Tag #7 – Łącka Góra

Heute ist E* die Reiseleiterin. Somit geht es nach dem gemütlichen und leckeren Frühstück zur Lontzkedüne (polnisch Łącka Góra). Sie ist die größte Wanderdüne an der pommerschen Ostseeküste und ist Teil eines Dünengebiets, was eine Fläche von ungefähr 500 Hektar umfasst.
Erst erkunden wir Łeba und suchen den Startplatz für diese E-Vehikel, die raus zur Düne fahren. Erst wimmelt alles von ihnen, dann als man sie braucht ist keines zu sehen. Wir lauern ihnen auf, gehen zum Startpunkt – nix zu machen. Keines zeigt sich. Seufz.
Schließlich fahren wir das Sträßlein Richtung Düne, soweit das geht und parken da. Und jetzt sehen wir so ein E-Bähnchen. Ich lege mich auf den Weg, um es am Abfahren zu hindern. Und ja, jetzt geht es. Als die Damen eingestiegen sind, springe ich auch schnell rein – da fährt E-Ungeheuer auch schon los und flitzt die etwa 6km bis zur sichelförmigen Wanderdüne. 90 Złoty (21.95€) kostet hin und zurück für zwei Damen und mich, ich bin froh nicht Laufen zu müssen.
Ab jetzt geht es zu Fuß. Ein Stück durch den wundervollen Urwald, dann hoch zur Düne. Eine Seilkette bändigt uns und die Massen an Schulkindern, die hier unterwegs sind und keine biologischen Studien vollbringen, sondern den feinen weißen Sand als Spielplatz nutzen.
Zum Meer hin zerstreut sich alles und als wir den Strand erreichen, sind wir bald allein. Ein wundervoller weiter Strand, prächtiges, sonniges Wetter, wunderbare Farben, leise plätschert die türkise Ostsee. Was will man mehr?
Wir erkunden noch ein bisschen die Düne, die polnische Sahara, den Strand und die See, genießen die Weite, die Ruhe und die großartige Natur. Wir müssen einräumen, dass wir uns Polen nicht so wunderschön vorgestellt haben.
Nach langer Gemütlichkeit und vielen Bildern machen wir uns auf zur E-Haltestelle, wo das Bähnchen zurück keine Mätzchen mehr macht und uns zu unserem Auto bringt.
Wir ziehen nochmal Geld aus der Wand, kaufen ein und besichtigen den Yachthafen, die Mole, die Seezeichen, die Angler und die nun tiefstehende Sonne.
Dann zieht es uns nach Hause und zum drei Gänge Menue von Chefin Janina. Sehr gut, sehr lecker.
Beim Sonnenuntergang lassen wir die Seelen baumeln. Polen ist ein schönes Land.

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Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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