zu sich.

Wir fahren nach Las Aguas und laufen bis zum Baranco Ruiz. Das ist ein entspannter, schöner Küstenweg. Unten hauen sich Wellen und Felsen und das Krachen und Rauschen begleitet uns.
Wir steigen in Las Aguas noch hoch zur Kirche, die aber zu hat und schaue nach dem Lädchen, wo ich 2017 morgens immer Brot gekauft habe. Aber Lädchen El Roque hat auch zu.

Wir fahren also nach Icod einkaufen. Einkaufen geht schnell, nur das Bezahlen zieht sich. Das Paar vor uns legt träge alle Waren auf das Band und dann sorgfältig wieder in den Wagen zurück und dann nochmal Stück für Stück aufs Band. Während Er jetzt jede Karte im Portemonnaie überprüft und durch intensives draufstarren und Murmeln von spanischen Zaubersprüchen feststellt, ob vielleicht noch Geld drauf ist, kramt sie in ihrer riesigen Handtasche und hat dann doch schneller als Er einen zerknitterten Geldschein in der Hand, der es erlaubt die Waren zu bezahlen. Seniora an der Kasse packt den beiden nun liebevoll die Waren ein, während Er seine Plastikkarten neu nach Farben sortiert und doch genau dann fertig ist, als Sie sich mit den Tüten ächzend in Bewegung setzt. Immerhin hält Er ihr – ganz Hidalgo – die Tür auf.
M* und ich sind die Geduld in Person, wir tun gekonnt, als sei nix, verziehen intensiv keine Miene und ich lächel noch die Seniora hinter uns an, die nur ein Teil hat und dampfend ihre schwarzen Augen rollt, wie unsere Waschmaschine die Trommel. Schließlich sind wir fertig. ¡Hola! und raus.

Im Schloss Paraíso hat die Waschmaschine ein Einsehen gehabt und nach wahrscheinlich noch einer Runde Yoga die Wäsche geschleudert und gespült. M* trägt sie in der Paella-Pfanne aufs Dach und wir hängen sie auf.

Der Sundowner, das Abendessen und das Vorlesen folgen.
Der Himmel ist klarer, als gestern und ich schau, was ich auf die Linse bekommen kann.

Las Aguas.

Regenbogen-Gischt.

Küstenweg.

Tagesvideo:
https://youtu.be/IOp7-aZhrlI

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Mi 15.01.2020 Rauszeit #14

Bienen summen, ein Frühstück wird gefrühstückt, die Sonne scheint und die Planungskommission verabredet das Ziel: Mesa de Tejina. Das ist der Hausberg von Bajamar.
Wir parken in Tejina und steigen über Felsen und einen holprigen Pfad bergan. Der Pfad wird besser und wir gewinnen langsam an Höhe. Es liegt viel Staub in der Luft. Man sieht den Teide kaum. Das ist der Calima, Ostwind bringt Staub aus der Sahara.
Mit der Höhe wechselt die Vegetation. Das wäre was für eine richtige Expertin! Sogar Glockenblumen gibt es hier.
Nach einem Sattel und einem Stück im Schatten, erreichen wir das Gipfelplateau. Unten liegt Bajamar und der Faro Hidalgo.
Es scheint mächtig was los zu sein. Sind etwa die Wellen des Nordatlantiksturms hier angekommen?
Nach einer angemessenen Pause, steigen wir ab. Am Sattel trennen wir uns. M* geht zu Fuß nach Bajamar, ich hole das Auto.
Ich fahre nach Bajamar runter. Promenade und Leuchtturm sind gesperrt. Mächtigen Wellen, stärkere, als vor zwei Tagen, krachen an die Mole. Dazu hat es diesmal Sonne.
Ich sehe zu, dass ich ein paar Kaventsmänner auf die Chips bekomme. Ich muss hier unbedingt mal nach einem richtigen Sturm hin! Dann signalisiert M* und ich lade sie am Kreisverkehr ein.
Nach einem kurzen Stopp beim Lidl, geht es nach Hause und gegen den Staub des Calima, hilft ein freundlicher Sundowner.

Der Staub in der Luft, nimmt dem Sternhimmel die Klarheit. Aber ich nehme ein Startrail zum Polarstern hin auf und mache eine 150 Minuten Langzeitbelichtung Richtung Süden (s.u.).

Bajamar und Hidalgo.

Glockenblume.

Welle haut Mole.

Nochmal.

Startrail Richtung Süden. Sternspuren des Orion.

Unser Küchengecko zeigte sich mal am Abend.

Tagesvideo:
https://youtu.be/vIaelhB1ibw

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Di 14.01.2020 Rauszeit #13

Die Bienen sind bienenfleißig. Der ganze Hof liegt voll Avocadoblühten. Eine Biene kratzt sogar noch Nektar aus den Blüten auf der Erde! Bei so viel Einsatz, wollen wir (nach dem Frühstück) nicht zurück stehen.
Wir frühstücken gemütlich, die Planungskommission folgt dann dem Kovorsitzenden, der Los Órganos vorschlägt. Das ist keine Organbank oder ein Museum, sondern die Felsformation Die Orgelpfeifen.

Wir fahren, wie gestern, aber nicht ganz rauf zum Teide, sondern in den dichten Kieferwäldern ist die Fahrt zu Ende. Parken.
Wir wandern zur Casa del Agua eine breite Forstpiste lang. Sonne, Teide, Kiefern, Stille.
Die Kanarischen Kiefern hier haben Bärte aus Flechten. Das legt ein bisschen Zauber über alles!
Am Casa del Agua, einer alten Wasserstation, geht es steil den Berg hoch. Treppen, Felsen, staubige Tritte. Einer und noch einer und noch einer. Ich denke, wir sind gleich oben. Aber nixi. Einer und noch einer und noch einer.

Dann doch noch: wir sind oben. Trinkpause. Der Pfad wendet sich nach rechts und führt am steilen Hang durch den Zauberwald aus dem Schatten in die Sonne. Sonnenzauberwald ist noch ein bisschen besser! Bärte, grüne Nadeln an den Bäumen, braun-goldene Nadeln am Boden, grenzenlose Stille, Blicke zum Teide oder ins Tal. Ein wunderschöner Pfad, der sich wieder in die Tiefe schlängelt, bis er dann – viel zu früh – die Forstpiste erreicht.

Wir kurbeln den Berg runter, tanken für 97 Cent den Liter Super!!!! (die Kanaren haben Sprit-Steuer-Vorteile der spanischen Regierung) und reisen heim.

M* gibt einen Kaffee mit Brot und geräuchertem Käse auf der Meerblick-Terrasse aus. Nä watt lecker.

Ich bereite mich auf den astronomischen Abend vor und nehme einen Sundowner mit Blick auf den Himmel über dem Meer. Sagenhafte Pasteltöne gleiten von hellem Blau zu rosa. Da strengt sich wer an für uns!

Wir haben eine Wetterlage, die Calima heißt. Die bringt den wolkenlosen Himmel, die wundervollen Farben, aber auch etwas Dunst bzw Staub. Super für Touries, doof für die Pflanzen. Zu wenig Regen.

Der Mond geht um 22:41h auf. Von Dunkelheit gegen 20h bis ca. 23h habe ich Astrozeit. Dann leuchtet der Mond über den Berg und es ist zu hell.

Ich mache nach den Tests gestern ein Startrail-Video mit der Sony A6500. Das gelingt fulminante! Der Polarstern liegt eine handbreit über dem Horizont und der Himmel dreht sich um ihn und zeichnet dabei Leuchtspuren auf meinen Chip. GRANDIOS! Das Video reiche ich nach. Von der Sony bekomme ich das nicht auf das iPhone übertragen und einen Klapprechner dafür, habe ich diesmal nicht dabei.

Beteigeuze leuchtet rot, mehr nicht. Seufz.

Die Plejaden leuchten still und klar. Mit dem Fernglas, sieht man sie perfekt. Mit dem Auge, sind sie eher ein trüber Fleck. Der Hammer, dass sie auf der Himmelsscheibe von Nebra abgebildet sind.

Was für ein Tag!!


Die Orgelpfeifen.


Bärte an Kanaren-Kiefern.


Das Orotava-Tal.


Zauberwaldweg.

Tagesvideo:
https://youtu.be/oAYn8yP6MkU

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Mo 13.01.2020 Rauszeit #12

Die Sonne scheint und man meint die Bienen im Avocadobaum, der sich über dem Frühstücksgrillplatz erhebt, summen noch etwas fröhlicher. Sie sind sogar so keck, dass sie überflüssige Blütenstände nach unten werfen. So frühstücken wir in einem sonnigen Blumenregen!

Die Tagung der Planungskommission ist kurz. Beide Mitglieder (die ewige Vorsitzende und ich) sind für den Parque Nacional del Teide. Okay.

Aufrödeln und los geht’s.

Wir fahren bis La Orotava und von da hoch zum Teide. Das ist Kurbelei. Enge Straße, viele Kurven. Aber oben wird es immer schöner. Erst kommen die Kanarischen Kiefern, dann die Blicke auf den Teide, dann die Lava, dann die Baumgrenze. Sehr prächtig. Deutlich besser, als die A4 bei Regen.

Wir parken am Centro de Visitantes de El Portillo. 1980m. Hier gibt es einen kleinen Botanischen Garten, den wir besuchen. Er bietet botanische Namen und zugehörige trockene Pflanzen, am besten aber sind die Ausblicke auf den Pico del Teide und den Nationalpark.

Nach einer gemütlichen Runde, starten wir die richtige Wanderung.

Wir gehen heute den Weg Sendero 14 – Alto de Guamaso. Wir umrunden dabei in 90 Minuten den Vulkankegel Montaña Guamaso, schauen runter ins Valle de La Orotava, auf den Atlantik und genießen die Stille und die vielseitige vulkanische Landschaft. Es ist etwas diesig und so sehen wir LaPalma nicht.

Mit dem Auto durchqueren wir anschließend den Nationalpark und steigen über Santiago del Teide wieder ab. Ein kurzer Halt am Supermarkt, dann geht es zum Schloss Paraíso.

Das Abendessen nehmen wir in der untergehenden Sonne auf der Meerblick-Terrasse ein.

Ich sehe dann noch Sterne 🙂 Beteigeuze … ihr wißt schon. Nixi. Der Mond geht spät auf. Das ist gut. Ich teste Startrails mit der Sony A6500.

Pico del Teide.

Vulkanlandschaft mit M*

Pico del Teide.

Pico del Teide.

Tagesvideo:
https://youtu.be/ROXmX_YVHKM

Tagesnachtragsvideo für optimisc:
https://youtu.be/hoF9RsGewfc

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So 12.01.2020 Rauszeit #11

Heute ist Teil 2 der Fiesta San Antonio Abad in Tacoronte. Wir sind nach dem Frühstück so gegen 12:15h da.
Es sprechen gerade offizielle Männer und Politiker und Vertreter der Gemeinde. Man weiß genau, was sie sagen, versteht aber kein Wort. Aplauso.

Dann endlich geht es los. Gespanne aus jungen Kühen bekommen einen schweren Schlitten an ihr Joch gehängt. Mit Hilfe ihres Hirten, müssen sie den Schlitten einmal über den Platz und zurück ziehen. Die Zeit wird gestoppt. Das schnellste Gespann gewinnt.

Die Hirten (im Wettbewerb ist keine Frau dabei) dirigieren ihre Kühe und Stiere mit lautem Rufen, mit der Hand am Seil zwischen Nasenring und Hörnern und durch einen langen, leichten Stock.
Besonders schwierig ist die Aufstellung. Ein Tier links, ein Tier rechts, dazwischen muss die Kette zum Schlitten gespannt sein. Die Hirten, schieben und drücken ihre Kühe und klopfen mit dem Stock, bis dat janze Schmölzje steht.
Ein Pfiff vom Schiri. Die Muskeln spannen sich und Fleischberge, Schlitten und Hirten flitzen los. Die Hirten laufen meist rückwärts, was ich gefährlich finde, aber es gibt keine Probleme. Staub wirbelt auf, der Hirte ruft und die Kühe traben, wenige galoppieren kurz. Ein paar Kühe haben offenbar keine rechte Lust und bleiben gleich wieder stehen. Andere jagen voller Energie davon. Viele schreiten einfach eher ruhig um den Platz.

Ein Hirte muss aufgeben. Sein Gespann findet den Schlitten sowas von doof, dass nach wenigen Schritten nichts mehr geht. Der Hirte ist verzweifelt, aber die Kühe auch. Der Schiri pfeift ab.

Es fällt auf, wie sanft alle sind, die Kühe, die Hirten, die Augen. Der Stock ist nur zum Klopfen, keine Kuh wird geschlagen. Große schöne Augen haben die Kühe, fast, wie geschminkt, alle Hirten streicheln ihre Tiere liebevoll.
Und alles hat eine stolze Ernsthaftigkeit. Alle wünschen sich Erfolg keiner ein Scheitern. Und wahrscheinlich ist schon das Dabeisein das Wichtigste. Es herrscht eine sehr angenehme Atmosphäre. San Antonio hätte sicher seine Freude.

Wir schauen fast 90 Minuten zu, gehen durch die Reihen, bestaunen die z.T. riesigen Tiere und freuen uns an dem Spektakel. Dazu scheint die Sonne und der Teide steckt die Nase aus den Wolken. Alles super.

Wir fahren weiter nach San Cristóbal de La Laguna zum Faro de Punta del Hidalgo. Das ist noch ein bisschen weiter, als Bajamar.
Hier stehen Wohnmobile und Camper, aber von Bullemann und Co ist nichts zu sehen.
Wir spazieren die Küste entlang. Vorbei am Meerrsschwimmbecken, dessen Gastronomie sogar offen hat, vorbei an den zerfetzen und sturmzerrissenen Bananenplantagen, bis zur Ermita San Juanito. Hier endet der Weg. Man blickt auf das tosende Meer und das wilde Anaga-Gebirge.
Wir könnten noch einkaufen gehen, die Supermärkte haben offen, aber ich finde sonntags soll man schon aus Solidarität mit den Angestellten nicht einkaufen und so fahren wir das Tal hoch zur Inselautobahn und zurück zum Schloss Paraíso.

Tolle Tiere waren das heute und eine tolle Atmosphäre.

Hirte und Gespann.

Die Kuh will nicht richtig stehen.

Die Arena.

Das Anaga-Gebirge.

Der Leuchtturm: Faro de Punta del Hidalgo.

Tagesvideo:
https://youtu.be/v-cXlZqsb2s

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Sa 11.01.2020 Rauszeit #10

Antonius der Große ist der Patron der Bäuerinnen, Bauern und ihrer Nutztiere. (U.a. mit dem Heiligen Hubertus gehört er zu den vier heiligen Marschällen Gottes). Sein Gedenktag ist der 17. Januar.

Warum ich euch das erzähle? In Tacoronte ist heute Mercandillo del Agricultor und Fiesta Santa Antonio Abado. Also Markt und das Fest (Teil 1) für den Hl. Antonius seitens der Bauernschaft. Da müssen wir hin.

Frühstück, dann abii!

Wir fahren nach Nord-Osten, die Küste lang nach Tacoronte. Auf dem Platz treffen die ersten Pferde ein und der Markt brodelt bereits.

Eh es andere tun, kaufen wir wunderbar einzigartige Almendrado. Das sind die zweitbesten Mandelkekse der Welt! (Die Besten gibt es auf LaPalma in der Bar Parada in Fuencaliente). Allein für den Duft würde Captain Smith die Titanic versenken. Glaub ich.

M* kauft noch Früchte, Gemüse, Käse und Maisbrot.

Ich habe die Ehre die Schätze zum Auto zu bringen, dann schauen wir nach den Pferden. Okay, es tut sich noch nichts.

Wir fahren nach Bajamar, dem Mekka der Molenbauer und Brandungsfotografen.

Die Mole trotzt den Wellen und muss einer Dünung standhalten, die von Amerika bis hier Anlauf nimmt. Seit letztem Jahr hat die Mole deutlich mehr Kerben und es fehlen Steine. Die ewigen Hammerschläge des Atlantik zeigen schwere Treffer. Ich meine, eine Mole baut man auch nicht als senkrechte Mauer! Man baut sie als sanften Hang! (Lest dazu den Schimmelreiter!)

An der Mole zerschellen die Wellen und die Gischt steigt senkrecht in die Höhe. Offenbar ist es heftig, denn der Platz an der Mole und vor dem kleinen Leuchtturm ist (erstmals für uns) abgesperrt.

Ich banne Brecher auf die Chips, M* dreht eine Runde.

Die explodierende Gischt ist schon faszinierend. Sie steigt locker 20m hoch, sie steht kurz in der Luft, bevor sie als riesiger weißer Vorhang wieder zusammenfällt. Zwei, drei mal passiert das, dann folgen ein paar Wellen ohne Effekt, dann kommen wieder Kaventsmänner. Ich kenne das ja schon, aber ich könnte hier den ganzen Tag zubringen. Ich bin fasziniert.

M* kommt und wir fahren zurück zu der Fiesta. Es läuft wohl die letzte Runde. Die Reiter (heute keine Frauen) spießen im Gallop mit einem Bleistift Ringe auf. Als ich mit der Kamera soweit bin, ist es vorbei. Die Reiter holen sich ihre Urkunden ab und reiten heim. Nächstes Jahr sind wir zwischen 13 und 14 Uhr hier, dann gibt es mehr zu sehen!

In der Bar el Mercandillo nehmen wir noch zwei Cortado, dann geht es zurück zum Schloss Paraíso. Vorher noch ein kurzer Stop am HiperDino.

Mandelkekse.

Gischt an Mole.

Nochmal Gischt.

Pferdchen.

Tagesvideo:

https://youtu.be/tJDZ6U1I4tQ

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