Tag #04 – Mutterliebe

Wenn ihr eine liebevolle Mutter hattet – und ich hoffe ihr alle habt oder hattet eine -, dann habt ihr es leicht euch vorzustellen, ihr geht mit einem unlösbaren Problem, einem Schmerz oder einem Anliegen zu eurer Mutter. Eure Mutter wird euch helfen, egal, wen sie noch einschaltet (Mann, Sohn, Arzt, …) und dass, was euch unlösbar oder schmerzhaft schien, wird (irgendwie) wieder gut.

Das sind so meine Gedanken auf dem Weg nach Nazareth. Nazareth war zur Zeit Jesu ein kleines Dörfchen, heute ist Nazareth eine große Stadt.

Bevor wir jedoch nach Nazareth kommen, halten wir in Kana. Bekannt ist das Dörfchen wegen einer Hochzeit vor 2000 Jahren, die durch Maria und dann Jesus erstes Wunder gerettet wurde. Drei Kirchen (Lateinische, Orthodoxe, Unierte) sagen: *Hier* war die Hochzeit! Was man von Authentizität halten soll, habe ich gestern schon geschrieben. Wichtiger ist: was macht der Ort in Deinem Herzen?

Wir gehen zur lateinischen Kirche und (Hammer!) da ist gerade eine Hochzeit. Wir staunen und kommen nicht rein, denn wir sind nicht eingeladen. Na sowas. Und da es keinen Wein gibt, fahren wir weiter nach Nazareth.

An der großen Basilika haben wir Zeit für das Magnifikat (Magnificat anima mea Dominum – Meine Seele preist den Herrn) und einige der vielen prachtvollen Marienbilder. Mir gefällt heute die chinesische Maria besonders gut.

Jede(r) darf nun ihr Päckchen an Problemen, Schmerzen, Bitten und Wünschen bei Mutter Maria ablegen und sagen: Mama, ich kann nicht mehr, jetzt musst Du helfen!

Ich suche mir dazu eine Stelle bei den bunten Fenstern und bitte für Heiligenfeld.

Das Mittagessen nehmen wir in einem Lokal ein, wo Yossi schon immer mit seinen Gruppen einkehrt. Wir nehmen Falafel und Granatapfelsaft und es schmeckt mal wieder super lecker.

Punkt Drei heute ist der Berg Tabor. Der Berg der Verklärung Jesu ist eine Geldquelle für das Beduinenstädtchen zu seinen Füßen, denn Busse dürfen nicht hoch auf den Berg und die Beduinen bieten einen Taxiservice mit Verkaufsständen und freiem WLan.

Oben auf dem Berg steht eine Basilika und wir feiern heilige Messe am Hauptaltar, statt in der Moseskapelle. Michael predigt über die Auferstehung, denn die Apostel verstehen nicht so genau, was Jesus meint mit: Von den Toten auferstehen.

Eine kurze Busfahrt bringt uns zurück zum Seeufer und weiter zu unserem Kibbuz.

Auf dem Programm steht heute noch Abendessen und Sonnenuntergang. Morgen brechen wir auf nach Jerusalem, der Stadt von der jeder träumt. Erst vom irdischen Jerusalem, dann vom himmlischen Jerusalem!

Hochzeit in Kana.

Immer wieder bitten mich junge Frauen um einen Hinweis, wie man ins Internet gelangen kann. Der Weg ist mühsam, aber möglich. 🙂

Die Lilienkuppel der Verkündigungsbasilika in Nazareth.

Die Verkündigungsgrotte unter der Basilika.

Licht. Ein besonders schöner Ort in der Basilika.

Die Basilika auf dem Berg Tabor.

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Tag #03 – Die Wurzeln unseres Glaubens

Um 6:00h gehen Telefonanlage und Smartphone gleichzeitig los. Gute Telefonanlage!

Draußen dämmert die blaue Stunde herauf. Um 6:30h beten wir die Laudes am Seeufer. Wir schließen unseren gestern verstorbenen Schützenbruder Willi mit in das Gebet ein.

Der Dunst über Tiberias wird langsam röter. Die Sonne klettert aber erst über die Berge, als wir beim Frühstück sind. Ich bescheide mich mit Früchten und Kaffee. Aber es hätte auch ein bunter Teller sein können.

Mit dem Bus geht es heute nur ein paar Meterchen zur Anlegestelle des Kibbuz. Wir besteigen ein Boot und sogleich werden ein paar Titanic-Bilder im Bug geschossen. Aber Leonardo di Caprio fehlt und im Hafen zählt auch nicht. Aber lustig ist es schon.

Traditionell hält das Boot mitten auf dem See. Statt des Normalwitzes: „Michael mit seiner Gruppe geht zu Fuß weiter…“ sagt Yossi: „Der Fahrpreis ist hier verbraucht, bitte zahle jede nochmal 10 Euro…“ während hier und da Schnappatmung einsetzt, lächelt Michael und dann Yossi und dann schließlich der Rest. Es hat gedauert, bis alle den Witz erkannten.

Statt weiter zu *gehen*, liest Michael einen Text aus der Heiligen Schrift über Mut machen.

Am anderen Ufer geht es dann wieder in den Bus und zum Berg der Seligpreisungen. Hier wird der Seligpreisungen der Bergpredigt gedacht. Dass der Ort wohl nicht authentisch ist, schadet nicht, hier heiligt das Gedenken so vieler Millionen Pilgerinnen den Berg, die hübsche Kapelle und die blumenreiche Anlage. Das reicht.

Und fühlten wir uns „heiliger“, wenn es ganz exakt die richtige Stelle wäre? Nützte uns die exakte Stelle etwas, wenn wir die Seligpreisungen nicht im Herzen trügen?

Yossi verdeutlicht jetzt, dass Jesus‘ Leben hier überall am See stattfand, hier ging die Karavanenstraße Via Maris entlang, die der Verbreitung der Botschaft diente, in jedem Dorf hier hat Jesus gepredigt und den „einfachen“ Menschen erklärt, dass sie auch in den Himmel kommen können, nicht nur die Reichen, die dreimal im Jahr im Tempel opfern …

Michael liest die Seligpreisungen in einer aktuellen Fassung. Sie fühlen sich hier anders an, als sonst.

Bevor es weitergeht, machen wir das traditionelle erste Gruppenbild. 18 Paxe plus Yossi.

Station Zwei ist die Brotvermehrungskirche in Tabgha. Hier wurde ab 300 n.Chr. der Stein verehrt, auf den Jesus das Brot bei der Brotvermehrung legte. Ein wunderbarer Ort und ein wunderbares Mosaik mit vier Broten und zwei Fischen. Das Mosaik zeigt nicht die fünf Brote, die das Evangelium nennt. Es weist damit auf Jesus hin, der das fünfte Brot ist.

Die Kirche ist prall gefüllt mit bunten Pilgerinnen und Pilgern. Sehr liebenswert. Kameras, Smartphones aller Größen (riesige überwiegen), iPads lichten ab und illuminieren, Selfies, Selfiestangen, Gimbals sind zu sehen. Ich bin still. Ich bin einer von ihnen.

Station Drei ist der Petrusfisch in diesem Laden, wo Yossi traditionell sagt: „Das Loka ist einfach, aber Du sollst ihn ja auch nicht kaufen, sondern nur hier essen!“

Wir sitzen unter Bäumen und schwelgen. LECKER.

Station Vier ist Kapernaum. Hier ist das Haus des Petrus, hier hat Jesus gelebt, hier hat er gewirkt. Über dem Haus des Petrus ist eine schwebende Kirche (wie ein Raumschiff) errichtet. Dass es das authentische Haus ist, gilt als sehr sicher. Es ist aber auch nicht wichtig, da viele, viele Gottesdienste pro Tag, gleich über diesem Haus den Ort heiligen. Auch wir tun dies und feiern hier Gottesdienst für Willi und zum Thema Eucharistie. Ich bete für meine Lieben, für Elke und ihre Mutter und für Angelika, die doch sonst immer mit dabei war. …

Jamil fährt uns nach Ein Gev. Elisabeth verteilt unterwegs medizinischen Arak, Yossi macht Witze. Er sagt, heute gibt es eine klare Nacht. Ich hoffe mal auf die Sichtbarkeit der Milchstraße. Und da es „Ambrott“ erst um 19h gibt, geht da sicher auch was mit dem Sonnenuntergang.

Ja, Sonnenuntergang war gut abzulichten, aber wolkenfrei, das gibt einen Punkt Abzug. Beim Abendessen saß ich bei Yossi. Er erklärte mir die internationale Politik, viel besser aber waren die Geschichten seiner Söhne und die Bilder auf seinem Smartphone in der israelischen Whatsapp Version. Hammer.

Die Milchstraße zeigte sich nicht. Der Hauptteil Richtung des galaktischen Zentrums ist im Frühling noch unter dem Horizont und der kleine Ausläufer, den man hätte sehen können war wohl zu schwach, um sich im hellen Süden zu zeigen.

Nicht authentisches Boot auf dem See Genezareth.

Heilige Gruppe im Heiligen Land. Authentisch.

Kapelle auf dem Berg der Seeligpreisungen. Kapelle authentisch. Seeligpreisungen authentisch. Ort? Nicht authentisch.

DAS Mosaik von Tabgha (ist aber gefuscht, da das Original im Altarraum fotografisch praktisch nicht erreichbar ist, musste hier das Foto einer Postkarte des Originals herhalten)

Die Ruinen von Kapernaum mit der Kirche über dem Haus des Simon bar Jona.

Sonnenuntergang über dem See Genezareth. Authentisch.

Blick bei Nacht nach Süden. Links sind Häuser und Strand von Ein Gev. Rechts am Rand noch etwas vom Sternbild Orion. Aber keine Milchstraße, die etwas mittig im Bild sein sollte.

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Tag #02 – Stella Maris

Ich bin früh und vor dem Wecker wach. Bis zur Laudes (dem Morgengebet) ist noch reichlich Zeit und so widme ich mich den Festspielen in der Bucht von Haifa. Sonne, Wolken, Dunst und Meer malen Kunst vor mein Fenster. Aufregend prächtig. Ich baue das Stativ am offenen Fenster auf und stelle eine Zeitrafferaufnahme ein. 30 Minuten komprimiere ich zu 20 Sekunden.

Das geht so etwa bis zur Weckzeit um 7h.

Denkste. Um 6:45h weckt mich die Telefonanlage.

Wir beten (und singen) die Laudes in einem schönen Nebenraum mit Blick auf die Bucht um 7:30h. Super.

Tolles Frühstück mit Milch in allen Sorten, dafür aber kein Fleisch. Das verbieten die jüdischen Speisevorschriften.

Nun aber los! Wir umkreisen kurz das Hotel und besichtigen die Hängenden Gärten der Bahai mit dem Schrein des Bab. Die Gärten sind die gepflegtesten, die ich kenne, kein Krümmelchen liegt falsch, alles akkurat mit der Nagelschere geschnitten. Die Religionsgemeinschaft der Bahai gibt sich mit ihrem Weltzentrum alle Mühe. So ne Menge Arbeit!!

Um 10:45h ist erste Heilige Messe für uns in der Stella Maris Kirche. Stella Maris heißt Stern des Meeres und Maria tritt als Patronin der Seeleute auf, ist aber auch Leuchtturm im Meer des Lebens. Das gefällt mir. Das hat mehr von Ratgeben, statt Vorschriften machen.

Ich betätige mich heute als Messdiener, das intensiviert die heiligen Handlungen.

Michael macht seine Sache gut. Kurze Predigt. Start mit Maria. Er kann es einfach.

Der Karmelberg ist auch Gedenkort für den Propheten Elia, der hier im Karmeliterkloster unter der Stella Mariskirche eine Grotte hat. Wegen einer bösen Königin musste er sich da mal verstecken. Natürlich werfen wir einen Blick in diese Grotte.

Mittagessen gibt es im Karmeliterkloster um die Ecke. Schon wieder biegen sich die Tische mit leckeren Speisen. Pilgern ist nicht immer leicht.

Yossi schimpft dann etwas wegen des postprandialen Knicks (BvF*), denn die Pilgerreisenden nutzen die Fahrt nach Akkon zu einem Verdauungsschläfchen. Kann sein, dass der Arak, den wir aus medizinischen Gründen nehmen müssen daran Anteil hat.

Als ich kurz vor Akkon wach bin, ist gerade noch Zeit die Kamera und das Stativ zu schnappen, dann geht es auch schon raus in die Kreuzfahrerfestung. Toll ausgegraben, klasse alte Gewölbe und dicke, schwere Mauern. Yossi erklärt und zeigt und gibt sich Mühe uns zusammen zu halten. Ein paar bemerkenswerte Theorien über Terrorismus baut er auch mit ein.

Durch den Basar geht es wieder raus und zum Bus.

Jamil fährt uns durch grüne Hügel und prächtige Olivenplantagen zum See Genezareth. Im Kibbuz Ein Gev bleiben wir drei Nächte, um Galiläa zu bepilgern. Es ist alles heiliger Boden hier. Viele schöne Orte, viele Geschichten, viele Stellen: genau hier hat Jesus …

Wir bekommen hübsche Bungalows mit Blick zum See.

Ich nutze die Zeit, um ein paar schöne Bilder zu jagen und zu fangen. Heilige Orte kommen über schöne Bilder leichter und dauerhafter ins Herz.

Zum Essen sage ich nichts, außer LECKER.

Jetzt muss ich nochmal raus. Es könnte sein, dass man die Milchstraße sieht.

(düdel lüdel lü)

Da bin ich wieder. Tolle Bilder gemacht, Meteor gesehen, singende amerikanische Gruppe um das Lagerfeuer saß am See. Aber die Milchstraße, war nicht zu finden. Macht nichts, die läuft nicht weg.

Morgen gehts mal früh raus. Laudes, Riesenfrühstück, Bootsfahrt über den See für die Gruppe, nur unser Pfarrer Michael wird über den See laufen – sagt Yossi.

Die Bucht von Haifa am Morgen.

Die Hängenden Gärten in Haifa.

Die Eliasgrotte im Karmeliterkloster auf dem Karmelberg.

Kreuzfahrerfestung in Akko.

Akko.

See Genezareth am Abend.

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Tag #01 – Schalom Israel

Schalom sagt Yossi und lächelt. Wir sind im Heiligen Land gelandet und mit ein paar Wartereien und Schlangestehen durch die Einreisekontrolle gekommen. Die Gruppe sammelt sich so langsam und unser Freund und Reiseleiter Yossi begrüßt alte Freunde und neue Freunde in spé.

Auch جميل (Jamil) unser Fahrer freut sich unsere kleine Gruppe (18 Paxe) zu sehen und schnell sind wir samt Koffern im Bus und auf der Autobahn nach Haifa. Yossi erzählt schon mal ein Bisschen und macht Witze, damit wir nicht einschlafen.
Schließlich erreichen wir das Hotel Bayview, wo wir ein köstliches chinesisches(!) Essen bekommen, trotz der späten Stunde.
Während sich nun alle in die Zimmer begeben, gehe ich noch raus und mache Nachtaufnahmen von dem sensationellen Blick über die Bucht von Haifa mit dem Hafen und dem Karmelgebirge.

Der Tag hatte früh, aber nicht (wie sonst) in der Nacht begonnen. Um 9 Uhr sollte Treffen in Flittard sein. Da Google zwei Staus vorhersagte, die dann aber gar nicht da waren, bin ich schon um 8:30h am Treffpunkt. Und? Kann es anders sein?, ich bin der Letzte, der ankommt.
So sind wir überpünktlich in Düsseldorf und üben schonmal das Warten. GERMANIA gefällt es uns gründlich darin zu unterstützen und verschiebt den Abflug um 150 Minuten. Aber, wer pilgert, lernt auch oder kann schon geschehen lassen oder Hinnehmen …

Der Vorteil ist, dass wir über der türkischen Ägäis in die goldene und dann blaue Stunde fliegen. Ohne Verspätung, hätten wir diese Pracht nicht erleben dürfen. Atemraubende Farborgien werden zwischen Meer, Wolken, uns und dem Himmel aufgeführt. Ich liebe dieses Licht und diese Farben. Alles zwischen Magenta, Gold und dem Blau erschossener Veilchen ist zu sehen.
Wir fliegen über das Glitzern von Tel Aviv und landen auf dem Flughafen Ben Gurion.

Tag #1 bekommt schonmal eine glatte Eins.

Blaue Stunde über der Ägäis.

Tel Aviv glitzert.

Die Bucht von Haifa leuchtet.

Liebespaare genießen.

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Das Programm in Israel

Am Montag, den 27.03.2017 geht es los nach Israel. Meine sechste Reise ins Heilige Land und meine vierte Pilgerreise. Am vergangenen Freitag war das erste Treffen der Gruppe. Da bekamen wir auch das Programm und das Pilgerheft (Danke an Michael!!).
Das (Papier-)Pilgerbuch habe ich in ein elektronisches Buch (epub) gewandelt, damit ich nicht so viel Papier mitschleppen muss. Wer von den Mitreisenden daran Interesse hat, möge mir bitte eine EMail schreiben, ich schicke es euch dann.
Für die Mitreisenden zur Vorfreude, für die Daheimbleibenden zur Anteilnahme und für alle anderen, gibt es hier schon mal unser Programm:

Montag 27.03.2017

12:40h  Abflug mit ST6256 (GEMANIA) Duesseldorf (DUS)
17.55h  Ankunft mit ST6256 (GEMANIA) am Flughafen Ben Gurion, Tel Aviv-Yafo (TLV).
Transfer nach HAIFA
Abendessen und Übernachtung im Hotel BAY VIEW / Tel. 04 835 43 11

Dienstag 28.03.2017

Laudes 28. März – Dienstag der 4. Fastenwoche
Frühstück
HAIFA/Karmelberg
11.00h  Heilige Messe in der Stella Maris Kirche
12.00h  Mittagessen im Stella Maris Hospiz.
Anschließend Fahrt nach AKKO zur Besichtigung
Fortsetzung der Fahrt zum See Genezareth
Abendessen um Übernachtung im EIN GEV Feriendorf / 04 665 98 00

Mittwoch 29.03.2017

Laudes 29. März – Mittwoch der 4. Fastenwoche
08.00h  Bootsfahrt von Ein Gev über den See nach Ginosar.
Besichtigung der Heiligtümer am See Genezareth:
Berg der Seligpreisungen – Tabgha – Primatskapelle – Kapharnaum.
15.00h  Heilige Messe in Kapharnaum / St.Peters Memorial
Halbpension in EIN GEV.

Donnerstag 30.03.2017

Laudes 30. März – Donnerstag der 4. Fastenwoche
Kana – Nazareth. Besichtigung der Heiligtümer
Fahrt zum Berg Tabor
13.30h  Auffahrt mit Taxi zum Gipfel – Besuch der Verklärungsbasilika
14.00h  Heilige Messe in der Moses Kapelle.
Rückfahrt zum See Genezareth.
Halbpension in EIN GEV.

Freitag 31.03.2017

Laudes 31. März – Freitag der 4. Fastenwoche
Frühstück und Verladen des Gepäcks
Jordantal – Qasar el Yahud (Taufstelle Jesu) / Heilige Messe im Freien
Fahrt zum Toten Meer – Qumran zu Besichtigung.
Weiterfahrt nach Jerusalem – Begrüßung der Stadt vom Skopusberg.
Weiterfahrt nach Bethlehem.
Abendessen und Übernachtung im Hotel St.Gabriel / Tel. 02 – 2759990

Samstag 01.04.2017

Laudes 01. April – Samstag der 4. Fastenwoche
Fahrt zum Hirtenfeld
10.00h  Heilige Messe ‚In Excelsis / 2. Altar‘
Besichtigung der Heiligtümer in Bethlehem
Halbpension im Hotel St.Gabriel

Sonntag 02.04.2017

Laudes 02. April – Fünfter Fastensonntag
Fahrt nach Jerusalem – Ein Karem
09.30h  Heilige Messe in der Maria Heimsuchungs-Basilika
Besuch der Hadassa Synagoge mit den Chagall-Fenstern.
Anschließendd Besuch im Israel Museum, einschließlich Holyland Modell und Schrein des Buches.
Rückfahrt nach Bethlehem.
Halbpension im Hotel St.Gabriel

Montag 03.04.2017

Laudes 03. April – Montag der 5. Fastenwoche
Frühstück und Verladen des Gepäcks.
Fahrt nach Jerusalem – Berg Zion
10.00h  Heilige Messe in der Dormitio Abtei
Besuch der Kirche St.Peter in Gallicantu.
Abendessen und Übernachtung im Notre Dame of Jerusalem Center / Tel 02 – 6279111

Dienstag 04.04.2017

Laudes 04. April – Dienstag der 5. Fastenwoche
Heute ohne Guide
Fahrt zum Ölberg zur Besichtigung der Heiligtümer einschließlich Himmelfahrtskapelle, Paternosterkirche, Dominus Flevit.
10.00h  Heilige Messe in Dominus Flevit
Gethemani Basillika und Gärten.
Abendessen und Übernachtung im Notre Dame

Mittwoch 05.04.2017

Laudes 05. April – Mittwoch der 5. Fastenwoche
Heute ohne Bus und Guide
06.00h  Heilige Messe in der Grabeskirche / Crucifixion
Besuche in der Jerusalemer Altstadt – Via Dolorosa
Abendessen und Übernachtung im Notre Dame

Donnerstag 06.04.2017

Laudes 06. April – Donnerstag der 5. Fastenwoche
Heute ohne Guide
Frühstück und Verladen des Gepäcks
Fahrt nach Latrun zur Besichtigung
12.00h  Mittagessen in Latrun
13.00h  Heilige Messe in Latrun
15.00h  Abfahrt zum Flughafen Ben Gurion
18.50h  Abflug mit ST6257 (Germania), Ben Gurion, Tel Aviv-Yafo (TLV)
22.30h  Ankunft 22:30 Duesseldorf (DUS)
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Margarete Boie: Der Sylter Hahn als eBook

Meine Frau M* und meine Schwiegermutter E* sind Nachfahrinnen von Jens Meinert
Boysen und somit stammen sie von dem ‚Wecker der Sylterfriesen und Zuchtmeister der Strandräuber‘ Lorenz Petersen de Hahn ab.

Als mir das klar wurde, machte ich mich auf die Suche nach
Informationen über das Leben und die VorfahrInnen von Lorenz Petersen
de Hahn.

Ich stieß erst auf das Buch:
C. P. Hansen: Der Badeort Westerland auf Sylt und dessen Bewohner. 1870.

Zu Weihnachten 2016 schenkte mir meine Schwiegermutter E* den Roman:
Margarete Boie: Der Sylter Hahn
Auch ein Buch über Lorenz Petersen de Hahn. Ich machte mich auch hier an die Digitalisierung.
Heute bin ich damit fertig und stelle es gerne der Öffentlichkeit frei zur Verfügung.

Der Sylter Hahn

Der Sylter Hahn

Ich wünsche viel Vergnügen mit dem Buch.
Florian Seiffert, 09.02.2017

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28.01.2017 Aus die Maus

Tag #17

Als ich auf meiner letzten Morgenrunde zum Meer und zum Roque bin, sehe und rieche ich es schon: Die Luft ist voller Gischt, zerstäubtes Salzwasser überall. Am Kirchlein, schaue ich aufs Meer. Da tobt die Brandung. Es kocht. Mehr als gestern. Sehr heftig. Schade schade, wir weg müssen …

Ich verabschiede mich beim Minimarket El Roque mit 60 Cent für Brot.

Frühstück, Spülen, Packen, schwer Aufräumen.

Wir fahren noch kurz runter zum Meer. Hier an der Promenade ist es noch besser, noch gewaltiger. Ich wäre ja gerne mal bei Sturm hier …

Wir umrunden die Insel und fahren zum Aeropuerto Sur. Volltanken, Auto abgeben (kein neuer Kratzer – Vollkasko mit 10€ pro Tag richtigerweise gespart!) und zum Check In.

Um 16 Uhr sitzen wir im Flieger nach Köln. Es ist nicht sehr voll. So kommen wir gut zurecht.

Es ist diesig, die Fenster etwas zerkratzt, dann dunkel, so gibt es keine spektakulären Bilder.

Wir landen gut in Köln. Danke Eurowings!

Der Parkplatzservice klappt gut. Danke Carservice Cologne!

Unser Auto springt gleich an. Um 22:30h sind wir zu Hause.

Aus die Maus.

Gischt über Las Aguas.

Mein Morgenblick aufs Meer.

Zurück in Köln.

PS: Wir sind auf Tenerife 1300km gefahren und haben 30,5h im Auto gesessen.

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27.01.2017 Bajamar

Tag #16

Es donnert wieder. Wellen krachen an den Kai von Bajamar. Große Wellen!

Wir sind nochmal hier hergekommen, weil beim morgendlichen Brotpreisvergleich eine schwere Dünung gegen die Nordküste zog und schwere Dünung bedeutet Juchheissassa Erklinge am Leuchtturm von Bajamar.

So stehe ich wieder hier und kann nicht genug bekommen von dem, was die Natur zu bieten hat. Was für ein Schauspiel. Wellen krachen an den Kai, das Wasser steigt senkrecht hoch, bleibt einen Augenblick stehen und fällt wieder zurück. Es gibt kurze Pausen mit kleinen Wellen, aber dann kommen zwei, drei, die richtig groß sind. Die vom Kai zurück ins Meer reflektierten Wellen überlagern sich mit den Ankommenden, was eine stehende Welle gibt. Das ist sehr selten zu sehen, aber hier gibt es das.

Ich mache Aufnahmen, so gut es geht, aber das Gefühl im Bauch, wenn diese Donnerschläge der Brandung durch einen durchgehen, ist nicht einzufangen. Dafür muss man sich schon her bemühen. Ich bin glücklich. Wellen sind einfach klasse. Und hier gibt es genug für alle.

Die Wache vom Cruz Roja Española passt auf, dass sich Touris nicht in Gefahr bringen. Aber heute sind sie alle vorsichtig. Kein Problem.

Eigentlich könnte ich den ganzen Tag hier verbringen aber ich habe dafür nicht genug ‚Film‘ und wir wollen ja noch nach San Andrés. Nach gefühlt zwei Stunden brechen wir auf. Wir fahren zur Autobahn, überqueren die Insel, passieren Santa Cruz und fahren rauf nach San Andrés. Die Sonne ist draußen auf dem Meer zu sehen, aber am Strand zeigt sie sich nicht. So geht es mit den Füßen ins Wasser und nicht mit dem ganzen Körper. Wir drehen eine lange Strandrunde und nehmen zum Abschluss noch ein Tellerchen Papas fritas.

Dann geht es nach Las Aguas zurück.

Noch ein fantastischer Tag geht zu Ende.

Morgen fliegen wir nach Köln zurück. Da wir erst um 21:30h in Köln landen,

kommt morgen vielleicht kein Posting. Mal sehen.

Ich denke, dass ich noch ein kleines Video von ‚Tenerife 2017‘ veröffentliche und wohl auch die besten Bilder aus Smartphone und 5D Mark III hier zeigen werde.

Damit ihr das nicht verpasst, könnt ihr rechts auf der Seite unter ‚Blog per E-Mail folgen‘ eure EMailadresse eintragen, dann bekommt ihr bei jedem Posting (Beitrag) automatisch von WordPress eine EMail mit dem Inhalt des Postings als Text (ohne Bilder). Ich find’s praktisch.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitleserinnen und -Leser und ein besonders herzliches Dankeschön an alle, die per Twitter, EMail, Threema oder gar via eines Kommentars Anteil an unserem Urlaub genommen haben. Ich lese dann gerne eure Blogs, wenn ihr wieder mit Urlaub dran seid.

Weil Wellenbilder schon ganz gut sind, aber ein Video hier doch den etwas besseren Eindruck macht, gibt es heute ein Wellenvideo für euch. Alle Aufnahmen kommen vom iPhone 6S.

Oder:

https://youtu.be/E5oWzpBze00

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26.01.2017 Santiago del Teide

Tag #15

Sonnenschein und Wandertag ist die Devise. Die Sonne scheint, also wollen wir ins Teno-Gebirge. Gestern bei der Durchfahrt haben wir blühende Mandelbäume gesehen und hier gibt’s eine nette Tour, die wir schon kennen, die wollen wir neu erlaufen.

Auf der Fahrt verschwindet die Sonne hinter Wolken, der Teide zeigt sich auch nur kurz. Pech.

Wir laufen trotzdem. Von Santiago geht es den Camino Real runter Richtung Küste. Wir überholen eine geführte Wandergruppe und bewundern eine neue Klimazone mit wieder neuer Vegetation. Diesmal sind blühende Mandelbäume dabei.

Im Tal biegen wir dann scharf rechts ab und ersteigen einen Kamm, den Degollada del Roque. Hier bietet sich ein fantastischer Blick auf die Nachbarinsel La Gomera, das Meer, die Wolken und die Vulkanlandschaft zu unseren Füßen.

Wir unternehmen einen Versuch auf den Gipfel des Los Quemados zu kommen, aber der sehr enge und ausgesetzte Weg ist mir zu nahe am Verderben, nach 20 Minuten brechen wir ab.

Vom Degollada del Roque führt ein schöner Weg über verschiedenfarbige Lava zurück zum Auto.

Weil es empfohlen wird und wir hungrig sind, kehren wir in Santiago im Restaurant El Patio ein. Wir stärken uns mit Queso Asado, Gambas al Ajillo und Potaje Canario. Das Essen ist gut, aber es wird so weit auseinander serviert, dass wir uns gegenseitig zuschauen, statt miteinander essen können.

Als wir das Lokal verlassen, regnet es leicht. Das bleibt auch so bis Las Aguas. Die ersten Tropfen seit 15 Tagen.

Trotzdem ein schöner Tag und eine sehr schöne Wanderung.

Blühende Mandelbäume.

Blick vom Camino Real zur Küste.

Blick auf La Gomera.

Pfad zum Los Quemados.

Queso Asado – gebackener Käse mit Ahornsirup.

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25.01.2017 Chayofa

Tag #14

Heute ist Familientag. Wir fahren nach Chayofa und besuchen eine Großcousine von mir. Ihre Oma Mathilde ist die Schwester von meinem Großvater Egbert.

Ein toller Besuch, viele neue Eindrücke, schöne Geschichten, ein besonders Geschenk! lecker Essen, sonniges Wetter. Alles super.

Nach dem Besuch zieht es M* noch ins Meer und wir fahren nicht weit zum Strand von Los Christianos. Los Christianos ist eine lebhafte, junge Stadt, also voll und laut. Das mögen wir nicht so und sind ganz froh, als wir wieder auf der Bahn in den Norden sind.

Strand von Los Christianos.

El Teide in der Abendsonne.

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