14.01.2017 Icod de los Vinos und Garachico

Tag #3

Es sieht wieder schwer nach Sonne aus. Wahrscheinlich ist Yoga nichts anderes, als der Sonne sagen, was sie tun soll. Und das macht M* gründlich. So gründlich, dass ich mir gleich mal die Beine vertreten möchte. Und wenn ich schon mal draußen bin, kann ich ja auch nach dem Meer schauen – ist noch da – und Brot kaufen. Heute kostet ein Brot 63 Cent. Gestern kosteten zwei Brote 120 Cent. Jetzt ist die spannende Frage: Was kostet ein Brot morgen?

Als ich zum Frühstück zurück bin, ist von Frühstück nichts zu sehen und mein Sternchen säuselt, ob sie wohl mal mein Smartphone zum telefonieren haben könne, ihres sei wegen eines Whatsapp-IP-Schadens 404 gerade — hach Schatzebobbes, das ist alles furchtbar kompliziert und der Markt fliegt mit den Preisen — und jedenfalls, Jaha!!? geht das? Säusel?

Ich bin mal großzügig.

Was mache ICH jetzt?

Kaffee!

Noch ne Kanne. Und wo ich schonmal hier auf der Speiseterrasse bin, kann ich ja auch gleich den Tisch decken. Alpha und Omega hole ich auch noch aus der Küche, während oben auf der Sonnenterrasse süße Worte über süße Babys und glückliche Mütter durch mein Smartphone rauschen.

Am frühen Nachmittag ist es dann soweit und meine liebste Lebenskameradin säuselt um mich rum und schenkt MIR (mal) ihr liebstes Sternelächeln und ich bekomme mein halbleeres Smartphone wieder und es gibt juchee endlich Frühstück. Das wärmt mir Herz und Magen! Kann ein Tag schöner beginnen?

Leider muss ich jetzt doch noch ne kleine IT-Pause einlegen. Router, Alarmanlage und Heizungssteuerung erwarten meinen Besuch und meine Befehle. Und meine 12kg IT-Geräte wollen ja auch mal ihre Wichtigkeit zeigen.

Nur Minuten später ist das fast positiv erledigt (ja SOO macht man das!) und wir brechen auf.

Diego (also ich) geometrisiert das Leihwägelchen aus der Garage rückwärts auf das schmale Gässchen, wärend M* begeistert durch Winken und internationale Zeichen die schlimmsten Kollisionen zu vermeiden sucht. Erfolgreich versteht sich! Danke M*!

Wir fahren nach Icod del Vino, wo es Drago den Drachenbaum gibt. Über den Trubel um den Drago schrieb ich einst (https://flohblog.wordpress.com/2014/02/20/icod-de-los-vinos-tag-12/). Es ist was leerer heute, als vor drei Jahren, aber der Drago steht, wie ne Eins, alle Touris smartphonen das Teil und niemand zahlt Eintritt, um den Drago von nahem zu sehen, weil die beste Aussicht vom Kirchplatz gegeben ist.

Wir durchstreifen das Städtchen und erfreuen uns an der kanarischen Bauweise und den hübschen Häusern.

Viel Neues ist nicht zu sehen und so fahren wir weiter nach Garachico (https://flohblog.wordpress.com/2014/02/14/garachico-tag-6/) und auch hier finden wir alles angenehm wieder. Nach Bummel und einer kulinarischen Kleinpause, wenden wir uns nach Hause, nicht ohne zwei Supermärkte geplündert zu haben.

Es folgt ein Sterneabendessen unter Sternhimmel (nur Venus zeigt sich), ein Telefonat (darf ich nochmal Dein Smartphone – aber gerne) mit Mama E* und Vorlesen über den ersten Walfisch von Lorenz Petersen de Haan.

Das Meer ist noch da.

Der Drago. Ca. 300-400 Jahre alt.

Garachico.

Ein Päuschen. M* wählt Kuchen.

Das Café liegt in einem hübschen Innenhof.

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Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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