Freiburg #2

„Wovon träumst Du, kleiner Bär?“ ist die Überschrift von Tag Zwei in Freiburg.

Zunächst beendet der Wecker meine kleinen Träume und eine Weile später gibt es ein Bärenfrühstück unten in der Bar. Meine Wikingerfreunde sind schon seit dem Morgengrauen da und halten Kaffee warm, Croissants bereit und einen Platz für mich frei. Danke Jungs.

Um richtig wach zu werden, hat der Reiseleiter J* sich die Turmbesteigung für müde Bären ausgedacht. Wir kurbeln uns eine niemals endende und enge Wendeltreppe im Münster hoch. Schnauf, Ächz, Ächz … hört das denn niemals auf? Stunden später erreichen wir keuchend die Türmerstube, wo wir bezahlen (moderate 4€) und weiter aufwärts stöhnen. Unter dem Turmhelm bei Stufe 209, gibt es eine schöne Plattform und die bietet eine schöne Aussicht auf den Markt, die Stadt und die Gegend. Schön, Schön.

Wir machen Bilder und ruhen etwas aus im kühlen Wind.

Wir besichtigen noch den Glockenstuhl und kurbeln wieder nach unten. Quasi voll erledigt erreichen wir die Erde und den Markt, der das ganze Münster umzingelt. J* erschlendert mit uns im Schlepp den Markt, der sehr bunt und vielfältig ist. Ich könnte ja hier und da was leckeres kaufen, aber besser nicht.

Um 11:30h ist Orgelkonzert im Münster und wir setzen uns gleich unter die Orgel. Ein junger Mann spielt Bach und Improvisationen. Klasse ist das Wechselspiel der verschiedenen Orgeln, die im Münster verteilt sind. Das Hauptinstrument gibt die Melodie vor und die Schwalbennestorgeln antworten. Schon cool!

Nach 25 Minuten ist das Konzert schon wieder aus und der durch das Orgeln ausgelöster Bärenhunger meiner zwei Begleiter wird mit je einer langen, roten, badischen Bratswurst mit Zwiebeln und Brötchen gestillt. Ich habe noch genug vom Frühstück und muss nicht.

Schlender, schlender, schlender geht es durch das hübsche Städtchen. Mir gefallen die Freiburger Bächle – ein Wahrzeichen der Stadt und die wenigen Autos. Das macht das Städtchen leiser, schöner und entspannt.

Wir bummeln mal hier und da hin, fotografieren Hochzeiten am Rathaus, schlendern über eine Fahrradbrücke, besichtigen das Wasserdenkmal der alten Synagoge, den modernen schwarzen Bau meiner Bibliothek (die Jungs sind davon überzeugt, dass alle Bibliotheken der Welt mir gehören – und ich widerspreche nicht) und weitere Bäche, Brunnen und Flüßchen.

Weil rumbummeln aber auch müde macht, gibt es eine Pause am Hotel, die ich mit moderner Waagerechts-Meditation in meiner Kemenate verbringe.

Frisch entspannt, ist die nächste Station dann der Schloßberg. Die Schlossbergbahn, ein Schrägaufzug bringt uns hoch. Nach Fotostops und der schönen Aussicht vom Kanonenplatz über das Städtchen, klettern wir wieder runter und beehren das gestrige Brauhaus erneut, da (durch meine Wetterfeh in der Heimat – M*) Regen und Gewitter angesagt sind. Zwei Bier und zwei Schnitzelchen später nutzen wir eine Regenpause und eilen zurück ins Hotel. An der Bar, beenden wir den schönen Tag noch mit einem Absacker.

Und drei kleine Bären fahren in den fünften Stock und fragen: „Wovon träumst Du heute Nacht, kleiner Bär?“


Das Münster von oben.


Der Helm.


Markt.


Meine Bibliothek.


Freiburg vom Schlossberg.

Tagesvideo:

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Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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