Whitby 11.07.2013

Wir haben es gestern doch nicht mehr ins Royal George geschafft. Urlaub macht müde.

Heute wollen wir aber mal ‚ein Internet‘ finden. Sonst fängt die Bloggerei an sinnlos zu werden.
Nach Tee, Zeitung (alter Stadtanzeiger aufm iPad) und Frühstück, geht es mit viel Linksfahren nach Süden. Das nächste Städtchen ist Whitby.
Wir parken an der Royal Crescent fast am Strand. Uns wundert, wieviele im Strandoutfit gekleidete Menschen unterwegs sind. Bei dicker Bewölkung und 14 Grad heute früh, sind das keine Warmduscher. Wir hüllen uns in Pullover und Jacke und schauen uns Mole, Leuchtturm, Strand und Meer an. Dann zieht es uns die Tourimeile entlang zur Brücke. Wir überqueren den Hafen, schlängeln uns durch die örtliche Hohestraße und steigern 199 Stufen hoch zur Ruine der alten Abbey.
Ein sehr beeindruckendes Gemäuer. Die Verwitterungen zeigen, was Wind und Wetter im Laufe der Zeit anrichten können. Die Abbey muss mal eine wunderschöne gotische Kathedrale gewesen sein, die hätte ich gerne noch vollendet gesehen.
Da wir Hunger verspüren, geht es zurück zum Auto und mit diesem zum Einkaufszentrum. Wir parken da, brauchen aber ein Ticket und dafür die Autonummer, die man am Automaten eingeben muss. Das ist fremd und hält etwas auf. Aber nicht nur uns. Ein Gentleman vor uns hat das Procedere endlich begriffen, die Nummer seines Autos vom Schlüssel abgetippt und will nun einen Schein einschieben, als der Automatenwärter, -Erklärer und Expert sagt: Only Coins. Und er lächelt zuckersweet dazu. Mit einem genervten FANTASTIC bekommen wir Platz Eins am Automaten und haben zum Glück Nummer und ein 2£-Stück zur Hand.
Wir suchen uns ein Lokal mit ‚free WiFi‘. Das Essen bekommt ein Befriedigend, das WiFi ein Ausreichend. Man muss Adresse und EMail angeben, um einen Account zu bekommen, mit dem man dann ins bloody slow Internet kommt.
Die WordPress-App geruht sich keine Mühe zu geben und mit Anstrengung kann ich einen Blogbeitrag hochladen. Dann muss das eben reichen.

Das Essen ist verspeist, das Wasser getrunken. Nun weiter zum Supermarkt. Dort drin sind es gefühlte 15 Grad und nicht nur beim Fleisch und Bier, sondern auch an der  Kasse, wo Mandy dick eingemummelt sitzt – ich tippe auf eine Inuit-Abstammung – und kassiert.

Wir werfen die kalten Einkäufe in den kleinen Peugeot und fahren nach Hause. Kaum sind wir da, entwölkt sich der Himmel und die Sonne strahlt über Yorkshire Moor. Der Raps leuchtet, die Möwen kreischen. Fantastic.

Ein Blogbeitrag, der wann auch immer mal den Weg in die Welt finden wird und ein Abendspaziergang bei bestem Hurtigrutenlicht runden den Tag ab.
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Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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