Sa 20.11.2021 Kanaren #10 – Fuerteventura

Maravilloso sagt Jose unser Guide. Recht hat er. Wunderschön! Ich stehe auf dem Calderón Hondo und schaue über Fuerteventura. Blauer Himmel, blaues Meer, ein Blick bis nach Lanzarote über eine braun bemalte Wüste mit erloschenen Vulkankratern. Besser geht es nicht.
Ich bin auf der Vulkanwanderung, Bus Uno. Jose ist unser Guide heute.
Gestartet sind wir in Lajares, ganz im Norden von Fuerteventura. Die Vulkanwanderung ist ein Rundweg um die beiden Kegel Montaña Colorada und Calderón Hondo. Auf guten Wegen geht es los. Die Temperaturen sind angenehme 20 Grad, die Sonne lacht und die Gruppe harmoniert, ist gut ausgerüstet und marschiert ordentlich. Wir steigen ein bisschen auf und überblicken Lajares und den Nordteil der Insel. Die Vulkane haben die rote Farbe von Eisenoxid, dazu Ocker, braun und schwarz. Flechten fügen ein helles Beige hinzu. Das Grün von Pflanzen fehlt völlig.
Wir besteigen den Calderón Hondo. Das geht ganz gut (runter ist schwieriger) und niemand fällt auf die Nase.
Der Weg zwingt ein bisschen auf die Füße zu schauen, aber wenn es möglich ist, schweift das Auge. Die Wüste hier hat schon was. Erinnert mich an Judäa.
Wir besichtigen einen Ziegenstall in Trockenbauweise und beenden dann den Rundweg nach weiten Ausblicken zum Meer und zum Faro del Tostón, dem Leuchtturm, der die Meerenge zwischen Lanzarote und Fuerteventura bewacht.

Auf war ich heute um 06:50h. Kurz vor Sonnenaufgang. Da wir strack auf Puerto del Rosario zuhalten, ist der Sonnenaufgang am Heck und das Licht auf Puerto und Fuerte ist so schön, dass man kaum weiß, was man zuerst genießen soll.
Ich nehme dann ein J*-konformes veganes Frühstück und bin zum Anlegen zurück an Deck.
Dann sind wir auch schon unterwegs. Wir sind die erste Gruppe, die das Schiff verlässt. Karge Insel, braune Wüste. Fast nie Regen …

Die Gruppe sammelt sich an der Bar und wir warten auf den Bus zur Rückfahrt. Ich rufe V* an. Ich unterstütze und ermutige sie. „Die, die es können, müssen es für die machen, die es nicht können!“

Ich lese in der Landschaft. Das mache ich gerne. Windräder, Wüste, Braunrote Vulkane.
Dankeschön für einen Tollen Ausflug.
Ich spüle den Staub von Gesicht und Händen und gehe zum Essen. Vegetarisch. Sardellen-Tappas.

Ein Päuschen bringt neue Kraft.

Weil die Liegezeit erst um 22:30h endet, drängt es mich nochmal zu starten und zum Strand zu gehen. Ich verlasse also den Hafen und gehe zur Playa Chica. Vielleicht so 1,5km.
Das Meer ist ruhig, wie ein Suppenteller aber schweinekalt beim Reingehen, M* würde sagen: Schön warm. Ich denke, es reicht, sich die Füße zu erfrieren.
Aber dann stehe ich da so im Wasser und denke: hmhm doch ganz angenehm und gehe ganz rein und schwimme ein paar Züge. Schön, schön.
Nun ist aber Schluß, ich möchte noch schreiben und das Tagesvideo schneiden. Ab zum Schiff.
Essen mit H*, wir verquatschen uns mit einer Dame über Corona und die Welt. Die Kerlchenlektion: App mit Gewalt beenden kommt zu kurz.
Jetzt noch schnell Blog und Tagesvideo hochladen, bevor der spanische Mobilfunk ins Wasser fällt.

Programm morgen: 8-22: Las Palmas / Gran Canaria, Gebucht war: Wanderung Bandama-Krater. Aber die Wanderung fällt aus. Ich habe „frei“.

https://youtu.be/tx2zpti1kO8

Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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