25.09.2021, Bremen und Helgoland #4

Ich möchte euch noch ein paar Bilder nachliefern, die ich während unserer Tour nach Bremen und Helgoland mit der Canon EOS R5 gemacht habe. Tolle Kamera. Ihre Fähigkeiten in der Dämmerung sind perfekt.

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20.01.2021, Bremen und Helgoland #3

Der letzte Tag des langen Wikingerausflugs beginnt mit einem leckeren Frühstück um kurz vor Neun. D* tippt auf seiner Apfeluhr rum. Sie soll das Radtraining von Helgoland nach Cuxhaven wieder anzuzeigen. Darunter leidet das Frühstück nicht. Nur die Kommunikation ein bisschen.

Wir verlassen Bremen und fahren nach Papenburg. Hier ist die Mayer-Werft und wir sind zu einer Besichtigungen angemeldet.

Zunächst prüfen wir die AIDAcosma von außen, auch das Werftbecken und die Schleuse zur Ems schauen wir uns genau an.

Was für ein Riesenschiff die AIDAcosma ist. Über 300m lang!

Wir dürfen pünktlich in das Besucherzentrum, nachdem xG-Corona und Tickets geprüft sind. Es folgt viel Multimedia und super gefilmte Videos. Da hat man sich richtig Mühe gegeben. Und man darf sogar Bilder machen. Super.

Besonders finde ich den Blick in die Hallen. Zwei weitere Schiffe liegen hier bereit und man werkelt feste an ihnen. Toll. Was für eine Organisation, wo so viele Materialien und Menschen in einander greifen. Und das alles klappt und am Ende fährt so ein riesen Kahn fertig über die Ems.

Stolze Frauen und Männer verlassen mit uns zusammen die Werft. Es ist wohl Schichtende. Blaumänner mit vielen Taschen an der Hose, gelbe Helme mit Technikschnickschnak. Sie sehen aus, als arbeiteten sie gerne hier. Und sie schauen vielleicht zur AIDAcosma und denken: Daran habe ich mitgebaut. Schon cool.

J* und D* bringen mich nach Hause und stürzen sich dann auf staugeplagte Straßen, um auch nach Hause zu kommen.

1000 Dank, es war ein schöner Urlaub mit euch!

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19.01.2021, Bremen und Helgoland #2

Das Frühstück im Hotel gibt es in Schichten. Die Schicht um 09:30h war beim Checkin schon voll, diese vorher telefonisch zu buchen, war nicht möglich. So schichten wir um 07:30. Aber immerhin gut und lecker. Und wenn wir schonmal auf sind, geht es auch gleich los.
D* fährt uns nach Cuxhaven. Wir parken – im Sturmflutgebiet für 8€ den Tag und wandern zum Kai „Alte Liebe“.
Hier gibt es viel zu sehen, Schiffe fahren die Elbmündung rein und raus und schließlich kommt auch unser Katamaran, die Halunder Jet. Corona QR Code, Ticket QR Code und wir dürfen an Bord. Wir lassen unsere Plätze auf dem Oberdeck liegen und gehen raus. Das geht nur hinten, ist aber auch super.
Wir legen ab und die vier MTU 16V4000M63L Dieselmotoren entfalten ihre 12.182 PS Leistung. Wow, da geht die Post ab. Das Wasser schießt nur so unter dem Heck hervor und wir flitzen mit 60km/h über die graue Nordsee.
Wir überholen Schiff auf Schiff, lassen Neuwerk mit Leuchtturm links liegen und sind nach 75 Minuten schon im Südhafen von Helgoland. Massen fluten an Land und verteilen sich langsam.
J* führt uns zum Oberland und wir starten den XXL Inselrundgang. Das Wetter ist perfekt. 15 Grad und die Sonne kommt hier und da raus.
Wir nähern uns den Vogelfelsen. Nur ein Zaun trennt uns von den Basstölpeln. Wenn man wollte, könnte man sie anfassen. Will aber keiner. Wir wollen nur Aufnahmen.
Schon klasse, wenn man den Abstand vergrößern muss, weil die Naheinstellgrenze des Teles unterschritten wird.
Wir ersteigen noch den Pinneberg, den höchsten Punkt der Insel, lichten die Lange Anna ab und kehren auf der anderen Seite ins Dorf zurück.
Bei den Hummerbuden erstehen wir das beste Krabbenbrötchen meines Lebens. Frisch, lecker, Wahnsinn!
Am Büdchen kann man sich Schirme leihen, um Möven abzuwehren, die wohl auch Krabbenbrötchen wollen, aber heute ist es nicht nötig.
Wir gehen an Bord des Halunder Jet und kehren in sausender Fahrt zurück nach Cuxhaven.
Die Insel versinkt langsam hinter dem Horizont, man sieht noch Leuchtturm und Funkmast, dann sind auch sie verschwunden.
Das Meer glitzert und Sandbänke sind nun zu sehen, die auf der Hinfahrt noch von den Gezeiten bedeckt waren. Es fühlt sich an, wie Hurtigruten, ist nur viel zu schnell vorbei!
D* fährt uns sicher zurück nach Bremen. Nach einer kurzen Pause, geht es noch zum Herrensteak und einem Freubier! Danke Männer, ein perfekter Ausflug!

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18.01.2021, Bremen und Helgoland #1

Pünktlich um 11:00 versammeln sich die Wikinger J*, D* und F* in Ehrenfeld. Es startet der Wikingerausflug #6 nach Bremen und Helgoland.
Wir wuchten das Gepäck von J* ins Auto und lassen meinen kleinen Rucksack sanft dazu gleiten.
Die Fahrt wird nur von einer Pause unterbrochen, als das Smartphone von J* kurz verschwunden ist und sich so geschickt versteckt, dass wir doch ein paar Minuten brauchen, bis das Teil wieder da ist.
In Bremen checken wir im Motel One ein. Alles cool, nur die Frühstücksschicht der Wahl ist schon ausgebucht und wir werden um 07:30 frühstücken müssen. Pech.
Wir bummeln nun in die Stadt. Weserufer, Schlachte, Roland, Rathaus, Altstadt, Schnoor.
Am Rathaus ist ein Konzert aufgebaut, vor dem Dom St. Petri kommt eine Schauspieltruppe auf Stelzen längs. Seifenblase wehen über den Platz. Sehr bunt, sehr voll.

Wir gehen ins Schnoor-Viertel. Klein und eng und pitoresk. Hier sind viel mehr Touris, als erwartet. Aber ich mag es, wenn die alte Bebauung aus dem Mittelalter noch erkennbar ist.
Um einer aufkommenden Mündigkeit abzuhelfen, lassen wir uns nieder. SV Werder Bremen-Fans um uns rum (sie werden heute gegen den HSV verlieren – sehr bitter). Nach zwei Kaltgetränken ist es spät genug und wir machen uns auf zum Abendessen.
Wir wählen einen Laden, wo es den Prinzregententeller gibt. Das Brauhaus ist top. Flugs haben wir Getränke und fix steht Essen auf dem Tisch. Und lecker ist es auch!
Frisch gestärkt nutzen wir die blaue Stunde und durchstreifen nochmal Schnoor und Marktplatz.
Gelb-gold schimmern die Lichter, die Straße ist leerer. Tief blau dunkelt der Himmel.
Das Konzert vor dem Rathaus wäre was für Steffen. Trommler geben ihr bestes bei Rhythmus, Show und cool.
Mein Abend endet in der Bar. Ich schreibe meinen Blog und schneide das Tagesvideo. Danke Männer! Tag #1 war schonmal super!

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Blog #5, Zeeland, Nachtrag. 14.09.2021

Die Bilder unseres Zeeland-Urlaubs, aufgenommen mit meiner neuen Canon EOS R5, habe ich jetzt fertig entwickelt und heute angeschaut.
Ich bin sehr zufrieden. Vieles ist gut gelungen. Mit einem großen Sensor und sehr langen oder kurzen Brennweiten, sind Bilder möglich, die man mit dem Smartphone so nicht machen kann. Ein paar Bilder für euch zum Mitfreuen:

Canon EF 100-400 mm/4,5-5,6 L IS II USM, Canon EF 24-105 mm 1:4 L IS USM mit
Canon EOS R Adapter mit Steuerungsring an der
Canon EOS R5.

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Blog #4, Zeeland, Ellemeet, 13.09.2021

Der Urlaub ist zu Ende. Aber erst nach dem Frühstück!
Schwärme von Gänsen fliegen über uns und unser Frühstück, singen fröhlich und entschwinden Richtung Süden. Wir werden es ihnen gleich tun.
Routiniert und schnell ist alles gepackt und im Auto. Wir fahren nochmal das kurze Stück nach Zierikzee und dort zum Centerpoint Expert in Fietsen. M* ersteht einen neuen Expert-Fietsen- Fahrradhelm in der M*-Spezialfarbe. Weiter geht es um die Ecke zum Gartencenter. M* kauft grau-braune dicke Zwiebel aus denen bunte Blumen wachsen werden.

Nun geht es über die Zeelandbrug nach Süden und über Antwerpen und Aaken zurück nach Hause.

Es war ein schöner Urlaub. Dankeschön Zeeland. Dankeschön M*.


Zeeland

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Blog #3, Zeeland, Ellemeet, 12.09.2021

Die Planungskommission tagt beim Frühstück in der Sonne und sagt: Zeelandbrug und Zierikzee. Das erste ist eine wunderschöne Brücke, das zweite ein hübsches Städtchen.
Die Herausforderung ist, zum Ufer an der Zeelandbrug zu kommen, ohne drüber zu fahren. Aber die Navigatorin M* macht das meisterlich. Wir stehen am Deich und staunen über ein Rudel Männer und Frauen, die Tauchausrüstungen aus den Autos packen und anlegen, andere sind schon am Deich oder schon im Wasser. Suchen sie den Schatz von La Buse? Oder doch nur Algen?
Wie eine weiße Schlange wellen sich die Bögen der Zeelandbrug über die Oosterschelde. Mehr als 5 km lang. Gerade als die ersten Bilder in der R5 sind, staut sich der Verkehr und die Brücke klappt auf. Erst dürfen Segelschiffe von Ost nach West, dann umgekehrt. Ca. 20 Boote queren die hochgeklappte Brücke im glitzernden Wasser. Motorboote queren die Brücke an beliebiger Stelle, sie sind nicht so hoch.
Wir schauen uns das Schauspiel an, machen Bilder und kehren zum Auto zurück, nicht ohne uns erneut zu fragen, was die Taucher in diesem Teil der Nordsee wohl sehen können. (Später lese ich, dass es um Sepien, also Echte Tintenfische geht.) Wir fahren nun zurück und parken nach wenigen Minuten in Zierikzee.
Das kleine Städtchen macht einen freundlich, sympatischen Eindruck. Es ist viel weniger voll, als Vlissingen und Middelburg, dazu scheint die Sonne. Wir schlendern am Monstertoren vorbei, das ist ein dicker Turm und war mal Kirchturm eines Münsters, welches nach einem Brand abgerissen wurde.
Weiter geht es zum Stadthuis und zum Zuidhavenpoort. Schöne Häuser mit schönen Türen und Fassaden säumen Straßen und Plätze. Kanäle glitzern und prachtvolle alte Holzboote liegen in der Sonne. Das Zuidhavenpoort ist ein Tor mit zwei beigefügten Klappbrücken. Es lädt zum Bilder machen ein.
Wir lassen uns am Wasser im De Kaoie nieder, probieren Twee Garnalen- und Twee Kaaskroketten. Lecker. Können wir empfehlen.
Der Rückweg führt uns durch neue Straßen zurück zum Auto.
Wir halten kurz am Lidl, der sonntags offen hat und kehren dann nach Ellemeet zurück. Kaffeepause.
Am Abend verabschieden wir uns von der Nordsee, die Sonne geht gerade unter. Aufbauten von Tankern ragen über den Horizont und eine Nebensonne (Halo) begleitet kurz die Sonne.
Noch ein Fotostop am Plan Tureluur, einem Naturschutzgebiet, wo seltene Wasservögel leben. Eine Gruppe Säbelschnäbler landet gerade zur Nacht. Reiher und Enten tummeln sich und lassen sich von uns und ein paar Kühen nicht stören. Morgen endet der schöne Kurzurlaub, wir fahren nach Uedorf zurück.


Zeelandbrug

Zeelandbrug mit Lücke

Stadthuis in Zierikzee

Alter Hafen in Zierikzee

Stadttor mit Klappbrücke

Zierikzee

Tschüss Nordsee

M* und F* sagen doei!

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Blog #2, Zeeland, Ellemeet, 11.09.2021

Mögt ihr Leuchttürme? Ich mag Leuchttürme! und heute ist Leuchtturmtag.
Wir starten nach Middelburg, das ist die Hauptstadt von Zeeland, ein schönes Städtchen und da ist heute Markt (die Leuchttürme kommen später). Wir fahren wieder über das Oosterscheldekering und zwängen uns auf einen Parkplatz.
M* entdeckt einen Haustierladen und weg ist sie. Ich bleibe im Corona-, Masken- und abstandsfreien Getümmel zurück. M* taucht wieder auf und hätte mir fast eine Leine für Meerschweinchen mitgebracht. Das gibt es tatsächlich. Und ich bin sicher, dass kein Meerschweinchen der Welt an einer Leine irgendwas ist, was geht oder Sinn macht. Die armen Schweine!

Auf dem Marktplatz ist der Markt (wo auch sonst). Es ist eigentlich auch hier kein Markt! Der Markt in Köln-Sülz, das ist ein Markt! Hier gibt es nur drei Stände: Gemüse, Käse, Blumen. Mehr nicht.
Am Käsestand berät mich ein junger Mann und ich kaufe ihm ein Stück super-mega-turbo-xxl-lecker Käse ab. Es ist der Beste in ganz Holland, sagt der junge Mann, der unfassbar super-mega-gut aussieht, sagt M* noch, nachdem ich schon bezahlt habe und wir schon 20 Meter weiter sind. M* vergaß natürlich zu erwähnen, dass dieser Käse-Louis mit Abstand! – hinter mir zurück bleibt, was M* dann auf Nachfrage glaubhaft versichert. Na Okay! 🙂 Trotzdem werfe ich vorsichtshalber dem Käse-Louis den Käse an den Kopf. Zur Sicherheit.

Wir tummeln uns noch hier und da, schauen uns das Städtchen mit schönen Häusern an und weichen ein bisschen den Massen aus.
Nachdem wir genug gesehen haben und wir weder eine Meerschweinchen-Leine, noch Lust auf weitere Käse-Louis haben (also ich), kehren wir zum Auto zurück und fahren weiter nach Zoutelande. Das Dorf liegt am Meer und ist sehr voll – anders, als erhofft. Trotzdem lassen wir uns kurz in „De Zeeuwsche Mop“ nieder und nehmen eine kleine Portion lecker Fritten.
Da ja heute eigentlich Leuchtturmtag ist, geht es nun aber weiter nach Westkapelle. Hier hat es zwei Leuchttürme. Das Oberfeuer auf einem alten Kirchturm und das Unterfeuer am Strand. Das Unterfeuer ist nicht so pitoresk, wie erhofft, aber immerhin ein Leuchtturm. Es parken Autos neben ihm und alles ist asphaltiert ringsum. Das gibt nur ein mangelhaft.
Das Oberfeuer ist besser, steht aber mitten in der Stadt. Ungünstig für coole Bilder. Ein Leuchtfeuer auf einem alten großem Kirchturm. Ungewöhnlich.
Da wir nun genug haben, geht es jetzt nach Hause mit noch einem kurzen Stop zum Einkaufen.
Kitesurfer tummeln sich am Oosterscheldekering. Die wären mal einen Besuch wert – aber nicht mehr heute.

Wir ruhen uns ein bisschen aus und nehmen Gebäck und Kaffee.
M* hat noch eine Videokonferenz und ich besuche solange den geringelten Leuchtturm des Namens Westerlichttoren.
Der Leuchtturm steht in einem Villenviertel, man kommt nicht richtig nah dran. Aber er ist mit 53 Metern Höhe hoch genug, um ihn auch von weiter weg gut zu sehen.
Ich mache also eine weite Runde durch Wäldchen und Dünen und lichte den Ringelturm halt aus der Entfernung ab. Cooler Turm und noch immer in Betrieb.
In der Abenddämmerungen fahre ich dann durch das flache Land zurück zu unserer Scheune. Ein schöner Leuchtturmtag!


Middelburg

Westkapelle Unterfeuer

Westkapelle Oberfeuer

Westerlichttoren

Westerlichttoren

Die Nordsee am Abend

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Blog #1, Zeeland, Ellemeet, 10.09.2021

Erinnert ihr euch, wie es sich anfühlt, wenn das Meerwasser an den Füßen Salz zurücklässt, noch etwas Sand mit in die Strümpfe kommt und ein sonniger Tag am Strand endet?

M* und ich brechen heute auf und fahren in die Provinz Zeeland. Wir freuen uns auf ein langes Wochenende. Seit Madeira im Januar hatten wir keinen Urlaub mehr.
Über Antwerpen fahren wir nach Vlissingen, dort ist heute Markt und Vlissingen liegt auf dem Weg nach Ellemeet, unserem Ziel.
Der Markt ist enttäuschtend, wenig los, wenig bunt, nicht pitoresk. Wir lassen ihn liegen, wo er liegt und gehen zum Meer. Hier riecht es salzig, es gibt Möven, große Schiffe und das Wasser glitzert. Tief einatmen.
Wir drehen ein lange Runde am Strand und durch das Städtchen, kaufen kurz ein und fahren weiter.
Über das Oosterschelde-Sperrwerk (Oosterscheldekering) geht es auf die Insel Schouwen-Duiveland und zum Dörfchen Ellemeet.
Es ist so unfassbar flach hier! Das Auge wird durch nichts mehr aufgehalten. Irgendwie ist man auf hoher See, nur an Land.
Das Gehöft, wo unser Häuschen steht, sehen wir schon 10 Minuten, bevor wir da sind.
Es gibt Pferde und kleine Katzen (Meisje und Zorra) und eine nette Vermieterin Myrthe und eine prächtige Ferienwohnung in eine Scheune hineingebaut.
Wir werfen unseren Kram hinein, stärken uns mit Kaffee und brechen dann zum Strand auf.
Die Sonne steht schon tief, goldenes Licht liegt über der Nordsee und ich überlege, wann habe ich zuletzt meine Füße in die Nordsee gehalten? Ist schon ne Weile her.
Sanft massieren Sand und Muscheln meine Füße, leise plätschern die Wellen und das kalte Salzwasser wird wärmer, je länger man drin ist. Die Sonne vergoldet den Strand, das Wasser ist irgendwie grau, bleiern, blau und blaue Nesselquallen liegen hier und da am Strand rum. Hunde, viele Hunde führen ihre Herrschaft aus.

Das Meer ist eine wunderschöne Kindheitserinnerung. Das tut aus tiefster Seele gut. Ich gehe mit den Füßen ins Wasser und ich habe hunderte Erlebnisse mit entspannten Eltern und Geschwistern vor Augen. Ich rieche den Atlantik, das frische französische Brot, den Geruch von Delial und das Gefühl von drei Wochen Salz auf der Haut. Meine Luftmatratze und mein Schlafsack sind sandig. Besser kann das Leben nicht sein!

Ich teste meine neue Kamera (EOS R5). Tolles Teil!

Wir fahren zurück zum Katzenhäuschen und nehmen einen Sundowner zum Sonnenuntergang. Eine Kirche und ein pitoresker Hof liegen schwarz vor der roten Wolkenfront. Ein Vogelschwarm fliegt vorbei.
Eigentlich hatten wir schon alles, was man für einen Urlaub braucht: Städtchen, Strand, Sonne, Meer, Natur. Wie schön, dass wir noch ein paar Tage haben.
Der Mond zeigt zum Tagesende eine goldene Sichel und ich überlege, das prickelnde Salz auf der Haut nicht gleich abzuwaschen.


Vlissingen.

Zeeland

Ferienwohnung in der Scheune

blaue Nesselqualle

Nordsee

Zeeland

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17.01.2021 Madeira #29 – Rückflug

Wir haben Zeit. Wir fliegen erst 17:45h. So gibt es erstmal Frühstück auf der Terrasse und eine Planungskommission-Abschlussbesprechung. 🙂 Wir räumen auf, putzen ein bisschen und stellen die Spülmaschine an. Wir Packen.
Baulärm und ein Feuer des Nachbarn stören jetzt und wir ändern den Plan und starten eher. Zunächst geht es nach Ribeira Brava und wir drehen eine Abschussrunde durch das Örtchen und am Meer entlang. Jetzt waren wir garnicht im Atlantik. Schade! Einfach zu kalt.
Wir setzen uns ins Auto und fahren zum Flughafen. Wir tanken nochmal voll und geben dann unseren Hoppek bei Hertz zurück. Danke Hoppek, wir sind ja doch echte Freunde geworden!
Wir müssen 7,50€ Putzgebühr zahlen, die Fußmatten sind etwas voll von rotem Tuff. Also näh.
Ich karre das Gepäck zum Aufzug. Beim Checkin wird geprüft, ob wir zur Einreise nach Deutschland angemeldet sind. Ja, sind wir.
Auf der Aussichtsterrasse sehen wir unsere Boeing 737-800 landen. Wir wechseln zu den FFP2-Masken, dann geht es an Bord.
M* sitzt 27A, ich 3A. Wir konnten das nicht ändern. Zwei Buchungen, statt einer für zwei Personen. Das liegt wohl daran, dass die Maschine nicht voll ist und die Platzverteilung so erfolgt ist, dass zum nächsten Touri ein Platz frei bleibt.

Wir starten über den Osten der Insel. Ja, das war ne coole Wanderung da unten mit den Hobbytouristen. Dann sind wir über den Wolken und sehen einen schönen Sonnenuntergang, den ersten in diesem Jahr.
Wir fliegen gute 2800 km in vier Stunden. Es gibt ein Brötchen und eine Flasche Wasser.

Die halbe Stunde vor Düsseldorf ist super, die Städtchen und Dörfer unter uns leuchten gegen dünne Wolken oder Nebel. Das legt einen Weichzeichner über alles und sogar Sterne kann man sehen.

Wir landen gut und sicher. Vielen Dank.

Thea holt uns ab. 1000 Dank!

Nach Mitternacht sind wir gut zu Hause. Ein schöner Urlaub ist zu Ende. Dankeschön M*!

Update 18.01.2021: Wir waren heute in Bornheim zum Covid-Schnelltest. Unsere beiden Tests waren negativ.


Tagesvideo #700 🏆

Die Ostspitze von Madeira mit Leuchtturm Farol da Ponta de São Lourenço.

Wolken von unten beleuchtet.

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