Dienstag, 15.012019 – Teneriffa #10

Nach den Leistungsmärschen der vergangenen zwei Tage, soll es heute etwas ruhiger sein.

Der Kardinal und sein Sohn sind aber vorher dran. Don Alfonso kommt mit seinem Kleinbus die Auffahrt hoch. Begrüßung, Winken, Sicherungskasten. Auf Geschenke wird diesmal verzichtet, wir kennen uns ja schon ganz lange. Wir hoffen, dass das PPT (Prinzenplantagentor) nun diesmal ein gelungenes Gesamtkunstwerk wird. M* will beim Tordienst nicht immer ihren zarten Körper so anstrengen müssen! (Ich nehme es vorweg, Don Alfonso enttäuscht uns nicht. Abends öffnet und schließt das Tor sanft, wie ein Babymäulchen.)

Wir fahren nach Icod de los Vinos. Das ist ein hübsches Städtchen und da gibt es DEN Drachenbaum. Die Superlativen und Legenden dazu lasse ich heute mal weg.

Wir bummeln durch die Stadt, schauen einen schönen alten Franziskaner-Konvent an, M* ergänzt ihre Blumenbildersammlung und wir kehren im Tierra de Campos ein. Ich muss mal den gegrillten Käse: Queso Asado probieren. M* nimmt Seehecht. Alles gut und lecker.

Frisch gestärkt nehmen wir den Weg zum äußersten Nordwesten der Insel. Am wilden Kap Punta de Teno, wartet der Faro und eine kleine Bucht mit Blick auf die gigantischen Felsen von Acantilados de los Gigantes.

Verbotsschilder warnen vor Steinschlag, Felsbrocken und Hangrutschungen. Beim ersten Besuch hat uns das nachdenklich gemacht, heute wissen wir: Das sind für uns „Empfehlungen“ und Beulen gehen auf eigenes Risiko. Wir fahren die für Autowerbung und Freiheit bestens geeignete Straße zum Leuchtturm. Riesige Stahlnetze hängen über der Straße. Kleinere Felsen liegen an der Seite. Zwei finstere Tunnel führen geheimnisvoll in den Berg, aber auch wieder hinaus.

M* springt ins kalte Wasser, ich will der Klimaerwärmung lieber nicht helfen und sehe davon ab, mit meinem Körper den Atlantik zu heizen. Ich halte mal stattdessen ein paar Eindrücke auf Silizium fest. Da schon wieder Sisi-Wetter ist, sind das ganz neue Eindrücke. Bisher war es hier immer wolkig.

Die Felsen der Steilküste sind schon gigantisch! Da drunter möchte man nicht stehen, wenn was von oben kommt.

Als wir genug gebräunt sind und genug Bilder im Kasten sind, geht es zurück.

In Los Silos stehen zwei Mädchen an der Straße und wollen mit. Zwei Französinnen. Sie wollen zum Strand von Puerto de la Cruz, um dort zu übernachten. Staun. Eine der beiden spricht gutes Englisch und M* und sie schnattern gleich fröhlich. Der Hammer ist, dass die beiden nicht wissen, wo Köln in Deutschland liegt. Ich wende sofort und setze sie am Teno aus! Hallo??

Mache ich natürlich nicht, wir setzen sie in Puerto aus. Zu Fuß sind es 15 Minuten zum Strand (mit dem Auto 30).

M* haucht das Tor zur Prinzenplantage auf. Grandios!

Sundowner und das Dinner im Prinzenhaus runden den Tag ab. Noch einmal heben wir die Gläser auf Princesa Amelie.

Mer freue sich.

Schöner Innenhof des ehemaligen Konvents.

Icod de los Vinos.

Queso Asado.

Faro Punta de Teno.

Los Gigantes.

Tagesvideo:

https://youtu.be/7_L-ge9K5uQ

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Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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