Tag #3 – Wien

Gutes Frühstück, guter Tag. Gemütliches, gutes Frühstück, sehr guter Tag!

Vor dem Frühstück, schaut schon die Sonne in die Kabine. Sehr schön!
Nach dem Frühstück erlaubt der Kapitän, dass wir an Deck bleiben, trotz sehr niedriger Brücken. Das ist nett und alles geht gut, kein Touri kommt zu Schaden, obwohl ich so n paar Verdachtsfälle ausgemacht hatte.

Weil es Vorschrift und sinnvoll ist, gebe ich Captain Ivan Kirilov ein Zeichen.

Und ganz dankbar befiehlt er eine Rettungsübung. Alle Touris binden sich eine Rettungsweste um und fotografieren sich gegenseitig. Das ist wichtig, damit man dann im Ernstfall auch mit dem Fotoapparat richtig umgehen kann (z.B. kein Blitzlicht in der Nacht – und sowas).
Nach längerer Ruhezeit an Deck bei Prinzessinnenwetter, trifft man sich zum Mittagessen im Restaurant und speist erneut feine Dinge. Während wir fröhlich mümmeln, wendet Kollege Ivan im Strom und legt gekonnt an der Moldavia an, einem Kreuzfahrtschiff aus der Ukraine. Das Manöver erinnert mich ein bisschen an Lord Nelson bei Kap St. Vincent.
Wir machen uns landfein und M*, E* und ich fahren mit der Bahn vom Liegeplatz in Nussdorf ins Zentrum von Wien.

Ein lustiger Zufall lässt uns meinen alten Freund Michael treffen, der gerade in Wien weilt und netterweise etwas Zeit für uns abzweigen kann.

Wir lassen die Hofburg hinter uns und suchen uns ein nettes Plätzchen, um Wiens Getränke zu probieren. Michael probiert auch noch Jahrgangssardienen, was ihm unsere Bewunderung einbringt.

Die Sardinen kommen an Zitrone, nur ohne Jahrgang. Na sowas.
Als alles weggehauen ist, trennen wir uns und kehren über den Schwedenplatz zurück nach Nussdorf, nicht ohne einen ungewollten Abstecher nach Klosterneuburg zu machen. Der ÖBB hatte es gefallen einfach nicht in Nussdorf zu halten. Dank guter Planung bleiben wir aber im Zeitfenster und sind pünktlich an Bord zurück.

Wir legen dann in Nussdorf ab, wenden und gleiten bei goldenem Licht durch Wien. Nochmal Kopf einziehen, niedrige Brücken, dann sind wir weiter auf der Fahrt ins Delta.

Schnell hübsch gemacht, denn es folgt der Empfang durch Captain Kirilov. Ein Glas Sekt, nette Worte, Beifall und schon fertig.
Das Galadiner nach dem Empfang hat 6 Gänge und zieht sich. Auch die Wahl des Weines ist nicht ganz einfach, aber Expertin H* meistert dies für uns bravourös.

Eigentlich ist der Tag schon um, aber da kommt noch die Nachtdurchfahrt durch Bratislava. Wir queren die Grenze, lassen Österreich hinter uns und sind nun in der Slowakei. Schön beleuchtet grüßt Bratislava, wir legen hier auf der Rückfahrt an.

Das Frühstück hatte es schon versprochen. Wir sind dankbar für einen wunderschönen Tag.

Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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