13.01.2017 Barranco de los Caballos

Tag #2

Ruhig! Ruhig, ganz ruhig. Das ist das Motto für den Effzeh und unser Motto für den ersten Tag.

M* begrüßt mit Yoga den neuen Tag und die Sonne, die über den Barranco de la Arena steigt. Nachdem ich schon Kaffee gemacht und alle Knöpfe am Smartphone gedrückt habe, ist der Sonnengruß immer noch nicht fertig. Na sowas. Ich klettere also ins Erdgeschoss runter, kurve um zwei Ecken und kaufe im Minimarket el Roque frisches Brot (Brötchen sind aus oder sowas gibt’s hier nicht).

Da die Sonne nun was höher steht, hat M* sie wohl losgelassen und so ist die Sonne schnell geeilt, um auf die richtige Position zu kommen.

Dann gibt es jetzt also Frühstück mit allem Alpha und Omega, was schwer seine Zeit braucht, aber auch solide Startrampe ist für alle Abenteuer des Tages. Nach Spülen, Zwischennickerchen und nochmal Kaffee rüsten wir uns zur ersten kleinen Wanderung.

Es geht am Meer lang nach Norden, ein kleiner Pfad nennt sich Camino Ribera del Mar, den geht es lang.

M* begrüßt Blumen, Sträucher, Bäume (wie alte Bekannte), ich lasse Kamera und Smartphone Aufnahmen machen und freue mich an Sonne und 21 Grad. Eine schöne Dünung kommt von Amerika herüber und spielt Trommel auf den schwarzen Lavafelsen.

Wir durchsteigen den Barranco de los Caballos und gehen noch einige hundert Meter weiter, wo es steil zum Meer hin abfällt. Hier im Barranco ist es still und so hört man das lustige Geträller von kleinen Gruppen von Kanarienvögeln, die grün, braun, gelb in den Sträuchern sitzen und uns den Tag verschönern. Da heute Weitwinkel-Tag ist, kommen sie leider nicht auf die Speicherkarte. Pech.

Der Rückweg ist so schön, wie der Hinweg, nur umgekehrt.

Im el Roque erstehen wir für 5€ eine Flasche Vino Tinto die von Santa Úrsula kommt, das ist nicht weit von hier. Der spanische Festlandsvino kostet nur 1,99€.

Wir versenden nun Nachrichten und Postkarten auf moderne Art und erfahren so, dass es kalt, kälter und nicht so angenehm ist in den deutschen Landen. Hihihihi. Neidisch sind wir nicht und freuen uns an 20 Grad und Sonne im Gesicht.

Nach dem Abendessen kommt Vorlesen. Wir sind bei Margarete Boie: Der Sylter Hahn. Eine Geschichte von Marens VorfahrInnen auf Sylt. Schön zu lesen (und bald auch fertig digitalisiert und als gemeinfreies eBook zu haben 🙂

Da der Himmel recht klar schien, will ich nochmal raus und schauen, ob ein paar Sterne auf die Speicherkarte wollen.

Blick nach Norden, die Küste entlang.

Las Aguas, unser Dörfchen.

Barranco de los Caballos

Bougainvillea vor Las Aguas.

M* bannt Datura auf die Speisekarte.

PS. Dank an D*, Datura hätte ich nicht gewusst.

Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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