#6, 01.10.2019 – Rehbachklamm

Der Apfelbaum schaut auf unser leckeres Frühstück in der Sonne: Was für ein Leben!

Die mit M* besetzte Planungskommission hat für das Kaiserwetter heute die Rehbachklamm in Scheffau rausgesucht. Klamm hört sich gut an.

Wir fahren kurz nach Scheffau und parken an der Kirche.

Ein Stück auf der Straße bringt uns zum Eingang. Kaum sind wir im Wald, gurgelt nur noch der Bach, Stille umfängt uns und wir sind allein. Hundehalter, Buggyschieber, Busreisende und die Badelatschenwanderer tummeln sich woanders.

Der Bach hat nicht furchtbar viel Wasser, aber immerhin. Bächlein, die Wasser zuführen, sind meist trocken.

Wir steigen das Tal hinauf und überqueren zahlreiche Brücken. Der Bach plätschert zwischen totem und lebendigem Holz, Sonnenstrahlen gltzern zwischen den Bäumen.

Indisches Springkraut (Impatiens glandulifera) wächst hier überall – es gehört hier nicht hin und kommt ursprünglich aus dem Himalaya. Es sieht hübsch aus, aber M* sagt, es verdrängt einheimische Arten.

Als wir oben sind, queren wir eine Straße und steigen weiter hoch durch eine enge Schlucht mit steilen Treppen, Wasserfällen und einer Stahlbrücke.

Ganz oben bietet sich ein sonniger Blick auf die Gipfel des Wilden Kaiser und am Rande einer Heuwiese geht es langsam wieder runter.

Am Jägerwirt in Scheffau wird gedreht und wir müssen eine paar Minuten warten, weil ein Securityfuzzi das so möchte. Aber gedreht wird nicht der Bergdoktor, sondern SOKO Kitzbühel und da heißt der Jägerwirt ‚Die Pochlarner Stuben‘.

Woher ich das weiß, wo ich doch weder SOKO noch Bergdoktor schaue? Gestern habe ich für eine liebe Freundin in der Touristeninformation in Ellmau ein Heftchen ‚Urlaub wie im Film – Zu Gast in der Heimat des Bergdoktors‘ mitgenommen. Daraus lernt man detailliert, wo welcher Drehort ist und welche Bergdoktortour man machen kann und auch kurz was über die SOKO … (Nichts für mich, nixi!)

Wir erreichen wieder Scheffau, wo ich einen Blick in die Kirche werfe, die offen ist!, während M* strahlend aus dem Café kommt und Malakofftorte gekauft hat.

Wir trinken gemütlich Tee in der Sonne unter dem Apfelbaum, beobachten die Libellen und lassen uns den Kuchen schmecken.

Demgemäß gibt es erst spät ein leckeres Abendessen.

Nach der klaren Nacht gestern mit Milchstraßen-Bildern mit der Sony A6500, will ich heute mal ein Startrail versuchen, aber M* sagt Wolken und Regen vorher.

Trotzdem gilt für heute: Was für ein Leben!

Rehbachklamm

Stahlbrücke

Das Kaisergebirge bei Kaiserwetter

Ellmau

Malakofftorte à la Scheffau

Werbeanzeigen

Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
Dieser Beitrag wurde unter Tirol abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.