Barcelona – der Tag

Frühe Wecker find ich doof. Aber, um nach Barcelona zu kommen, geht’s nicht anders. Um 5:40h sitzen wir im Auto und M* fährt mich zum Flughafen. Die Jungs sind auch schon da und natürlich unverschämt gut gelaunt.
Security ist kein Problem, nur D* muss irgendeine Flüssigkeit wegwerfen.
Ein kurzes Frühstück verkürzt die Wartezeit zum Boarding. Das nützt aber nichts, denn unser Flug hat 40 Minuten Verspätung.
Schließlich geht’s los und Captain beschert uns einen ruhigen Flug. DeutschFlügel gibt sogar Wasser, Kaffee und Käsebrot aus, während wir ein wunderbares Morgenlicht über Grenoble genießen. Zur guten Laune trägt besonders bei, dass wir in Reihe 1 sitzen. Wie J* und das Reisebüro unseres Vertrauens das geschafft haben bleibt ein Geheimnis.
Landung in Barcelona und flugs mit einer rasanten Taxifrau zur Plaça Espanýa.
Angenehme 23 Grad, Sonne und blauer Himmel begrüßen uns. Wir fluchen (rituell) über unsere WetterApp, die Regen vorhergesagt hatte. Aber so ist’s besser. Lieber Sonne, als Driss-Wetter.
Wir besteigen las Arenas, das war mal eine Stierkampfarena und ist jetzt ein Warenhaus und nehmen einen Rundblick über die Stadt. Sieht gut aus.
Nun geht es hoch zum Olympiagelände. Noch ein Blick über die Stadt, diesmal mit Fernsehturm und Meer im Hintergrund. Sieht auch gut aus.
Reiseleiter J* hat alles perfekt vorbereitet und kennt irgendwie jeden Stein, jeden Weg. Von Olympia nehmen wir die Seilbahn I zum Castell de Montjuïc. Ein sensationeller Blick auf Barcelona bietet sich uns. Die Kameras klicken.
Zu Fuß geht es bergab zur Seilbahn II. Ein paar botanische Gärten müssen wir links liegen lassen. Man kann nicht alles haben. 😎
Die Seilbahn II ist der Hammer. Vom Berg geht es über Barcelona zum Hafen. Tolle Aussicht. Wow.
Nun weiter am Strand lang. Viele Surfer, tolle Wellen, nicht schrecklich überlaufen, das sieht doch auch gut aus. Wir wandern bis zu el Peix, einem riesigen Kupferfisch. Das ist sicher Kunst.
Noch am Zoo vorbei geht es zu einem schönen Park und weiter schleichen wir zum Arc de Triomf. Ein Mann macht Riesenseifenblasen. Das ist toll in der Sonne. Ein Teleobjektiv wäre jetzt gut. Aber auch so klicken die Kameras erfolgreich.
Die Socken qualmen, der Wikinger ist müde und Hunger hat er auch. Also ordnet die Reiseleitung eine Taxifahrt zu Temple Expiatori de la Sagrada Familia an.
Wir steigen aus und stehen vor diesem Gebirge von Gotteshaus. Immer noch eine Baustelle, aber sagenhaft beeindruckend für mich.
Wir umrunden und lichten ab nach Kräften. Dann ist das Hotel erreicht und nach 16km zu Fuß gibt es jetzt eine Pause.
Frisch geduscht geht es nun noch einmal per Taxi zum Park Güell, einem must-have von Barcelona. Die kleineren Parks dieser Art auf La Palma waren schöner, dafür gibt es hier aber viel mehr schräge Paxe, die jede erdenkliche Art von Selfies machen. Der Hit hier sind Selfies mit Smartphone an Teleskopstange. Asien führt in dieser Kategorie uneingeschränkt.
Nun ist’s aber genug mit Kultur, der Magen ist doch auch wichtig. Ein Taxi bringt uns zu Sagrada Familia zurück und eine Tappas- Bar mit Pizza macht uns glücklich.
Die erleuchtete Sagrada Familia, die sensationelle Dachterrasse des Hotels und ein oder zwei Cerveza runden den prachtvollen Tag ab.

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Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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2 Antworten zu Barcelona – der Tag

  1. Maren schreibt:

    Tolle Bilder, vielen Dank! Den Wikingern noch viel Spaß heute. Nur: wer oder was ist Paxe?
    M*

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