Freiburg #3

Als ich zum Frühstück komme, haben die Wikinger wieder einen Platz freigehalten und wir können in Ruhe frühstücken. Diesmal an einem richtigen Tisch mit Stühlen und ohne Sessel.
Nach ein paar Handgriffen, ist das Zimmer geräumt und das Zeug im Auto. Tschüss Freiburg. Schönes Stdtchen, eine Reise wert. J* fährt tanken und dann geht es nach Hause. Nach Hause? Nein, Überraschung! Es geht nach Strasbourg. Staun. Kurz von der Autobahn runter, über den jungen Rhein und schwups sind wir in Strasbourg. J* kennt ein Parkhaus im Zentrum, wir parken, packen die Kameras und sind in einer wunderschönen alten Stadt unterwegs.
Die Sonne lacht vom Himmel, bunt stehen alte und moderne Häuser in Strasbourg und wir drehen eine Runde. Wasser, Blumen, Licht und Wolken verschönern unsere Bilder.
Die Kathedrale ist schief, ihr fehlt ein Turm und auf dem Stumpf steht ein Häuschen. Schon schräg!
Ich stelle mich an, um durch die Kontrolle und ins Innere zu kommen. Ein Wachmann kontrolliert lustlos meine Kameratasche und ich bin drin. Es ist Heilige Messe, man darf und will nicht umhergehen, Bilder sind auch nicht erlaubt, die Zugänge nach vorne sind gesperrt und ein Domschweizer in grau bewacht die Sperre. Ich lasse den Raum auf mich wirken. Gotik, aber dunkel, kein heller Kapellenkranz, sondern nur ein Fenster. Ein Chor singt das Sanctus von Schubert. Wunderschön. Nach der Wandlung schleiche ich mich wieder raus, die Jungs warten.
Wir fahren ein Stück durch Frankreich, dann an Landau vorbei, durch die Eifel und nach Uedorf!
Danke Jungs, es war wieder mal großartig! Eine schöne Reise #7. Wohin wird uns Nr #8 bringen. Wovon träumt ihr kleinen Bären?


Strasbourg


Strasbourg


Strasbourg


Kathedrale von Strasbourg

Tagesvideo:

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Freiburg #2

„Wovon träumst Du, kleiner Bär?“ ist die Überschrift von Tag Zwei in Freiburg.

Zunächst beendet der Wecker meine kleinen Träume und eine Weile später gibt es ein Bärenfrühstück unten in der Bar. Meine Wikingerfreunde sind schon seit dem Morgengrauen da und halten Kaffee warm, Croissants bereit und einen Platz für mich frei. Danke Jungs.

Um richtig wach zu werden, hat der Reiseleiter J* sich die Turmbesteigung für müde Bären ausgedacht. Wir kurbeln uns eine niemals endende und enge Wendeltreppe im Münster hoch. Schnauf, Ächz, Ächz … hört das denn niemals auf? Stunden später erreichen wir keuchend die Türmerstube, wo wir bezahlen (moderate 4€) und weiter aufwärts stöhnen. Unter dem Turmhelm bei Stufe 209, gibt es eine schöne Plattform und die bietet eine schöne Aussicht auf den Markt, die Stadt und die Gegend. Schön, Schön.

Wir machen Bilder und ruhen etwas aus im kühlen Wind.

Wir besichtigen noch den Glockenstuhl und kurbeln wieder nach unten. Quasi voll erledigt erreichen wir die Erde und den Markt, der das ganze Münster umzingelt. J* erschlendert mit uns im Schlepp den Markt, der sehr bunt und vielfältig ist. Ich könnte ja hier und da was leckeres kaufen, aber besser nicht.

Um 11:30h ist Orgelkonzert im Münster und wir setzen uns gleich unter die Orgel. Ein junger Mann spielt Bach und Improvisationen. Klasse ist das Wechselspiel der verschiedenen Orgeln, die im Münster verteilt sind. Das Hauptinstrument gibt die Melodie vor und die Schwalbennestorgeln antworten. Schon cool!

Nach 25 Minuten ist das Konzert schon wieder aus und der durch das Orgeln ausgelöster Bärenhunger meiner zwei Begleiter wird mit je einer langen, roten, badischen Bratswurst mit Zwiebeln und Brötchen gestillt. Ich habe noch genug vom Frühstück und muss nicht.

Schlender, schlender, schlender geht es durch das hübsche Städtchen. Mir gefallen die Freiburger Bächle – ein Wahrzeichen der Stadt und die wenigen Autos. Das macht das Städtchen leiser, schöner und entspannt.

Wir bummeln mal hier und da hin, fotografieren Hochzeiten am Rathaus, schlendern über eine Fahrradbrücke, besichtigen das Wasserdenkmal der alten Synagoge, den modernen schwarzen Bau meiner Bibliothek (die Jungs sind davon überzeugt, dass alle Bibliotheken der Welt mir gehören – und ich widerspreche nicht) und weitere Bäche, Brunnen und Flüßchen.

Weil rumbummeln aber auch müde macht, gibt es eine Pause am Hotel, die ich mit moderner Waagerechts-Meditation in meiner Kemenate verbringe.

Frisch entspannt, ist die nächste Station dann der Schloßberg. Die Schlossbergbahn, ein Schrägaufzug bringt uns hoch. Nach Fotostops und der schönen Aussicht vom Kanonenplatz über das Städtchen, klettern wir wieder runter und beehren das gestrige Brauhaus erneut, da (durch meine Wetterfeh in der Heimat – M*) Regen und Gewitter angesagt sind. Zwei Bier und zwei Schnitzelchen später nutzen wir eine Regenpause und eilen zurück ins Hotel. An der Bar, beenden wir den schönen Tag noch mit einem Absacker.

Und drei kleine Bären fahren in den fünften Stock und fragen: „Wovon träumst Du heute Nacht, kleiner Bär?“


Das Münster von oben.


Der Helm.


Markt.


Meine Bibliothek.


Freiburg vom Schlossberg.

Tagesvideo:

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Freiburg #1

„Nix Kölle un esu!“ Das ist das Motto des 7.ten Wikingerausflugs.
D*, J* und ich fahren heute nach Freiburg.

Die Jungs holen mich ab und mit maximaler Geschwindigkeit geht es nach Süden. Fast kein Stau! J* hat uns eine Dinnertüte bereitet! 1000 Dank! So kommen wir nicht schrecklich hungrig über den Abend.
In Freiburg beziehen wir das Hotel, werfen einen Blick aus dem Fenster und machen uns auf zur Kathedrale, die alle nur Münster nennen.
Es ist blaue Stunde, eine gute Zeit für Fotos.

Nach dem Stadtrundgang gelüstet es uns nach einem Kaltgetränk und wir rasten dann schließlich in einem Brauhaus und nehmen ein paar Bier.
Morgen lassen wir es ruhig angehen. Mal sehen, was der Tag bringt.


D* und J*


Freiburg


Freiburg


Straßenbahnmuster

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Israel schwarzweiß


Kuppel der Verkündigungsbasilika in Nazareth.

Neben „Farbfilmen“ nehme ich immer auch ein paar „Schwarzweißfilme“ mit auf Reisen. So auch diesmal nach Israel und Jordanien. Dank der heutigen Smartphonetechnologie sind sie bei Bedarf schnell eingelegt und die Kamera ist wieder aufnahmebereit.

Wie schon zuletzt bei unserer Reise nach Teneriffa, habe ich aus den Schwarzweißbildern ein paar ausgesucht und zu einem kleinen Video zusammengestellt.


https://youtu.be/VybS-ORpWmw

PS: Für alle, die mitgereist sind, bzw. für deren „IT-Beauftragte“ (Kinder und Enkel) gibt es von mir ein paar Bilder und Videos zum Runterladen. Schreibt mir bei Interesse bitte eine Mail, ich schicke euch dann den Link.

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Die Israel-Pilgerreise zum Ausdrucken.

Ich habe für unsere Pilgerinnen und Pilger die Beiträge zur Israel-Pilgerreise 2019 in einem Dokument (zum besseren Ausdrucken) zusammengefasst.

Ausdruck

Israel-2019

Viel Vergnügen damit.

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Donnerstag, 11.04.2019 – #11 Golgatha

Der Muezin weckt mich mit lauter Stimme: Gott ist Groß. Ich denke: Meine Seele preist die Größe des Herrn und stehe auf. Es ist 05:15h.

Das Hotel stellt für uns Kaffee und Kuchen bereit. Sehr nett.

Um 05:30 sind fast alle im Bus. Mit nur drei Minuten Verspätung fahren wir nach Jerusalem. Der erste Schein der Morgendämmerung kriecht am Horizont hoch. Sehr schön!

Hinter der Grenzmauer stehen hunderte palästinensische Männer in der Dunkelheit und warten das israelische Unternehmer sie anwerben. Tagelöhner. Sie tun mir leid: Arme Kerls.

Yamil fährt uns zum Jaffator. Von da geht es zu Fuß durch die dunklen und noch leeren Gassen der Altstadt zur Grabeskirche.

An unserem Altar auf Golgatha feiert Italien einen Gottesdienst. So haben wir noch etwas Zeit.

Dann sind wir dran. Eine dichte Heilige Messe ohne Predigt und ohne Gesang. Dafür geht es ratzifatzi.

Es tut der Andacht heute aber keinen Abbruch. Ich bete für meine riesige Familie im Himmel und auf der Erde und für meine Schutzenbrüder. Das passt heute gut rein.

Am Ende des Gottesdienstes segnet Rabbuni Michael die kiloweise mitgeschleppten Devotionalien und macht sie so für uns heilig. Das heißt besonders wichtig und wertvoll.

Als wir fertig sind, eile ich zum leeren Grab, aber es ist zu. Dafür strahlt ein Sonnenstrahl auf die Ädikula. Das ist wunderschön.

Wir treffen uns draußen vor der Kirche zum traditionellen Gruppenbild auf der Treppe. Leider fehlen Markus und Elke.

Nun aber ab zum Frühstück. Wir gehen durch die erwachende Altstadt zum Jaffator, steigen in den Bus und fahren zurück zum Hotel.

Wir lassen die Reise nochmal vor unseren Augen vorbeiziehen. Was war besonders schön? Alles von Anfang bis Ende sagen die Damen an meinem Tisch. Jordanien, sagt Justine. Die besonders schönen und passend vorbereiteten Heiligen Messen mit Rabbuni Michael, sagt Margarete. Anstrengend, aber schön, sagen Christa und Franz. Ich sage: der Moment an der Klagemauer.

Um 11:00h fahren wir zum Flughafen. Wir verabschieden uns von Yamil. Dankeschön für allseits gute Fahrt.

Am Flughafen (wir sind N Minuten zu früh mit N=Mittleres Lebensalter der Gruppe minus 50 in Minuten) stürzen wir uns ins bekannte Getümmel mit Befragung, Geduld, Passkontrolle, Geduld, Security etc.

Mit gut 40 Minuten Verspätung verlassen wir das Heilige Land. Shalom Israel.

Das Mittelmeer liegt blau unter uns, vor den griechischen Inseln ziehen ein paar Wolken unter uns auf. Die Ägäis sieht im Nachmittagslicht ziemlich schön aus. Bei Thessaloniki erreichen wir wieder Festland. Über Serbien liegen Wolken. Schließlich landen wir in Zürich. Wir müssen tatsächlich durch eine Sicherheitsprüfung, unser Wasser austrinken und Sonnencreme abgeben. Da ist die Schwyz strenger als Israel. Staun. Dann hetzen wir zum Gate B43 und klettern in die Maschine nach Düsseldorf.

In Düsseldorf zieht es sich ein bisschen, aber dann sitzen wir im Bus. Um 23:55h sind wir in Flittard. Die Pilgerreise ist zu Ende. Um 0:32h bin auch ich zu Hause, M* hatte mir netterweise unser Auto in Flittard abgestellt.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns begleitet haben, an alle, die mitgefahren sind, besonders an Elizabeth, Yossi und Yamil. Ein besonderes und herzliches Riesendankeschön an Rabbuni Michael! Ohne Dich, wäre es für die Katz gewesen.

Tagesvideo:

https://youtu.be/SrfaGhGGLHk


Der Eingang zur Grabeskirche in der Dämmung.


Die Ädikula – das eigentliche Heilige Grab.


Ein Sonnenstrahl trifft die Ädikula.


Gruppenbild ohne Zwei.


Ägäis.


Kurz vor Zürich.

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Mittwoch, 10.04.2019 – #10 Bethlehem

Um 06:00 Uhr singt der Wecker. Dann beten wir die Laudes in einem Konferenzraum im Hotel. Wir beten für ein paar von uns mit. Und für euch zu Hause beten wir natürlich auch!

Um 08:00 Uhr sitzt datt janze Schmölzche im Bus. Wir bekommen heute einen neuen Reiseführer: Mohanett (mit N wie nett). Er begleitet uns zu den Heiligtümern. Wir fangen mit den Shepherds‘ Fields (Hirtenfeldern) an. Hier (irgendwo) bekamen Hirten die Nachricht: In Bethlehem ist der Erlöser geboren.

Wir gehen durch den kühlen Morgen zur Engelskapelle. Eine Gruppe aus China rockt gerade die Kapelle mit lautem und schönem Gesang. Als sie draußen sind, singen wir. Dann kommt Mexiko. Nach denen Miami, USA. Was für eine schöne Bescherung. In Bethlehem ist jeden Tag Weihnachten.

In Grotte 1 feiern wir Heilige Messe. Rabbuni Michael sagt, wir haben einen nahen Gott, den wir Vater nennen dürfen. Wer einen liebenden Vater hatte, findet das großartig und darf dankbar sein.

Wir fahren ins Parkhaus und gehen zu Fuß zur Geburtskirche. Sie ist die älteste Kirche der Welt. Der Bau, der heute hier steht stammt aus der Kreuzfahrerzeit.

Es ist voll und wir starten deshalb mit der Kirche der Heiligen „Katharina von Alexandrien“, die ist gleich nebenan – Tür an Tür sozusagen. Dann reihen wir uns ans Ende der Schlange für die Geburtsgrotte. Vor uns ist wieder die Gruppe aus Mexiko. Geduld, Geduld, Geduld. Mama, wie lang dauert es noch? Geduld Geduld Geduld.

An der Wand des Hauptschiffes sind neue Mosaike. 2017 waren die noch nicht da. Wunderschön! Laaaaaaangsam geht es weiter. Überall hängen Weihnachtskugeln. Hier ist halt Weihnachten.

An den Stufen zur Geburtsgrotte herrscht Gedränge. Aber richtig. Es ist nicht möglich mit Disziplin dem Gedränge Herr zu werden. Ein Vordrängler mit Vordrängler-Guide bekommt fast Prügel. Die Würde des Ortes geht leider etwas verloren.

Hier ist (der Überlieferung nach) der Heiland geboren. Bei Lukas heißt es dazu:

„Der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.“ Ich finde es gut einen Retter zu haben!

Vor dem Geburtsstern scheucht eine Uniform die gute Laune weg und die Leute weiter. „Die Prozession“ kommt gleich, da muss die Grotte leer sein. Schade.

Immerhin haben wir Zeit für den schönen Altarraum oben in der Kirche.

Dann kommt „die Prozession“ und wir staunen ein bisschen über das Schauspiel.

Zum Glück war ich schon mit mehr Andacht hier! (Und heiligmäßig andächtig kann man auch nicht die ganze Zeit über sein! Immerhin kann man sehen, dass die Arbeiten zur Renovierung der Kirche positiv verlaufen).

Es geht zurück zum Bus. Dann zwängt uns Yamil durch die Stadt zum „Shepherd’s Valley – Tent Restaurant“. (Ehrlich gesagt: Auch ein Glanzlicht!) Wir essen sehr, sehr lecker. Unser Tisch bekommt sogar noch eine Wasserpfeife. Ich vermute Rabbuni Michael und Yamil hinter der Aktion.

Markus, Michael und Reiner sind Rauch gewöhnt und rauchen die Blubberpfeife mit Vergnügen. Dankeschön Elisabeth, Du hast lecker gekocht für uns!

Nun verlegen wir ins neue Hotel „Paradise Premium Bethlehem“. Es gibt ein starkes Begrüßungsgetränk, der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

Ich mache eine Pause. Um 16:05h checke ich bei Swiss ein. Dann drehe ich eine Runde durch Bethlehem. Mich zieht es zum Krippenplatz, dem großen und zentralen Platz vor der Geburtskirche. Als ich da bin, schaue ich kurz in die Kirche und sehe: Oh! Fast nix los. Ich stelle mich an und bin nach 5 Minuten am Geburtsstern, an der Stelle, die als Geburtsort von Jesus verehrt wird. Hier ist es jetzt deutlich ruhiger, niemand drängelt, ich habe Zeit. Ich verweile ein paar Augenblicke am Geburtsstern und einige Minuten in der Grotte. Ein eher finstere Ort. Wie es hier wohl vor 2000 Jahren aussah?

Ich kehre ans Licht zurück. Ich drehe eine Runde durch den Basar, kaufe nichts und kehre durch Seitenstraßen zum Hotel zurück.

Nach dem Abendessen und einer CheckIn-Beratung geht es früh ins Bett. Gleich, noch in der Nacht, fahren wir zur Grabeskirche. Wir feiern die Abschlussmesse auf Golgatha.

Tagesvideo:

https://youtu.be/6WIgvdEEjlY


Engelskapelle.


Geburtskirche (die wie eine Festung aussieht)


Gedränge vor der Geburtsgrotte.


Altar oben in der Kirche.


Langhaus der Geburtskirche.


Bunte Vorspeisen.


Geburtsstern.

Das Programm für morgen:
05:30 Im Bus.
06:30 Messe Grabeskirche, höchstens 25 Minuten!
Frühstück im Hotel
Abfahrt zum Flughafen
13:00 Flughafen
16:05 Flug nach Zürich

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Dienstag, 09.04.2019 – #9 Ölberg, Berg Zion, Kaufrausch

Die frühe Weckzeit spendiert uns den goldenen Sonnenaufgang über der Stadt Davids.

Um 07:00h brummt der Bus.

Wir steigen am Mount of Olives (Ölberg) wieder aus. Yossi erklärt uns hoch über Jerusalem die Stadt und die letzten Tage Jesu. Dann erklärt er den jüdischen Friedhof vor uns. Warum kommen bei Juden keine Blumen aufs Grab? Sie vertrocknen in der Wüste!

Stattdessen legt man Steine auf die Grabplatte. „Stein symboliert Ewigkeit“, sagt Yossi. Und wenn die Auferstehung ist, haben die Juden gleich Steine zur Hand, um den Tempel wieder aufzubauen!

Die nächste Station: Der Herr weinte – Dominus Flevit. Diese kleine Kirche steht auch im Ölberg. Sie schaut auf die Altstadt und ist genau auf die Grabeskirche ausgerichtet. Wir nehmen uns Zeit. Im Schatten der Bäume schaut man auf den Felsendom – so ein prächtiger Bau. Und bescheiden dahinter die schwarzen Kuppeln der Grabeskirche. Mir gefällt, dass die Christen nicht die erste Geige spielen.

Um 10 Uhr sind wir in der Kirche aller Nationen. Hier wird vor dem Altar ein Felsen verehrt, auf dem Jesus nach der Überlieferung Todesangst hatte und sein Schweiß, wie Blut war. Hier feiern wir Heilige Messe. Rabbuni Michael predigt über „Dein Wille geschehe“. Jesus nahm die Sünden der Welt auf sich, obwohl er diesen „Kelch“ nicht wollte und auch wir sind aufgerufen, Dinge, die wir nicht ändern können oder manchmal auch nicht wollen anzunehmen und auszuhalten. Jeden Tag neu!

Wir fahren zur Pater Noster Kirche. Eine Kirche weiter oben auf dem Berg. Hier wird des Ortes gedacht, an dem Jesus seinen Jüngern das „Vater unser“ beibrachte. Wir beten natürlich ein „Vater unser“ zusammen.

Überall gibt es Kacheln mit dem „Vater unser“ in verschiedenen Sprachen. Zur Zeit sind es etwa 140. Ne Tafel mit uns kölsche Sproch fählt! (Ich muss mal mit Kardinal Woelki sprechen… ).

An der polnischen Tafel machen mir Gabriela, Irmgard und Renate die Freude und beten das „Vater unser“ auf polnisch.

Yossi betet es uns dann noch auf aramäisch vor. Das ist die Sprache, in der es Jesus gebetet hat.

Yossi stellt uns dann noch das Schma Jisrael (Höre, Israel!) vor – es ist das jüdische „Vater unser“ aus Deuteronomium 6,4-12. Rabbuni Michael liest es uns vor. Es endet mit:

„… nimm dich in Acht, dass du nicht den Herrn vergisst, der dich aus Ägypten, dem Sklavenhaus, geführt hat.“ Starke Worte.

Ich meine, dem Schma Jisrael kommt heute mehr als die offensichtliche Bedeutung zu. Denn wir nehmen Abschied von Yossi. Er fährt heute noch nach Hause, nach Haifa, um an der Parlamentswahl teilzunehmen. Briefwahl gibt es in Israel nicht. Yossi sagt, wenn wir uns hier nicht mehr wiedersehen, dann im himmlischen Jerusalem! Tschüss Yossi! Vielen Dank! Und alles Gute!

Wir fahren zum Mittagessen.

Och!? Ja: Nochmal das Mar Elyas. Heute nehme ich den Salätchenteller mit Falafel.

Der Bus brummt nach einer Stunde wieder. Es geht zurück zum Zionsberg. Wir besichtigen den sogenannten Abendmahlssaal, einen schönen Raum aus der Kreuzfahrerzeit.

Allerdings ist sicher, dass das Abendmahl hier am Zionsberg war, denn nur hier gab es zur Zeit Jesu zweistöckige Häuser. Und das Abendmahl fand in einem Obergemach statt.

Für die Dormitioabtei gleich um die Ecke bekommen wir fast eine Stunde Zeit. Wir können die schöne Kirche und die noch schönere Krypta auf uns wirken lassen.

Ich setze mich nach unten in die Krypta. Hier liegt eine Statue der toten Maria. Sie soll hier im Kreis der Apostel gestorben sein. Ihr (leeres) Grab verehrt man am Fuß des Ölbergs.

Eine Weile sitze ich da ganz still. Dann kommt eine Gruppe Amerikaner. Sie machen Bilder, dann Selfies, dann singen sie die amerikanische Version des Salve Regina. Sehr schön! Dann sind sie raus.

Dann kommen Franzosen. Sie singen leider nicht, fotografieren aber das Bild in meinem Rücken und mich gleich mit. Dann beten sie zusammen, ich meine ein Gesetz des Rosenkranzes.

Sehr bunt, sehr vielfältig. Ein paar Gruppen hätte ich gerne noch zusammen mit der stillen Maria angeschaut.

Wir brummen dann nach Bethlehem und zum Good Shepherd’s Store. Da gibt es dann (endlich) den Kaufrausch! Alle Andenken, die zu kaufen sind, werden hier bei christlichen Palästinensern gekauft. In kaum einem Korb ist nicht wenigstens der Boden bedeckt. Nach einer Stunde, ebbt es schließlich ab. Die meisten Männer sind schon lange im Bus, die Kreditkarte in der fest geschlossen Faust. Langsam füllen sich die Plätze und Frau preist Frau auf der kurzen Fahrt zum Hotel glücklich ihre Schätze an.

Zum Ammbrod wird allseits neuer Schmuck getragen und mit Ahs und Ohs begrüßt. Und natürlich ist der meiste Kauf für Kinder und Enkel.

PS: Dankeschön für die vielen Grüße, Kommentare, EMails, Threemas und WhatsApps. Mer freue sich!

Tagesvideo:

https://youtu.be/LEWoWBza9Fc


Bethlehem zum Sonnenaufgang.


Jerusalem mit Grabeskirche und Felsendom.


Jüdischer Friedhof.


Dominus Flevit.


Felsen in der Kirche aller Nationen.


Pater-Noster-Kirche


Dormitioabtei.


Die stille Maria in der Krypta.

Morgen steht auf dem Plan:
06:00 Wecken
06:30 Laudes
06:45 Koffer vor der Tür
07:00 Frühstück
08:00 Im Bus
Geburtsgrotte, Milchgrotte, Hirtenfelder.

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Montag, 08.04.2019 – #8 En Kerem, Via Dolorosa, Klagemauer

Das Morgeninternet ist dick genug und ich lade das gestrige Tagesvideo in die Wolken.

Gutes Frühstück, guter Tag!

Um 07:50h sind alle im Bus und wir fahren über die hässliche Grenze, Yossi abholen.

Yamil fährt uns dann raus aus Jerusalem, nach En Kerem. Yad Vashem liegt rechter Hand.

Beim Aufstieg zur Magnificat-Kirche beten wir den Rosenkranz. Eva betet vor.

Die Heilige Messe wird heute durch Gesang und Orgelbegleitung von Marcus zusätzlich verschönert. Die Magnificat-Kirche in En Kerem gedenkt des Besuches von Maria bei Elisabeth. So stehen Lieder und Gebete zu Maria im Mittelpunkt. (Elizabeth kommt etwas kurz).

Wir steigen wieder ins Tal runter und zur Johannes-Kirche auf der anderen Seite wieder hoch. Die Kirche gedenkt der Geburt von Johannes dem Täufer. Da in der Kirche gerade kein Gottesdienst ist, singt Eva für uns das Ave Maria, Marcus spielt Orgel. Das ist schon was besonderes!

Und weiter geht es.

Das Kloster Mar Elias wurde im 6. Jahrhundert gegründet. Es ist eines der ältesten durchgehend genutzten christlichen Klöster überhaupt. Wir fahren hier nicht wegen der Heiligkeit hin, sondern wegen des Mittagessens.

Ich nehme den putzigen Falafelteller für umgerechnet 11€.

Pilger-Programmpunkt-Zwei heute ist der Kreuzweg. Yamil fährt uns zur Stadtmauer und wir laufen zum Löwentor. Vor dem Kreuzweg liegt noch die Annakirche. Sie hat wohl die beste Akustik in Jerusalem. Eva singt noch einmal, wunderschön das Ave Maria zur Ehre von Anna und Maria und uns zur Freude.

Dann beten wir den Kreuzweg auf der Via Dolorosa. Das ist – so gut man weiß, der Weg, den auch Jesus von der Burg Antonia zur Kreuzigungsstätte gegangen ist (allerdings 9m unter dem heutigen Straßenniveau).

Michael und Eva beten vor, Rabbuni Michael und Yossi gehen vorne, ich passe hinten auf, dass niemand ausbüchst (ich vereitel 4 Versuche) oder zurückbleibt (zwei). Das klappt ganz gut.

Da man als römischer Katholik nicht überall in der Grabeskirche beten darf, beten wir die letzten Stationen auf dem Dach. Dann geht es runter auf den Vorplatz.

Hier ist alles voll mit vielen Menschen – Pilgern, Touristinnen, Händler. Sie alle kommen zu einer der ältesten Kirchen der Christenheit und zu einer ihrer heiligsten Stätten.

Ich berühre vorsichtig den Salbungsstein, dann steige die steile Treppe hoch zur Kreuzigungsstätte Golgatha. Überall ist es voll, aber es stört mich nicht. Ich bete, wie auch den Kreuzweg heute für die Heiligen Feldfrauen und -Männer. Der Herr wird dafür sorgen, dass alles gut wird!

Auch am Heiligen Grab selbst, der Ädikula ist sehr viel Betrieb. Ich stelle mich nicht an. Yossi sagt: Warum wollt ihr ein leeres Grab anschauen? Er ist auferstanden! Da hat Yossi recht.

Mich zieht es noch durch die dunklen Gänge. Was für ein Durcheinander. So bunt und so vielfältig Menschen und ihre Gottesvorstellungen sind, so vielfältig sind hier rissige Bodenplatten, Steine, Architektur, Altäre und Kunstwerke. Ich habe meine große Freude daran. An der Treppe runter zur Kreuzauffindungskapelle sind uralte Kreuzrittergraffiti in den Stein geritzt. Kleine Kreuze der Kreuzritter, sie sagen: Ich war hier. Heute ritzt man nicht mehr, man macht Selfies oder Tagesvideos :-).

Trotz der Hektik und scheinbaren Andachtslosigkeit, berührt mich diese Kirche immer besonders. Durch diese alten Steine ist man Gott näher.

Ich bestaune noch die uralte Eingangstür. Sie ist rissig, zerkratzt, schief, schräg und mächtig. Eine ganz wunderbare Tür.

Nach dem heiligsten Ort der Christenheit, geht es zum heiligsten Ort des Judentums. Durch die engen Gassen und Basare gehen wir langsam zur Klagemauer – det Western Wall. Hier kommen Juden dem Allerheiligsten des alten Tempels gefahrlos nahe. Hier beten sie Tag und Nacht, seit sie im 6-Tagekrieg die Altstadt eroberten.

Auch wir dürfen hier beten und ein paar Aufnahmen machen. Michael hat netterweise ein Stück Papier für mich und ich kann meine Bitte aufschreiben und in eine Mauerritze quetschen. Dankeschön.

Ich würde ja gerne noch an einem Heiligen Ort des Islam beten, aber man kommt nicht einfach auf den Tempelberg und man kommt als „Ungläubiger“ nicht in den Felsendom.

Wir setzen Yossi bei seinen Schwestern ab und fahren zurück nach Bethlehem. Um 18:45 gibt es „Ammbrod“.

Wieso kribbelt es mich, wenn ich die uralten Steine der Klagemauer anfasse oder meine Hände auf den Salbungsstein oder das Heilige Grab lege? Warum ist mir Gott dann näher?

Ich möchte es mit der Liebe zu meiner Frau vergleichen. Ich fühle mich ihr fast immer nahe. Wenn ich ihr eine Nachricht per Brief oder Mail oder WhatsApp schreibe, fühle ich mich ihr näher. Noch näher fühle ich mich ihr, wenn ich mit ihr spreche, z.B. am Telefon. So richtig nahe ist es aber erst, wenn ich sie anfassen und umarmen kann.

So ist es für mich auch mit Gott. Sprechen (beten) kann ich immer und jederzeit. Näher ist im Gottesdienst beim Empfang der Heiligen Kommunion oder als Kommunionhelfer. Und so, dass ich Tränen in den Augen habe, ist in der Grabeskirche und an der Klagemauer. Und es ist dabei nicht wichtig, dass der Ort des Kreuzes oder des Grabes auf den Millimeter genau feststeht. Mir reicht schon zu wissen, dass viele, viele Menschen hier geglaubt haben. Ihre Gebete stecken in den alten Steinen. Ich kann das spüren. Das ist der Grund, warum ich als Pilger immer wieder ins Heilige Land komme und warum ich immer wieder meine Liebe umarme.

Tagesvideo:

https://youtu.be/wcOjM_odx10


Heilige Messe in En Kerem.


Annakirche in Jerusalem.


Golgatha.


Kreuzfahrergrafitti.


Tür der Grabeskirche.


Klagemauer mit Gebets- und Wunschzetteln.

Morgen geht es früh los:
05:30 Wecken
06:00 Frühstück
07:00 Abfahrt
10:00 Heilige Messe in der Nationenkirche.

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Sonntag, 07.04.2019 – #7 Ramon Krater, Awdat, Jerusalem

Ein herrlicher Sonnenaufgang über den Bergen von Jordanien begrüßt mich.

Zum Frühstück gibt es einen Koch, der auf Wunsch Omelettes macht. Das ist herrlich.

Dafür verliert man leider beim Kaffee heute ein bisschen.

Um 08:00h sitzen wir im Bus. Wir fahren zur Grenze. Marcus und Yossi müssen noch geschäftliches regeln. Sie sind kurz verschwunden, dann kommen sie triumphierend zurück. Marcus hat zwei Hosen mit Wohnungs- und Autoschlüssel und eine Jacke zurück (nur seine Zigaretten fehlen). Die Klamotten waren in Petra aus seinem Koffer ‚verschwunden‘. Super Arbeit von Yossi! Kompliment.

Wir machen eine Gesundheitspause am Kibbutz Jotvata in der Aravasenke. Dann beten wir die Laudes im Bus.

Die Wüste ist an vielen Stellen grün und sie blüht hier und da. Es hatte vor kurzem geregnet.

Eine Gruppe Schwarzstörche ist beim Frühstück.

Wir fahren durch die wunderbare und abwechslungsreiche Wüste zum Ramon Krater. Das ist ein sehr großer Erosionkrater.

Wir halten am Makhtesh Ramon Visitors Center. Wir sehen zwei Filme. Einen über den israelischen Astronauten Ilan Ramon, der mit dem Spaceshuttle Columbia beim Wirdereintritt ums Leben kam – er stammt aus der Gegend. Und ein Film über die Tiere im Krater. Aber statt nun ein Ründchen durch den Krater zu gehen, gibt es Mittagspause in einem Park mit einem schönen Picknick unter israelischen Pinien. Auch schön!

Die Reise geht weiter durch die Wüste nach Avdat. Avdat ist ein Nationalpark und hier liegen die Reste einer Stadt der Nabatäer. Es gibt eine byzantinische Kirchenruine, die dem Heiligen Theodor gewidmet ist und die auf dem Berg liegt.

Es ist schön auf dem Berg in der Wüste, aber es ist heiß, gleißend hell und es gibt kaum Schatten.

Wir feiern Gottesdienst und Rabbuni Michael sagt, dass der Heilige Theodor ein echter ökumenischer Heiliger ist, da er auch bei den anderen christlichen Konfessionen verehrt wird. Und aus seiner Lebensgeschichte folgert Rabbuni Michael, dass es ist nicht unsere Aufgabe ist, den Märtyrertod zu suchen. Aber wir sollen bewußt Christ*innen sein. Worte und Taten!

(Warum sagt er das? Hat er Angst, dass ein paar von uns in Bethlehem oder Jerusalem eine große Dummheit anstellen? 🙂

Am Ende der Messe bedankt sich Rabbuni Michael bei uns allen, die wir im gleißenden Ofen hier auf dem Berg durchgehalten haben. Und er bedankt sich bei seinem IPad, welches wohl Ausfälle in der Hitze hatte, dann aber doch seine Pflicht getan hat.

Wir reisen weiter. Nächster Halt ist ein Aussichtspunkt, vom dem aus man das Tote Meer sehen kann – wenn man guten Willens ist und mit scharfen Augen den Dunst durchdringen kann.

Nun geht es durch die besetzten Gebiete, an Hebron vorbei, Richtung Jerusalem. Das Ziel der Pilgerreise! Drei Weltreligionen ist Jerusalem heilig.

Yossi stimmt das „Großer Gott wir loben Dich“ an. Singend fahren wir durch die frische, grüne Landschaft. Blühende Olivenbäume, Obstbäume in zartem Weiß und Weinreben, die noch schlafen.

„Immer, wenn ich in Jerusalem war, komme ich etwas mehr Glicklich nach Hause!“, sagt Yossi. Ich habe Tränen in den Augen. Genau so ist es!

Wir fahren an Bethlehem vorbei nach Jerusalem. Wir halten der Altstadt gegenüber. Der Felsendom leuchtet in der goldenen Abendsonne, die Kuppeln und Türme von Jerusalem grüßen zu uns rüber. Wir grüßen die heilige Stadt mit dem „Lauda Jerusalem“ (Lobe, Jerusalem, deinen Herrn!).

Hallo Jerusalem, wir sind wieder hier!

Eine gute Idee, nicht gleich ins Hotel zu fahren.

„Mit Gott zu sprechen ist hier in Jerusalem ein Ortsgespräch!“, sagt Yossi.

Wir setzen Yossi bei den Borromäerschwestern ab, die mag er besonders. Nach Bethlehem darf er leider nicht mit.

Yamil fährt uns zurück nach Bethlehem. Wir sind im Saint Gabriel Hotel. Das kennen wir schon.

Der Muezin ruft um 19:00h zum Gebet. Um 19:30h gibt es „Ammbrod“.

Eine Riesengruppe – ich halte sie für Russen oder Ukrainer – feiern Geburtstag mit Kerzen, Feuerwerk, Riesentorte und Gesang. Ich überlege kurz, ein völkerverbindendes Grußwort zu sprechen, da der Kuchen unmittelbar neben mir steht und sehr lecker aussieht, aber die Schwester, die die Stücke schneidet, schneidet Carpaccio, da sehe ich dann von Grüßen ab 😉

Tagesvideo:

https://youtu.be/f1NrnxhM8bo


Sonnenaufgang


Blick auf den Ramon Krater.


Ramon Krater.


Kirche des Heiligen Theodor.


Jerusalem.


Bethlehem am Abend.

Morgen steht auf dem Programm;
06:30 Wecken
07:00 Frühstück
07:45 Im Bus.
En Kerem, Kreuzweg auf der Via Dolorosa.

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