Tag #12 – Pécs

Neues Wetter: Nebel. Na sowas. Als ich an Deck bin, sieht man aber schon, dass die Sonne gewinnen wird. Trotzdem ist es recht kühl.

Da nichts ansteht, genießen wir das Frühstück. Das Licht wird goldener.
Ich mache ein bisschen Smartphoneberatung für eine ältere Dame. Schon seit dem Verlassen von Österreich kommt sie immer mal wieder. Ich helfe gern.

Mit und ohne Wolldecken trifft man sich nach dem Frühstück an Deck und genießt den Sonntag.

Wir erreichen dann Mohács und sind nun in Ungarn. Wir legen beim Zoll an. Da wir den Schengenraum betreten, müssen wir uns alle bei einer Zöllnerin zeigen, die prüft, ob die Pässe zu unseren Gesichtern passen. Das ist professionell und schnell erledigt.

Dann ist Mittag und wir müssen ins Restaurant. Während wir da gerne unsere Pflicht erfüllen, legen wir ab und die MS BOLERO fährt rückwärts stromauf und legt in der Stadt neben der Fähre an.

Hier beginnen wir dann den Ausflug nach Pécs. Der deutsche Name von Pécs ist Fünfkirchen.
Eine nette und kompetente Dame namens Zsuzsanna nimmt uns in Empfang, erklärt uns im Bus das Programm, Land und Leute und das hübsche Städtchen Pécs.

Wir halten zuerst am Dom, der Kathedrale St. Peter und Paul.

Eine wunderschöne Kirche mit viel Gold, Farbe und vielen Bildern an Wänden und Decken. Man schaltet für uns das Licht ein und es erklingt sogar die Orgel mit einem kleinen Konzert. Wunderbar.
Auch die sehr alte Unterkirche dürfen wir sehen.

Zsuzsanna zeigt uns Bischofspalast und Ausgrabungen, schöne Straßen, Denkmale, eine Kirche, die einst Kirche, dann Moschee, jetzt wieder Pfarrkirche ist.

Wir nähern uns dem Hauptplatz mit Rathaus und sehr prachtvollen Häusern.

Es folgt eine Rast im Hotel Palatinus étterem, welches mir ganz besonders gut gefällt. Alt, Jugendstil, Stuck, Kronleuchter.
Ich nehme ein sehr leckeres Bier und mache Bilder.

Schankraum.

Treppenhaus.

Empfang

Es gibt noch einer Runde Freizeit mit Bildern von dem Zsolnay-Brunnen mit der hier typischen Eosin-Glasur. Eosin-Keramik (-Kacheln) kennt ihr vom bunten Dach des Wiener Stefansdoms. Diese Eosin-Kacheln kommen aus Pécs.

Zsolnay-Brunnen

Dann auf zum Bus und an einem tollen Neubau der Universitätsbibliothek Pécs vorbei, geht es zurück nach Mohács und aufs Schiff.

Abendessen und Pläneschmieden für den morgigen Tag in Budapest beenden den Tag.

Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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