24.01.2018 #15 – Faro de Punta del Hidalgo

Unglaublicherweise ist das Wetter schon wieder 1A. Und da gestern der Leuchtturm im Westen dran war, ist heute der im Norden dran: Faro de Punta del Hidalgo.

Nach dem gemütlichen Morgenteil, geht es dann erstmal nach Bajamar. Ich will zum Abschluss des Urlaubs nochmal einen Cortado nehmen – den gibt es zu Hause in der Mensa nicht. Aber, da es nur unglaubliche 80 Cent kostet, nehme ich noch ein Brot mit Aioli dazu. M* nimmt auch mal einen Cortado, wo sie doch immer nur Café con Leche trinkt.

Das nette Lokal an der Promenade bietet viele Einheimische, die hier offenbar alle zu Mittag essen. Mehrere Gruppen aus drei Frauen. Sehr interessant. Tintenfischringe sind wohl der Knaller, das steht auf jedem zweiten Tisch.

Es ist Ebbe und der Strand lockt und die Wellen sind nicht so hoch, dazu durch die Mole abgeschirmt. M* geht also schwimmen, nachdem ich wegen der Krokodile, Megalodons und Haie mit dem gutaussehenden Wachmann (der heute nicht flirtet) gesprochen habe. Alles paletti, Bahn frei, M* kommt.

Nachdem M* abgekühlt und salzig ist und ich ein paar stehende und bewegte Bilder aufgenommen habe, geht es nun zum Hidalgo. Nach kurzer Fahrt parken wir am Strand, wo schon andere Autos stehen und die Buckelpiste beginnt.

Und da, wo etwas weiter die schönen Camper- und Wohnmobile stehen, entdecke ich da nicht meinen großen starken Freund in den Wellen, vielleicht mit dem Grimmigen dabei? Scheint mir so. Wow, der Mann hat Mumm, in DEN Wellen und bei DEN Felsen zu schwimmen!

Wir gehen weiter, an diesem Naturschwimmbad vorbei, wo man auch im ersten Stock Kaffee trinken kann, wenn einen nicht die Sonne versengt oder der Wind wegweht oder die Wellen die ganze Anlage verwüsten. Wie das hier wohl im Sommer aussieht? Immer wenn wir hier waren, war niemand im Wasser. Nicht einmal.

Um die Ecke ist es besonders wild und da schauen wir eine Weile auf das Meer, die Wellen, die kleinen Becken, wo Schlammspringer und andere kleine Fische auf die Flut warten, auf die Berge des Anaga und den wilden Himmel, der am Horizont schon dunkle Wolken zeigt.

Wir spazieren zurück und sehen wieder diesen Reiher mit grünen Füßen. Gareta común heißt er hier. Bei uns heißt er Seidenreiher (Egretta garzetta). Ich weiß nur nicht, ob er woanders auch diese grünen Füße hat. Mir scheint das eine hiesige Spezialität von Gareta común zu sein. Hätte ich mal im Bioleistungskurs (den ich nicht hatte) besser aufgepasst (falls man da sowas lernt).

Wir fahren zurück und kaufen nochmal ein.

Auf der Terrasse haben wir uns gerade angeschnallt, als auch schon das Himmelstheater öffnet und Lichtfestspiele mit Gelb- und Rotexplosion zeigt, dazu eine kleine Halo. Fantastisch.

Um 19:30h fliegt dann auch noch die internationale Raumstation ISS über den Himmel. Diesmal ziemlich hoch und von Süd-West nach Nord-Ost, genau parallel zur Küste hier in La Matanza. Mir gelingen drei gute Bilder. Ein schöner Abschluss für die Astrofotografie.

Morgen geht es für mich zurück nach Deutschland. M* bleibt noch etwas und wird Besuch von der zauberhaften E* bekommen.

Strand von Bajamar mit Leuchtturm und ohne Wellen.

Faro de Punta del Hidalgo.

Wilde Küste.

Die ISS über La Matanza. Unten die Spur eines Flugzeugs.

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Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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