Di 04.01.2022 – Tag #4 – Ponta do Pargo e Paul do Mar

Vor dem ruhigen Frühstück auf der Pool-Terrasse lese ich die Kommentare zum Kotflügelkratzer. Ich bekomme zwei Affen, die sich die Hände vor das Gesicht schlagen mit Daumen nach unten. Danke Männer! Und ein Angebot für eine spezielle Politur. Auch mit Affe und Hände vor dem Gesicht! Danke Hubbi, das ist lieb. Und ja, das hätte nicht passieren dürfen.
Als wir heute starten, steht kein Pick-Up im Weg und dann ist es leicht.(Und nein meine Omis hätten es nicht gekonnt, die hatten beide keinen Führerschein)!
Wir fahren nach Ponta do Pargo. Das ist ganz im Westen am Ende der Insel. Doch erst noch Tanken. Der Liter E10 kostet 1,86€. Wow!

Es nieselt in Ponta do Pargo, die Sonne scheint dazu und es gibt Regenbögen. Einsam ist es und ein bisschen ärmlich. Aber schön. Es ist hügelig, die Wiesen leuchten in sattem Grün und Wassertropfen hängen an Blumen und Sträuchern. Rot-braun ist die Erde hier. Ein paar Kühe schauen uns an, sie sind alle angebunden und dürfen nicht über die Weide laufen.
Ein Aussichtspunkt / Miradouro gibt den Blick auf das Meer tief unter uns frei. Hinter der wilden Brandung kommt irgendwann Amerika. Wir kehren um, nach Amerika wollen wir nicht.
Vom Weg nach Hause biegen wir ab nach Paul do Mar. Die Straße sieht aus wie in der Autowerbung. Leer, malerisch, pitoresk mit fantastischer Aussicht auf Steilküste, Atlantico und Himmel. Noch zwei Tunnel, ein paar Spitzkehren und wir sind unten. Der Regen hängt im Westen, in Paul do Mar scheint die Sonne.
Wir schauen auf das Meer, das Glitzern und die Wellen. Wir drehen eine Runde bis zum Ende der Straße, dann zurück. Das Restaurant Sol e Mar lockt. In der Sonne ist ein Tisch frei. Okay. Neben uns vier Einheimische im Gespräch.
Gespräch? Je länger wir sitzen und warten, desto lauter wird es. Was für ein Gebrüll. Ob es um die Corona- Politik oder ein Böllerverbot geht? Wir werden es nie erfahren.
Ein Tisch auf der West-Terrasse wird frei und wir ziehen um. Die Kellnerin zeigt Verständnis. Peace and quiet sagt sie.
Wir essen Prego especial. M* mit Fisch, ich mit Steak. Prachtvoll, lecker. Und dazu Batatas Fritas. Es dauert alles ein bisschen, dafür ist es super und kostet nur 12,-€.
Wir fahren nach Hause. Sonne, Wolken und Meer geben ein Festspiel, dass es eine Freude ist. Das will eingefangen und bewundert werden. Eine schmale Mondsichel zeigt sich am späten Himmel und krönt den schönen Tag.


Prego especial

Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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