Südtirol – Tag #6 – Kloster Neustift

Natürlich zehrt die Mission und das gute Abendessen irgendwie an unseren Kräften. Und dabei haben wir doch auch Urlaub.
Na ja, wir denen das Frühstück etwas aus und beschließen erst um 14 Uhr den Dienst aufzunehmen.
Engel 1 kümmert sich um den Traumgleiter, Engel 2 setzt sich in die Sonne und Engel 3 stellt seine Uhr endlich mal auf Winterzeit um.
Jedenfalls geht es um 14 Uhr wieder los und wir bewegen uns nach Vahrn zur Käserei Degust (http://www.degust.com). Engel 1+2 wollen ein bisschen einkaufen, ich nur mal so gucken. Aber es kommt anders und alle Engel kaufen von dem leckeren Käse und wir schwätzen lange mit dem Chef, den Engel 1 schon seit zig Jahren kennt. Und während man Geschichten von Früher austauscht und wir Käse probieren, sammeln sich so die Pakete auf der Theke und wir lassen doch so 200 Euronen in dem Laden.
Nun steht kurz Natur auf dem Programm und wir wandern zum Kloster Neustift, ein Stift der Kongregation der österreichischen Augustiner-Chorherren. Die Stiftskirche Unserer Lieben Frau ist eine harmonische barocke Kirche. Ganz hübsch eigentlich, aber ich bin mehr begeistert von der Gotik. Aber einen Besuch wert ist die Kirche und die Anlage in jedem Fall.
Wir wandern wieder zurück und fahren dann die paar Meter bis nach Brixen. Es folgen drei Stadt- und Einkaufsbummel, jeder Engel fliegt für sich. Tolles Licht so bei der hereinbrechenden Abenddämmerung. Ich statte Dom und Kreuzgang einen Besuch ab.
Nach 90 Minuten sind wir alle vor dem Dom vereint. Nun geht es zur Frittenbude und dann nach Hause, ein schöner Tag.

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Ordinäre Fritten. Nichts für die todo-Liste.

Hm. Ich muss da noch was anmerken. Ganz so war es nicht. Eigentlich hatten wir ja schon viel gutes Essen. Aber für den letzten Abend waren wir noch im Finsterwirt verabredet (http://www.finsterwirt.com/). Aber für Engel 3 hätte jetzt auch ein Teller Kürbiscremsuppe von M* gereicht oder halt Fritten ruut-wieß. Aber das klappt nicht.
Engel 3 nimmt Carpaccio und Tartar vom „Cianina“ Rind vom Landmannhof, Tortelloni mit Ziegenkäse und mariniertem Radicchio sowie Rindsfilet, rosa gebraten mit Kartoffelpuffer und Ofengemüse. Dazu gibt es wieder einen Vernatsch.
Alles gut, solide und auch lecker, aber die Komplexität der Geschmacksvielfalt der Kleinen Flamme oder des Kirchsteigers erreichen wir heute nicht. Müssen wir auch nicht.
Der Abend endet beim Seppi. Noch ein Absacker, bevor es morgen nach Hause geht.

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Über Florian Seiffert

http://www.seiffert.net
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