Tag #13 – Budapest bei Nacht

Kurz vor 22h kommt die Durchsage: Wir legen ab.
Ich bin parat und sofort an Deck. Leinen los. Auslaufmusik: Johann Strauss: „An der Schönen blauen Donau“.

Budapest leuchtet. Das Wasser reflektiert. Wunderschön.

Das Deck füllt sich. Die (wenigen) Profifotografen sind da, die vielen SmartphonefotografInnen (mit Selfiestangen) und die Kompaktkameraleute kommen hoch. Dabei sind meine Spezialfreundinnen: Die Nachtblitzerinnen!

Los geht’s.

Wir queren die Freiheitsbrücke.

Dann die Elisabethbrücke.

Die Kettenbrücke liegt vor uns.

Der Burgberg.

Kettenbrücke und Burgberg hinter uns.

Jetzt kommt das Parlament.

Das Parlament querab.

Und schon vorbei.

Ich spreche eine alte Dame an (sie hat beim Essen – sie sitzt am Nachbartisch – immer ihren Rucksack auf dem Rücken): „Das Blitzen im Dunklen ist keine gute Idee. Die Bilder werden nichts!“
Ihr merkt schon, sie gehört zu der Nachtblitzerinnenfraktion.
UND? Sie antwortet keck und patzig: „Die Bilder werden wohl was!“
Ich staune und denke (nach kurzer Pause), besser kann man einem Wortgewandten nicht antworten. ABER: die Bilder werden trotzdem NIX, sie werden unterbelichtet sein.🙂

Ich denke, die Nachteinfahrt nach Tromsø bei den Hurtigruten ist schon voll der Knaller. Aber die Nachtdurchfahrt durch Budapest ist noch n Hauch besser.

Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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