Tag #4 – Świnoujście

Nach dem Frühstück ist Entspannung angesagt.
Als wir damit fertig sind, rüsten wir zum Aufbruch – um 18 Uhr müssen die Räder zurück gegeben werden. So brechen wir denn um 13:50h auf nach Świnoujście. Wir fahren einfach die längste Strandpromenade Europas Richtung Osten.
Dann kommt die Grenze. Ich hatte ja (Schande über mich) finstere Grenzposten, Ausweiskontrolle und so Zeugs erwartet, aber so war es nicht. Ein sonniges Denkmal, fröhliche Menschentrauben die sich fotografieren lassen, Selfies schießen – ein Bein in Polen, eins in Deutschland. Keine Kontrolle, keine Grenzer. Toll! Das ist unser großartiges Europa.
Da müssen wir kurz vom Rad und mitmischen.
Weiter führt die Promenade zu einem Parkplatz von wo aus man zu Fuß zur Westmole der Hafenausfahrt von Świnoujście kommt. Hier fährt gerade die Nils Dacke vorbei. Dank J*, dem Infospezialisten, wissen wir, dass sie nach Trelleborg unterwegs ist.
Am Molenende steht ein kleiner Leuchtturm, der – warum auch immer – als Windmühle getarnt ist.
Wir radeln an zwei alten Forts vorbei (Westfort u. Fort Aniola), die sehr preußisch aussehen und an den Festungsring von Köln erinnern.
Jetzt endet der Wald und wir sind in Świnoujście, was mal Swinemünde hieß. Ein schöner Leuchtturm grüßt vom Ostufer der Swine, dicke Pötte liegen im Hafen und ein reges Treiben herrscht an den Kais.
Wir suchen uns im Zentrum ein „Geld aus der Wand“ und M* und E* tauschen Geheimzahl gegen bunte Scheine.
Eine Stärkung in einem Café am Marktplatz folgt. Interessant, aber Świnoujście muss man nicht gesehen haben. Brügge oder Brüssel haben schönere Marktplätze.
Um 18 Uhr müssen wir die Räder abgeben – wie gesagt – und so radeln wir nach Westen. Ein toter Kirchturm hält uns auf. Jetzt ist es das Cafe Wieża. Das Kirchenschiff fehlt, die Turmmauer zeigt noch, wo es einst angebaut war. M* und E* ersteigen den Turm, ich bleibe bei den Rädern. was der Kirche wohl passiert ist? Bomben? Russische Artillerie? Feuer? Ich finde es nicht raus.
Dann aber geht’s doch zurück nach Ahlbeck und zum Fahrradverleih.
E* und M* schlendern nun Einkaufen, ich nehme mal das WLan der Kurverwaltung, um Bilder und Videos in die Dropbox zu laden.
Über den Strand geht es zurück zur Villa, wo M* uns was leckeres auf den Teller zaubert.

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Ach ja. Noch was. Aufm HoDoBlog gehts weiter: Equipmentschlampen
http://hodoblog.wordpress.com/2014/06/02/equipmentschlampen/

Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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