Die Albula

Die Turmglocke von Brienz schlägt 9. Kurz darauf ist es auch in Surava 9 Uhr. Das überzeugt uns, wir stehen auf. Nach dem schon fast traditionell feudalen Frühstück brechen wir auf zu neuen Taten. Es geht mit dem Auto (anders kommt man hier nur mit dem Postauto oder zu Fuß weg) ins Tal nach Alvaneu. Wir möchten an der Albula entlang wandern.
Gleich zu Anfang gibt es einen Wasserfall, den Schaftobel. Wir kraxeln durch den Wald den Berg rauf und stellen fest, dass der Weg nicht zum gewünschten Ziel führt. Also geht es ein Stück quer durch den Wald. Und dann noch etwas das Bachbett hinauf. Eine schöne Aussicht ist der Lohn.
Hier liegen dicke Kunststoff- Wasserleitungen im Bach. Eine ist total zerknittert. Ich bin beeindruckt von der Naturgewalt, die dieses Rohr zerstört hat.

Nach knips- und Staunpause geht es wieder runter. Ich fülle noch schnell meine Trinkflasche mit dem kalten Wasser. Mein Tourguide winkt ab. Wieso? Das Wasser kommt von der Alp, man weiss nicht so genau, was drin ist…. Okee. Wandere ich mit leerer Flasche weiter.

Der Weg schlängelt sich neben der Albula durch den Wald. Peterr erzählt, dass auf dem Weg im Winter eine Schlittschuhbahn gemacht wird (Skateline Surava Albula). Wir überlegen, wie das technisch gemacht werden könnte: Schnee planieren, Wasser drauf, dann mit der Eismaschine drüber. Wir liegen richtig: im Wald finden wir später einen Brunnen und einen Schuppen mit einer Eismaschine…. Es ist sicher sehr schön durch den verschneiten Wald zu skaten… Interessant war auch die Schneekanone, die dort rumstand:

Wir klettern kurz ins Bachbett. Das Wasser ist etwas milchig und türkis. Schöne rundgeschliffene Steine. Ich könnte sie alle mitnehmen….

Wir wandern unter Brienz durch, man kann sehen, wie schief der Kirchturm steht. Oberhalb vom Dorf ist die Rutschung gut zu sehen. Der ganze Berg macht sich selbstständig….

Dann ist der Weg gesperrt, was uns nicht wirklich aufhält. Zack um die Absperrung rum. Kurz darauf sehen wir, warum. Auch hier hat sich der Berg ins Tal verabschiedet. Wir kraxeln offroad den Hang hinauf und hinüber, um einen grösseren Umweg zu vermeiden.
Nach etwa 10km treffen wir in Tiefencastel, unserem Ziel ein. Das Postauto bringt uns zurück zum Auto.

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Über theaseiffert

Ich bin die Schwester von Florian. Ich reise gern, ich blogge gern auf Reisen. Danke für den Gastauftritt hier!
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