‪12.01.2018‬ #3 – La Esperanza

Es ist sonnig und die Sonne lacht vom blauen Himmel – nur nicht so richtig auf unsere Terrasse. Wir lösen das Problem, indem wir uns in das Eckchen quetschen, wo doch ein paar Strahlen ankommen.

Nach dem gemütlichen Frühstück wird der Plan heute runter an die Küste zu fahren verworfen. In den Bergwäldern ist es bei Sonne doch besonders schön – theoretisch.

Wir werfen Ausrüstung in unser schwarzes Autochen und fahren steil den Berg rauf. Endstation ist hinter La Esperanza im Pinienwald. Ich brauche etwas, bis ich den GPS-Track vom Verlag auf dem iPhone sichtbar habe (hätte ich mal besser bei WLan in der Wohnung gemacht!), denn wir sind uns ob der Beschreibung in der Wanderführerin nicht so sicher, ob wir hier ganz richtig sind. Wald ist ja nicht gleich Wald und es soll ja auch der richtige Rundweg sein. Der GPS-Track, den der Meister dann doch noch präsentieren kann, zeigt: Wir sind knapp vorbei, aber mit einer beherzten Vorwanderung kann noch alles gut werden.

Wir queren den Campingplatz, den es hier gibt (staun) und sind dann da, wo wir sein wollen. Nur der blaue Himmel und die Sonne fehlen noch ein bisschen. Hochnebel ist schön, aber M* ist Sonne lieber.

Wir wandern durch den hohen Pinienwald, der hier und da etwas verwunschen ist. Flechten und lange Nadeln hängen von den Bäumen, Nebelschwaden treiben durch das dunkle Grün und zwei üble Motorradfahrerschurken knattern laut an uns vorbei. Entschädigend kommt kurz die Sonne raus und ja: Es ist wunderschön hier oben!

Zwischen Vulkangestein und Piniennadeln folgen wir dem Rundweg und sind nach zwei Stunden zurück am Auto. Eine schöne Wanderung. Ich habe viele schöne Eindrücke eingefangen.

Wir fahren runter nach Tacoronte und suchen den Lidl auf, den wir schon kennen. Ein kleiner Einkauf folgt und wir ergänzen die Lebensmittel, die wir verbraucht haben.

Wir fahren nach Hause. Wolken! Die Sonne ist auch hier nicht mehr zu sehen. Auf der Terrasse sind es nur noch 17 Grad und auch der Sonnenuntergang ist leicht verbesserungswürdig.

Ein leckeres Abendessen drinnen und die Produktion des Tagesvideos beschließen den schönen dritten Tag. Astronomie muss leider ausfallen, die Sterne sind alle verreist.

Blauer Himmel am Morgen.

Zauberwald im Hochnebel.

Blüte der Agave.

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Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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