Tag #9 – Latarnia Morska Stilo

Turnusgemäß wechselt heute die Reiseleitung zu mir. Somit ist heute Leuchtturmtag – passt doch auch zu Pfingsten.
Wir fahren nach Osetnik. Doris (unsere Navigatorin) und PocketEarth (mein Navigator auf dem Smartphone) zanken sich um die Route – das führt uns auf einen Sandweg, wo ich fast stecken bleibe. Rückwärts wieder raus. Sandweg umfahren. Schließlich sind wir am Parkplatz in Osetnik und laufen in den schönen Kiefernwald. Bald taucht die ruut-wieße Spitze des Leuchtturms auf, dann der schwarze Sockel. Der Leuchtturmwärter (er muss FC-Fan sein) kassiert ein bisschen Eintritt und wir steigen in dem 16eckigen sich verjüngendem Stahl- oder Eisenturm nach oben. Oben gibt es eine Plattform einmal rum. Von hier geht es weiter zur Spitze und zur Lichtanlage, aber da ist der Zugang leider versperrt.
Wir genießen die Aussicht bei Sonne und 20 Grad über diesen endlosen, riesigen Wald und das blaue Band der Ostsee. Nach ca. 20 Bildern in 20 Minuten geht es wieder zurück und nach unten.
Jetzt führt die Reiseleitung in den Kiefernwald. Auf dem Weg zum Meer soll die Düne gefunden werden, die nochmal einen Blick auf den Leuchtturm Stilo erlaubt. Der Kompass im Smartphone hat wohl frei, er zeigt mal hier mal da Norden. Damit kann man keine Richtung peilen.
Aber das gesunde Orientierungsver
mögen eines Geodätenenkels hilft und ich bekomme noch ein paar gute Bilder zustande.
Nun geht es strack zum Meer und wieder erfreut uns die Leere und die Weite – es sind andere Menschen hier, aber eher wenig für so viel Strand.
Wir lassen unsere Füße in der Ostsee kühlen, legen uns nochmal in die Sonne und baumeln die Seele an einem weiteren schönen Urlaubstag.
Die Sonne wandert tiefer und wir brechen auf zum Auto. Statt zurück zur Unterkunft fahren wir zur Restaurantempfehlung des Reiseführers (Restauracja Ewa Zaprasza) in Choczewo.
Wir sitzen im Garten, die Karte ist zusätzlich in Deutsch und Englisch, die Kellner schnell und gut. Perfekt.
Wir essen sehr, sehr lecker und wussten gar nicht, das Polen nicht nur schön, sondern auch so lecker ist.
Ein Bier in der Sonne vor der Unterkunft beendet den Tag. Morgen geht es weiter nach Pelplin. Dort ist dann die Familienforschung in Westpreußen dran.

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Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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