Worte zur Technik

Wie immer, will ich noch ein paar Worte zur Technik und Ausrüstung verlieren.

Da die Fahrt eine Pilgerreise war, habe ich den Klapprechner, wie auch 2011 zu Hause gelassen. Mitgenommen hatte ich nur mein Smartphone von HTC, mein iPad und die Kamera 5D Mark III. Das iPad habe ich überwiegend für das Beten der Laudes benutzt (ich hatte mir die Texte als eBook zusammengebaut) und ganz selten mal fürs Surfen oder Zeitunglesen (pdf). Zweimal habe ich den Blog auch auf dem iPad geschrieben, da dort die Tastatur größer ist, aber die WordPress-App auf dem iPad ist murks, nach zwei Versuchen habe ich das aufgegeben. Die weiteren Beiträge habe ich dann alle auf dem Smartphone geschrieben, die App Switfkey 3 macht dort die Arbeit recht bequem. Trotzdem dauert es schon mal 60 bis 90 Minuten, einen Beitrag fertig zu bringen.
Wie schon 2011 ist in Israel alles voller freier WLans. Alle Unterkünfte hatten ein freies WLan oder ein verschlüsseltes, wo man ohne Schwierigkeiten das Passwort an der Rezeption erfragen konnte. Das Ramat Rachel Hotel hat ein WLan, schneller als bei mir zu Hause. Da waren die 70 mit dem Smartphone gemachten Bilder schneller in der Dropbox, als man die Luft anhalten kann. Dafür waren die Ports für EMail gesperrt.
Klasse waren die freien WLans an jedem Mittagsimbiss. Das russisch-orthodoxe Elyas-Kloster hatte ein freies WLan, der Kiosk im drusischen Golan, das arabische Restaurant in Bethlehem und und und. Ich konnte so meiner Frau via Dropbox aktuelle Bilder nach Amerika rüberbeamen. Schon eine feine Sache.
Das Angebot von Vodafone, brauchte ich nicht:

SMS

SMS


Auffällig waren die vielen älteren Pilgerinnen und Pilger, die ganz überwiegend mit Apple-Hardware (Klapprechner oder iPad) in der Lobby von Tabgah oder im Paradise Hotel in Bethlehem saßen und EMails schrieben, Zeitung lasen oder surften.
Leider fielen mir keine Menschen auf, die wie Michael und ich die Heiligen Texte und Lieder auf dem Smartphone oder dem iPad dabei hatten. Hier ist die Masse immer noch bei Papier. Auch der Buchladen für heilige Texte am Jaffa-Tor in Jerusalem hatte nur Papier, keine CDs oder sonstige Datenträger für eBooks oder PDF.
Bei den heiligen Stätten und an vielen anderen Stellen fielen mir die vielen Menschen auf, die mit dem iPad Bilder machten. Smartphone-Fotografen gehören ja eh schon dazu und die kennt man. Richtige Kameras, also Spiegelreflex und groß, werden selten(er). Kleine Knippsies, iPads und Smartphones dominieren! Auf den Hurtigruten war das noch etwas anders.

Ich habe mit meinem Smartphone auf allen Fahrten die Route via GPS und mit Maverick aufgezeichnet, das ging im Bus und zu Fuß sehr gut. So konnte ich schonmal sagen, gleich ist der Felsendom zu sehen oder die Kirche da drüber ist En Karem. Auch zur Orientierung in der Altstadt von Jerusalem, war das sehr hilfreich. Vielleicht stelle ich die Tracks hier noch zur Verfügung. Zweimal musste ich während der Fahrt mein Smartphone an den JUST|mobile Power Pack hängen, um den Track bis zur Unterkunft aufzeichnen zu können. Dieser Ladeakku ist für mich unverzichtbar. War ein Tipp von MISC – Danke Jung!

Mit der Canon 5D Mark III habe ich 1360 Bilder (JPG+CR2) gemacht. Diesmal habe ich alle auf den beiden 32GByte Smartcards in der Kamera untergebracht. Das Backup auf eine DigiPartner ‚MultiCard to HDD‘ wurde nicht benötigt. Zum Glück.

Der kleine Peli Storm Case iM2200 für Body, zwei Objektive, das Portemonai und den mobile Power Pack war genug und richtig ausgesucht und mitgenommen. Stabil, wasser- und staubdicht, passte als Handgepäck in den Flieger. Alles prima. Der Pelicase 1510 wäre für eine Fotoreise besser gewesen und ich hätte mein Tele dabei gehabt, aber für eine Pilgerreise war der nichts. Zu groß, zu auffällig. So sind mir ein paar gute Bilder entgangen. Pech. Na und?

Das Stativ hatte ich mit, da der Blick vom Dach des Paulushauses laut Internet als sensationell angekündigt war. Aber die Altstadt war nachts so hell, dass ich auch locker aus der Hand fotografieren konnte. Beim nächstem mal lasse ich das Teil zu Hause.

Da ich zwichen Kamera und Smartphone ohne Klapprechner keine Verbindung herstellen konnte (und wollte), sind alle Bilder im Blog und in der pdf-Datei mit dem Smartphone aufgenommen. Ich bin mit den Bildern schon ganz zufrieden. Aber die RICHTIGEN, gibt es, wenn ich alle Bilder von der 5D Mark III entwickelt habe. Bin schon dran, dauert aber noch.

Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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