St.Petrus – Tag #14

Es ist 4:30h, als der Wecker klingelt. Das ist eine Herausforderung an die Elektronik, da die eine Stunde Differenz zwischen Jerusalem und Köln sich in der Nacht auf zwei erhöht, da Israel auf Sommerzeit umstellt. Aber es klappt und ich bin pünktlich auf.
Die Laudes fällt heute aus – hat der Chef C* so festgelegt. Schade.
5:00 Frühstück. 6:00h sind die Meisten im Bus mit Koffer selbst gepackt und selbst verstaut. Wir verlassen nun Jerusalem und tun das singend. Pilgerfahrt ist Pilgerfahrt.

Es geht nun das schöne Bergland hinab zur Küste. Wir fahren nach Yaffo, das nun zu Tel Aviv gehört und in der Heiligen Schrift Joffe heißt.
Hier hat der Vatikan seine Botschaft, schön gelegen, hoch am Felsen, Blick frei aufs blaue Mittelmeer. Bei Kirchens weiß man, wo es schön ist.
Oben auf dem Hügel steht die hübsche Kirche St.Peter und dort ist heute unser Gottesdienst. Wir bekommen eine kleine Kapelle, wo wir gerade alle rein passen, sehr schön. Der Dank steht im Mittelpunkt. Alles hat gut geklappt. Danke Herr.

Uriel führt uns nun etwas durch die Altstadt mit schönem Blick auf das Meer und Tel Aviv. Er erklärt sehr schön, was man so wissen muss. Dann geht es zu einem netten Lokal und es gibt Mittagessen. Ich nehme zum Abschied die kleine Falafeltasche mit Salat, Hummus und Soße.

Da unser Flug recht spät geht, haben wir Zeit für eine Stadtrundfahrt durch Tel Aviv und Uriel stellt uns die wichtigen Hotels vor. Das berühmte Bell-Hotel, das „lauteste Hotel der Welt“ lässt er dabei aus – ich erinnere mich aber sehr gut daran.
In einem Bogen geht es zurück zur Autobahn und zum Flughafen Ben Gurion. Die Prozedur beim Check-In ist nochmal einfacher geworden. Ich muss nur drei mal an der richtigen Stelle Yes sagen, schon alles erledigt.
Es dauert aber trotzdem alles etwas bei 21 Personen und so haben wir Zeit uns von Uriel zu verabschieden.
Danke Uriel, Du hast Deine Sache sehr gut gemacht. Vielleicht sieht man sich ja in Haifa oder Köln mal wieder.
Ich investiere die letzten Schekel in Wasserflaschen und denke über ein Posting zum Steckdosensucher nach. 😜

Dann endlich in den Flieger und in die Luft.
Der Flieger ist voll. Neben mir verschüchtert sich ein junger Mann hinter Technik (Tablet, Smartphone, Kabelsalat und Battery-Pack) und sieht sich nach Nickerchen Videos von Flugzeugabstürzen und Horrorlandungen an. Ich erlaube mir das schräg zu finden.
Wir fliegen über Oberschlesien nach Berlin. Land der Mütter und Väter meines Vaters. Schade, dass ich nicht am Fenster sitze (da sitzt Kalle Crash-Video) aber ich winke kräftig nach unten.

Wir landen gut in Berlin und hetzen zu unserem Gate. Aber der Flug nach Düsseldorf hat Verspätung und so zieht es sich dann doch etwas.

Aber auch nach Düsseldorf kommen wir noch gut und auch nach Flittard.

Es gibt noch ein paar Kofferprobleme zu lösen, aber auch das gelingt.
Dank der Familienfahrbereitschaft einer Lieblingsschwester bin ich dann gegen 1:10 Uhr zu Hause in Bornheim.

Eine schöne Pilgerfahrt ist zu Ende.
1000 Dank an Elisabeth, Pfarrer C*, die vielen Engel und die ganze Gruppe.

PS:
Hella und Franz haben Goldhochzeit. Die Wikinger gratulieren herzlich und bedanken sich für die gute Zusammenarbeit!!

Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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8 Antworten zu St.Petrus – Tag #14

  1. Herbert Rosner schreibt:

    Heute stieß ich auf den Fotoblog der
    Israelreise durch die Info meines Nachbarn.
    Ich bin restlos begeistert davon, dass ich auf diese
    Weise daran teilhaben kann!
    Vielen Dank an Florian Seiffert!

  2. Lydia schreibt:

    Hallo, Florian,
    vielen Dank für deine täglichen Berichte, obwohl Du gesundheitlich sehr angeschlagen warst.
    Dadurch konnte ich jetzt die zahlreichen Eindrücke im Nachhinein nochmal sortieren und weiss besser, was ich selber so alles fotographiert habe.
    Kuriere Dich nun richtig aus. Gute Besserung
    Lydia

  3. optimisc schreibt:

    Moin F*, wieder einmal habe ich gerne mitgelesen und schöne Fotos angesehen. Wenngleich mir der Zweck der Reise fremd ist spürte ich doch (mal wieder) Deine Begeisterung. Danke für das Blog!
    M*

  4. Cäcilia Erdmann schreibt:

    Danke Florian, dass ich so an eurer Reise teilnehmen konnte. Mit etwas Wehmut und trotzdem auch großer Freude bin ich in Gedanken mitgereist.

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