Tag #11 – Novi Sad

Belgrad verpasse ich. M* aber nicht:

Die Sonne geht gerade auf.

Wir gemütlichen uns dann mit Prinzessin H* und Königinmutter E* das Frühstück. In 90 Minuten kann man so einiges erleben, z.B. Schweine auf einer Insel.

M* und E* haben den Kieker immer dabei – so ist es Familientradition.

Es ist zwar kühl, aber schönes Wetter. Ich verbringe den Vormittag auf 2vorne mit J* und D*, wir machen eine Zeitrafferaufnahme. So schmilzen 2h zu 40 Sekunden zusammen:

https://youtu.be/b4hJojkGXLY

Das Video zeigt die Anfahrt auf die Beška-Brücke. Sie ist eine Autobahn-Brücke über die Donau bei Beška in der Provinz Vojvodina in Serbien.

Wir legen in Novi Sad, der zweitgrößten Stadt Serbiens an. Die kaputte, die neuen, bzw. geflickten Brücken fallen auf. Die Nato hatte im Kosovo-Konflikt alle Brücken zerstört.
Beim Mittagessen schaue ich auf die blaue Behelfsbrücke. Sie muss einspurig sein. Autos von links nach rechts. Pause. Autos von rechts nach links. Pause. Eine einzelne Lokomotive. Dann wieder Autos. … Und alles sehr langsam.

Nach dem Essen ist das Schiff freigegeben und wir dürfen von Bord. Den Bus-Ausflug haben wir uns geschenkt. Die Prinzessinnen und ich ziehen so los.

Wir erkunden das Zentrum der Stadt. Hier ist Karneval oder so was. Folklore, Trachten, Trommeln, Kostüme. Tolle Sache. Den kölsche Jung juckt es.

Als wir alles eingefangen haben, besichtigen wir Plätze, Denkmale, Rathaus und Kirchen.

In St.Nicolaus sind die Söhne von Mileva Marić und Albert Einstein getauft (sagt der Reiseführer), denn Mileva’s Familie stammt aus Novi Sad. St.Nicolaus ist eine hübsche kleine orthodoxe Kirche.

Der Rückweg führt uns zur Varadin-Brücke (neu seit dem Jahr 2000), sie führt zum Stadtteil Petrovaradin links der Donau.

E* und H* verabschieden sich zur MS BOLERO, M* und ich überqueren die Donau und besteigen die Festung Petrovaradin.

Hier tummelt sich viel junges Volk, macht Selfies auf den Mauern und die jungen Damen tragen Risse in den Jeans. Das goldene Licht des Sonnenuntergangs verzaubert Novi Sad und die Donau. Ganz allein liegt die MS BOLERO am Ufer.

Wir kehren zurück an Bord. Novi Sad und die Festung kleiden sich in künstliches Licht, die Varadin-Brücke sogar in bunt. Das würde mir in Köln auch gefallen.

Es folgt das abendliche Festessen mit Austausch über das Erlebte, Zeigen von geschossenen Bildern und Videos und dem Genuss der Speisen und der Weine längs der Donau.

Morgen machen wir den Ausflug nach Pécs (lateinisch Quinque Ecclesiae) – da gibt es wohl 5 Kirchen. Wow.

Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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