Praha

Wikinger reisen gern. Heute ist Reisetag. Winkingerreisen fliegen heute nach Prag, also Praha.
Der Wecker reißt mich hoch um grausame 5 Uhr. Um 6 Uhr bin ich am Treffpunkt,  die Kaffeebude links hinter der Security mit Croissant und Kaffee. Die Jungs fehlen irgendwie, was wundert, da sie meist früher als ich sind. Es stellt sich dann raus, dass sie hinter der Security in die andere linke Richtung abgebogen sind… Das Leben rächt sich an ihnen mit einer Kaffeebudenschlange von drei astronomischen Einheiten.
Der Flieger, eine A319-100 bringt uns fluggs nach Prag, ein Nickerchen verkürzt mir die Zeit.
Der Taxifahrer ist ein lebensmüder, rasender, sehr kühner Riese mit Glatze. Sein geschwindigkeitsunabhängiger Sicherheitsabstand zum Vordermann beträgt immer eine Schuhlänge Größe 38.
Aber der Glatzriese bringt uns heile zum Loretánské náměstí 7. Dort beginnt die Tour, die Jörg der Informationsspezialist für uns geplant hat. Wir richten unsere insgesamt – ich darf es garnicht sagen – 5 (FÜNF) Kameras und drei Smartphones auf Prag, das trübe Morgenlicht, die Gebäude und die schlafende Stadt. Drei Wikinger und acht Fotomaschinen, schräg schräg.
Prag schenk uns kalenderblattverdächtige Ausblicke von der Burg auf die Stadt und die Moldau mit Türmen und Silhouetten im Frühnebel.
Wir schauen in den Dom St. Vita und umrunden die Burg, bevor wir uns runter zur Karlsbrücke bewegen.
Es folgen Kilometer durch Prag mit Stationen bei Café Slavia, dem tanzenden Haus, mehreren Brücken, bevor es ein Mittagessen in einer netten Kneipe gibt, welches von zwei freundlichen Pöttchen Bier begleitet wird.
Uns verschlägt es noch ein paar Kilometerchen hin und her, zum jüdischen Viertel, in ein Café auf der Burg und zu einem Restaurant vor der Karlsbrücke. Hier ist es echt super lecker und leider muss ich mir das  Bier versagen, mein Auto wartet am Flughafen in Köln. Noch ein paar Schritte durch die Dämmerung, dann zum Taxi.
Ein neuer Raser bringt uns sicher zum Flughafen. Die gute Laune trübt sich etwas als die Schöne am Schalter eine Verspätung von mehr als zwei Stunden verkündet. Toll.
Jetzt sitzen drei Wikinger in Prag fest und wissen noch nicht, wie es weiter geht. Aber das gehört dazu, wenn Wikinger reisen.
Immerhin gibt es ein freies WiFi am Flughafen und so tippt ein Wikinger sein Posting und zwei müde Wikinger schwade de Schnüss.

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Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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4 Antworten zu Praha

  1. Hella schreibt:

    Liebe Wikinger, gut dass Euch die „rasenden Rolande“ sicher an Eure Ziele gebracht hat und das mit dem Flug…..:da fühltet Ihr Euch heimatverbunden…..:Bahnverspätungen, Staus und sonstiges Chaos im Verkehr………! Gut, dass wir Euch, erfüllt mit viel Sehenswertem, heil wiederhaben! Liebe Grüsse von Hella (SMvJ)

  2. hodoblog schreibt:

    Liebe Wikinger, das ist ja ein ereignisreicher Tag! Möge das Pivo geschmeckt haben, auf die Klöße kann man dort getrost verzichten. Ihr seid auch reingefallen.
    Schade, dass man für Den Kirchenbesuch Eintritt Zahlen muss…
    Liebe Grüsse von T❤️R. Seit gestern offiziell

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